Paul Gauselmann erhält Japanische Kaiser-Eiche zur Einweihung von Schloss Benkhausen

Geschichtsverein Benkhausen bereichert Schlosspark mit nachhaltigem Geschenk

Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens Rasche (vorne) pflanzten im Beisein von Bauprojektleiter Richard Grobecker, Uwe Lomberg, Heino Schierloh, Wolfram Piel und seiner Enkelin Johanna, Landschaftsarchitekt Christhard Ehrig, Detlef Speiser, Kirsten Beste (1. Vorsitzende des Geschichtsvereins Benkhausen), Ingrid Lomberg und Paul Gauselmann (Vorstandsvorsitzender der Gauselmann Gruppe) die Japanische Kaiser-Eiche (v.l.n.r.).

Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens Rasche (vorne) pflanzten im Beisein von Bauprojektleiter Richard Grobecker, Uwe Lomberg, Heino Schierloh, Wolfram Piel und seiner Enkelin Johanna, Landschaftsarchitekt Christhard Ehrig, Detlef Speiser, Kirsten Beste (1. Vorsitzende des Geschichtsvereins Benkhausen), Ingrid Lomberg und Paul Gauselmann (Vorstandsvorsitzender der Gauselmann Gruppe) die Japanische Kaiser-Eiche (v.l.n.r.).

Espelkamp/Lübbecke. Die beste Zeit für die Pflanzung einer Eiche ist, wenn sie ihr Laub bereits verloren hat und der Boden noch frostfrei ist. Diesen Zeitpunkt hat der Geschichtsverein Benkhausen perfekt abgepasst und pflanzte am Montag gemeinsam mit Unternehmer Paul Gauselmann eine Japanische Kaiser-Eiche inmitten des begrünten Parks von Schloss Benkhausen. Der großblättrige Baum war ein Geschenk an Paul Gauselmann zur Einweihung des komplett erneuerten und über 500 Jahre alten Schlosses Benkhausen.

Den liebevoll mit einem Eichenblatt bemalten Gutschein für den Baum hatte der Geschichtsverein bereits im Mai anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier an Paul Gauselmann übergeben. Dieser beschloss 2010 gemeinsam mit seiner Familie, das denkmalgeschützte und damals noch stark sanierungsbedürftige Anwesen Schloss Benkhausen als neuen Standort für ein Schulungszentrum der Gauselmann Gruppe zu erwerben. Während einer rund vierjährigen und äußerst kostenintensiven Bauzeit wurde das komplette Areal vom Kellerfundament des Herrenhauses über die Gestaltung des weitläufigen Schlossparks bis zum Dachfirst der Scheune von Grund auf saniert und renoviert. Entstanden ist ein hochmodernes Seminar- und Schulungszentrum mit Hotelbetrieb und 50 Betten, Parkanlage, dem Deutschen Automatenmuseum – Sammlung Gauselmann und dem Schloss-Café „Die Rentei“.

„Paul Gauselmann und seine Familie haben das Unmögliche möglich gemacht. Das Schloss war bereits unbewohnbar und dem völligen Verfall preisgegeben, als sich die Unternehmerfamilie zum Kauf des Anwesens entschied. Dass daraus so ein wundervoller Ort werden würde, der die Region dermaßen bereichert, bedurfte vor einigen Jahren noch sehr viel Vorstellungskraft“, erklärt Kirsten Beste, 1. Vorsitzende des Geschichtsvereins Benkhausen. „Darum wollten wir Paul Gauselmann mit einem nachhaltigen Geschenk eine Freude machen, von dem er auch in vielen Jahren noch etwas haben wird. Die Kaiser-Eiche fügt sich perfekt in das Erscheinungsbild des herrschaftlichen Schlosses mit seiner Parkanlage ein.“

„Mit ihren großen Blättern ist die Japanische Kaiser-Eiche eine imposante Erscheinung im Schlosspark von Benkhausen und eine außerordentliche Bereicherung für die vielfältige Natur der Umgebung. Ich bin dem Geschichtsverein Benkhausen sehr dankbar für dieses außergewöhnliche Geschenk und bin mir sicher, dass die Gäste und Besucher von Schloss Benkhausen, genauso wie ich, viel Freude an diesem tollen Präsent haben werden“, bedankte sich Paul Gauselmann.

Die Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata) ist in den Wäldern Japans, Koreas, Chinas und in der Mandschurei beheimatet. In mitteleuropäischen Gärten und Parks kann der frostfeste Baum bis zu 30 Meter hoch werden. Die sommergrünen Blätter sind eiförmig und auffallend groß – sie werden bis zu 30 Zentimeter lang und acht Zentimeter breit. In milden Wintern haften die braun-rot gefärbten Blätter oft bis zum Frühjahr. Der Kaiser-Eiche kommen auch einige sehr nützliche Komponenten zugute: Zum einen war der Baum früher ein wichtiger Seidenraupen-Futterbaum Chinas. Zum anderen werden beispielsweise in Japan aus den Blättern Gerbstoffe gewonnen. In China wird sie besonders gerne in der Nähe von Tempeln gepflanzt.

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