Glücksspielverbot: Verantwortungslose Ignoranz fördert organisierte Kriminalität!

Wie Beispiele anderer Länder zeigen, ist ein Verbot nur populistische Stammtischpolitik und kein Spielerschutz!

Wien – In der Schweiz etwa wurden alle Geldspielautomaten außerhalb der Casinos verboten. Selbstverständlich mit dem lautstarken Argument man müsse die Spieler schützen. Der Hintergedanke war natürlich auch die Einnahmen der klassischen Casinos zu steigern. Ähnlich der nachhaltig missglückten Glücksspielgesetzgebung in Österreich.

Warum warnen Verbotsfanatiker wie, Kowall, Ellensohn, Pilz und andere nicht genau so fanatisch vor den viel schlimmeren Verbotsfolgen wie sie in der Schweiz seit langem zu beobachten sind? Dort sind nämlich nicht die Casinoumsätze explodiert, sondern gut organisierte und vor allem technisch leistungsfähige Banden aus dem Balkan und der Türkei haben das einträgliche Glücksspiel- und Wettgeschäft übernommen. Diese längst bekannten Konsequenzen werden geflissentlich ignoriert. Billiger Populismus, Stimmen getäuschter Wähler und Ideologie sind offenbar wichtiger als echter und sinnvoller Konsumentenschutz.

Durch Verbote und vollkommen überzogene Beschränkungen privatisieren sich Glücksspiele und zukünftig auch der Wettbereich ganz rasant. Smartphones sind längst zu einem zentralen Bestandteil des persönlichen Alltags geworden. Die dadurch vorhandene Mobilität und Diskretion erlaubt allen Bevölkerungsschichten, zu Hause und unterwegs, jederzeit und sofort, zu spielen und zu wetten.

Der gutgläubigen Bevölkerung immer wieder vorzutäuschen, es gäbe eine, irgendwie doch wirksame, Zensur der Spiel- oder Wettangebote oder gar der Zahlungsverkehr dazu ließe sich kontrollieren oder blockieren, kann man sich sparen!

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