Erfolgreiches Jahr für Gauselmann

Geschäfte im Ausland legen deutlich zu

Espelkamp. Die familiengeführte Gauselmann Gruppe – unter der Führung der beiden Gesellschafter Paul und Armin Gauselmann sowie sechs weiterer Vorstände – hat das Geschäftsjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen – trotz erheblicher gesetzlicher Restriktionen für das gewerbliche „kleine“ Spiel im Kernmarkt Deutschland. Diese haben sich zum Teil stark negativ auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt, konnten jedoch durch ein prosperierendes Auslandsgeschäfts in nahezu allen Geschäftsfeldern mehr als ausgeglichen werden. Das Geschäftsvolumen „der Spielemacher“ – inklusive aller Gruppenunternehmen – mit ihrem international bekannten Markenzeichen der „lachenden Merkur-Sonne“ stieg nach den ersten vorläufigen Geschäftszahlen um rund fünf Prozent auf über 1,9 Milliarden Euro. Damit einher geht die positive Entwicklung des voll konsolidierten Umsatzes, der auf 1,3 Milliarden Euro anwachsen wird – über 90 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

V.l.n.r.: (1. Reihe) Armin Gauselmann, Paul Gauselmann, Vorstandssprecher, (2. Reihe) Dr. Werner Schroer, Technik, (3. Reihe) Manfred Stoffers, Marketing, Kommunikation und Politik, Jürgen Stühmeyer, Merkur-Vertrieb, (4. Reihe) Dieter Kuhlmann, Spielothek-Säule, (5. Reihe) Alexander Vleeming, Finanzen, Alexander Martin, Neue Medien.

V.l.n.r.: (1. Reihe) Armin Gauselmann, Paul Gauselmann, Vorstandssprecher, (2. Reihe) Dr. Werner Schroer, Technik, (3. Reihe) Manfred Stoffers, Marketing, Kommunikation und Politik, Jürgen Stühmeyer, Merkur-Vertrieb, (4. Reihe) Dieter Kuhlmann, Spielothek-Säule, (5. Reihe) Alexander Vleeming, Finanzen, Alexander Martin, Neue Medien.

„Das Unternehmensergebnis ist trotz aller Restriktionen noch zufriedenstellend. Auch wenn wir unser Ziel von zehn Prozent Umsatzrendite unter den aktuellen Umständen nicht erreichen können, so liegt es immerhin über fünf Prozent. Nicht zufrieden bin ich mit den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, welche die guten Freizeitspieler in die Illegalität treiben. Denn durch übertriebene gesetzliche Einschränkungen wie verlängerte Sperrzeiten, Einlasskontrollsysteme oder Nichtraucherschutzgesetze ist vielen Spielgästen der Besuch von Spielhallen verleidet. Sie nutzen jetzt lieber vermehrt unregulierte und somit in Deutschland illegale ausländische Glücksspielangebote aus dem Internet – bequem vom Sofa aus“, sagt Paul Gauselmann, Gründer und Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe. „Als Konsequenz verstärken wir unsere Aktivitäten auf Märkten im Ausland, wie z.B. Großbritannien oder Spanien, wo durch verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen ein sicheres Umfeld für Anbieter und Kunden herrscht. Dort konnten wir uns bereits gut etablieren“, so Paul Gauselmann weiter.

Ermöglicht wurde die erfolgreiche Entwicklung des Auslandsgeschäfts in 2014 durch Investitionen in Höhe von 180 Millionen Euro sowie durch die Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze. Insgesamt stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 300 auf gut 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die gesetzliche Lage lässt weder die Entstehung neuer Arbeitsplätze noch größere Investitionen in Deutschland zu. Das ließe sich unternehmerisch nicht verantworten. Unser Weg ins Ausland ist sozusagen zwingend gesetzlich vorgeschrieben“, so Paul Gauselmann weiter.

„Einziger Lichtblick in Deutschland ist unsere erste staatlich lizenzierte Spielbank, die wir nach einem erfolgreichen Bewerbungsverfahren Ende 2014 in Sachsen-Anhalt eröffnet haben.“ Dagegen wartet das Unternehmen weiter auf die Erteilung von Sportwettlizenzen für den deutschen Markt. „Dieses Ausschreibungsverfahren haben wir als der Bewerber mit der besten Punktezahl abgeschlossen“, stellt Paul Gauselmann fest. „Wir warten seit fast drei Jahren, dass es endlich losgehen kann, was uns bisher schon einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet hat. Eine völlig unbefriedigende Situation.“

Das Eigenkapital des 1957 gegründeten Familienunternehmens stieg 2014 erstmals auf über 600 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent entspricht. „Unser Credo war immer, erzielte Gewinne zu reinvestieren. Das zahlt sich vor dem Hintergrund des schwierigen deutschen Marktes jetzt aus. Wir sind ein kerngesundes Unternehmen mit einzigartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 200 Auszubildenden, die täglich dafür sorgen, dass unsere Produkte und Dienstleistungen höchste Maßstäbe setzen. Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Armin Gauselmann. „Erst kürzlich ist das Tochterunternehmen Casino Merkur-Spielothek vom Focus als Top Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Neben zahlreichen TÜV-Zertifizierungen im Bereich der Automatenherstellung sowie im Bereich der Spielhallen ist die Auszeichnung ein weiterer Beleg für unsere hohen Qualitätsstandards“, so Paul Gauselmann, Gründer und Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe, abschließend.

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