Großes Interesse am „Tag der offenen Automaten-Tür“

Josef Herb aus der Museumswerkstatt erläuterte den Besuchern die Jukeboxen-Technik der 1950er Jahre. Für die Kinder unter den Gästen waren aber nicht nur die historischen Jukeboxen, sondern ebenso die Schallplatten von Interesse: solche „komischen Scheiben“  waren ihnen gänzlich unbekannt.

Josef Herb aus der Museumswerkstatt erläuterte den Besuchern die Jukeboxen-Technik der 1950er Jahre. Für die Kinder unter den Gästen waren aber nicht nur die historischen Jukeboxen, sondern ebenso die Schallplatten von Interesse: solche „komischen Scheiben“ waren ihnen gänzlich unbekannt.

Espelkamp. Zahlreiche Besucher nutzten am Tag der offenen Automaten-Tür die Gelegenheit, einen Blick in das Innere historischer Münzautomaten zu werfen und sich einen Eindruck über den Erfindergeist verschiedener Industrieepochen zu verschaffen.

Beginnend um 14 Uhr begrüßte zu jeder vollen Stunde Museumsleiter Sascha Wömpener die Gäste, die bei sonnigem Frühlingswetter den Ausflug zum Schloss Benkhausen nicht selten mit einer gemütlichen Fahrradtour verbunden hatten. Doch auch Gäste aus dem rund 280 Kilometer entfernten Meckenheim und dem niedersächsischen Wolfenbüttel waren angereist, nachdem die Sonderveranstaltung des Deutschen Automatenmuseums Tage zuvor auf Facebook gepostet worden war.

Im Museum selbst führten die Techniker, die im Alltag die 1.800 zur Sammlung Gauselmann gehörenden historischen Exponate in einer eigenen Museumswerkstatt reparieren, restaurieren und wieder funktionsfähig machen, durch die einzelnen Ausstellungsbereiche. Der Tag der offenen Automaten-Tür wird, so das Fazit der Museumsleitung, sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein. „Das Interesse an Automaten, ihrer Technik und den Geschichten ihrer Entwicklung und Entstehung ist sehr groß, das hat sich für uns eindeutig gezeigt.“

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