ISA-CASINOS gratuliert Klaus Gülker, Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG, zu seinem 65.Geburtstag

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
E-Mail: info@isa-guide.de


(rs) Zu diesem Ehrentag ließ der Chefredakteur der ISA-CASINOS, Reinhold Schmitt, es sich nicht nehmen, Klaus Gülker zu gratulieren und ihm alles Gute, sowie Gesundheit und viel Erfolg zu wünschen. Anlässlich dieses Ehrentages möchte die ISA-CASINOS einen Rückblick auf das Schaffen des Geschäftsführers der Spielbank Wiesbaden machen.

ISA-CASINOS stellte dem Geburtstagskind auch einige Fragen.

Reinhold Schmitt, Chefredakteur ISA-CASINOS: Herr Gülker, können Sie über ihre Arbeit in der Spielbank Wiesbaden eine persönliche Bilanz ziehen?

Klaus Gülker, Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden: Wenn ich so auf die 15 Jahre zurückblicke, die ich nun hier tätig bin, muss ich sagen, wir haben hier einiges „umgekrempelt“. Ich glaube getrost sagen zu können, dass wir der Spielbank Wiesbaden ein hohes und anspruchvolles Image gegeben haben, dank auch unserem Gerhard Schmulder, stellvertretender Leiter der Spielbank Wiesbaden. Zusätzlich haben wir, wirtschaftlich gesehen, neue Maßstäbe für dieses Haus gesetzt. In vielen Bereichen waren wir Vorreiter und setzten neue Maßstäbe – zum Beispiel auch in unseren Internetaktivitäten des Online Casinos. Auch hier werden wir weiter arbeiten. Dieses war auch nur möglich, weil unsere Gesellschafter voll hinter uns standen und uns in allem unterstützten, was wir taten. Nicht umsonst gehört die Spielbank Wiesbaden zu einer der bedeutendsten Spielbanken Deutschlands.

Schmitt, ISA-CASINOS: Würden Sie, wenn Sie könnten, denselben Schritt noch einmal wagen?

Gülker: Zurückblickend auf die gesamte Zeit, kann ich die Frage klar bejahen. Es war sicherlich eine schwierige Aufgabe, die ich übernahm, trotzdem war sie interessant und stellte eine Herausforderung dar, die ich mit meinem gesamtem Team und Dank der Gesellschafter gemeistert habe. Sie schenkten mir Ihr Vertrauen und ließen mir freie Hand.

Schmitt, ISA-CASINOS: Wie lassen Sie nun Ihre Arbeit ausklingen, obwohl sie bis 2010 Ihre Position als Geschäftsführer inne haben?

Gülker: Ich habe Thomas Freiherr von Stenglin an meiner Seite, der auch die komplette Verantwortung trägt. Ob ich bis 2010 weiter arbeite, kann man nicht mit Sicherheit voraussagen. Der Gesellschafter, Herr Jahr, bat mich darum und ich willigte gerne ein. Zusätzlich bin ich auch für die Spielbank in Frankfurt zuständig. Wir werden sehen, was die Zeit bringt.

Schmitt, ISA-CASINOS:Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie würde der lauten?

Gülker: Es wäre ein rein privater Wunsch. Ich bin sehr familienverbunden und wünsche mir, dass meine Familie immer intakt ist. Das ist ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben.

Sein Werdegang:

Klaus Gülker, Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG, wurde am 1. September 1940 in Witten an der Ruhr geboren – mitten im Kohlenpott. Sein Vater, Amtsgerichtsrat, ist seit 1943 im Ostfeldzug vermisst. Die Mutter, zunächst Hausfrau, später mit der schier unlösbaren Aufgabe betraut, den einzigen Sohn auf dem rechten Weg zu halten.

Aufgewachsen ist er in Bochum und deshalb noch heute Anhänger des VFL Bochum. Beruflich war er als „Werksschüler“ bei OPEL (Nass-Schleifer), Hilfsarbeiter bei der Post, Taxifahrer, Buchhalter in einer Apotheke und Schlafwagenbetreuer bei Scharnow tätig.

Sein Abitur machte er an der Goethe-Schule in Bochum, mehr auf Grund von Ausdauer als von Leistung, danach sein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zunächst in Bonn/Köln, Fortsetzung des Studiums an der neu gegründeten Universität Bochum, Examen als Diplomvolkswirt in Göttingen.

Seine erste beruflichen Erfahrungen übte er als Prüfer beim genossenschaftlichen Prüfungsverband in Münster aus, hauptsächlich im Einsatz zur Prüfung von Volksbanken. Er bekam Zufallskontakte über die WestLB zum Lotto Nordrhein-Westfalen, die ihn mit der Spielbankbranche bekannt machten.

Im Rahmen dieser Gesellschaft hat er am Aufbau der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen (Aachen, Bad Oeynhausen und Hohensyburg) maßgeblich mitgewirkt und darüber hinaus die Bremer Spielbankgesellschaft mit begründet und das Unternehmen mitgeführt.

Seit dem 1. Januar 1991 ist er Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden, was er auch bis zum Jahr 2010 bleibt, da ihm die Gesellschafter dieses Versprechen abgerungen haben – außerdem ist die Führungsaufgabe bei der Spielbank Wiesbaden äußerst attraktiv und er steht mit Leib und Seele dahinter. Seine Frau und er haben zudem einige gute Freunde hier in Wiesbaden gefunden, die eine starke emotionale Bindung erzeugen. Das Betriebsklima und das Verhältnis von Herrn Gülker zu den MitarbeiterInnen motivieren ihn und last but not least: Die Erfolge der Vergangenheit begründen seine Schaffensfreude.

Thomas Freiherr von Stenglin unterstützt seit dem 1. Mai 2004 Herrn Gülker als weiterer Geschäftsführer und nimmt ihm das Tagesgeschäft ab.

Seit Herr Gülker die Geschicke des Wiesbadener Casinos leitet, hat er sich stets für soziale, sportliche und kulturelle Einrichtungen und Projekte in Wiesbaden stark gemacht, so ist er u.a. Mitglied im Vorstand der WISPO (Wiesbadener Sportförderung) und Präsident des Kuratoriums „Alte, liebenswerte Bäume in Deutschland e.V.“ Kooperationen u.a. mit dem Nassauischen Kunstverein, dem Museum Wiesbaden und den Fluxus Freunden Wiesbaden gehören ebenfalls dazu.

In der Spielbank selbst organisiert er häufig klassische Konzerte, Lesungen und Kunstausstellungen und trägt somit zu einem abwechslungsreichen kulturellen Leben in der Landeshauptstadt bei.

Seine Hobbys sind die Familie – Frau mit 3 Kindern – die Pflege seiner „Kate“, seine geliebte Märklin-Eisenbahn (H 0), sowie ein bisschen lesen und etwas verreisen.