Fotokunst erleben im Casino Seefeld

Impressionen aus dem „glücklichen Senegal“ am Freitag, den 22. Februar 2013

au marché, Sopi von Sopronyi

au marché, Sopi von Sopronyi

Die gebürtige Ungarin Sopi von Sopronyi ist hauptberufliche Afro Tanz und Yoga–Lehrerin. Genauso wie Musik und Tanz haben „fremde“ Ästhetik, Formen und Farben immer schon eine Faszination auf sie ausgeübt. So entwickelte sie ihre Leidenschaft für Fotografie.

Ihr Studium von afrikanischem Tanz brachte sie 1986 in den Senegal. In dem kleinen Dorf Fanghoume entstanden die Bilder. 1990 herrschte in der Region Bürgerkrieg und das Dorf wurde völlig zerstört. So sind die gezeigten Fotos auch unwiderrufliche und einzigartige Zeugnisse. Was die Künstlerin mit ihrer Kamera einfängt, sind nicht nur die Details, sondern auch das übergeordnete Ganze, die Menschen in ihrer Umgebung und in ihrem Wirken. Sie erzählt von der Einfachheit des Lebens und der Konzentration auf das Wichtigste, nämlich das Überleben, den Glauben und die Kultur.

Mit dem Verkauf Ihrer Fotos und ihren Tanzaufführungen unterstützt Sopi von Sopronyi Kinderprojekte in Afrika, Nepal und Indien. Tätig ist die Künstlerin auch als Autorin. So hat sie bereits ihr erstes Buch „Fußgeschichten“ fertiggestellt. Daraus zeigt sie einige Fotos in dieser Ausstellung. Die Rahmen für ihre Fotoarbeiten fertigte sie aus teilweise über 100 Jahre altem Holz selbst an.

Ihre Werke sind täglich vom 15. Februar bis zum 15. März 2013 im Casino Seefeld ausgestellt.

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