Ist Poker doch nur ein Glücksspiel? Glück und Pech auf dem River – ISA-GUIDE.de

Ist Poker doch nur ein Glücksspiel? Glück und Pech auf dem River

Die Meinungen über Poker gehen manchmal weit auseinander. Für die Einen handelt es sich um ein Spiel für Mathematiker, bei dem es um Wahrscheinlichkeiten geht, für die Anderen ist es ein Spiel für Psychologen, die das Abschätzen des Gegners, seiner Mimik und seines Verhaltens für wichtiger halten. Und für die dritte Gruppe, die Poker für ein reines Glücksspiel hält, bot das € 75 Turnier am gestrigen Donnerstag, dem 12. Januar, genügend Anlass, ihre Meinung bestätigt zu sehen.

Die Eckdaten für die Statistiker:
Ein mit 59 Spielern „fast“ ausverkauftes Turnier an sechs Tischen, kompetente Dealer und fünf volle Cashtables, davon zwei im Automatenspiel – beste Vorraussetzungen also für einen spannenden und zugleich entspannten Pokerabend!

Links Sascha Pleier (2), in der Mitte der glückliche Sieger, rechts Arne Sponholtz (3)
Links Sascha Pleier (2), in der Mitte der glückliche Sieger, rechts Arne Sponholtz (3)
Wie nah Glück und Pech gestern aber beieinander lagen, wurde dann um kurz vor Mitternacht einem der Teilnehmer besonders deutlich vor Augen geführt. Kurz vor dem Final-Table – es waren die letzten elf im Spiel – ging er All-In mit A-B gegen A-K seines Gegners. Ein für ihn glückliches Board mit 7-9-2-8-10 rettete ihn mit der geriverten Straße vor dem Ausscheiden als Elfter. Am Final-Tisch selbst wurde ihm dann allerdings eine D auf dem River zum Verhängnis. Zwar hatte er mit ihr das höhere Paar, doch beim zweiten Hinschauen besorgte genau diese D seinem Gegner den Flush und ihm selbst das Aus.

Die Seat-Open Rufe für Platz neun und acht folgten direkt in den nächsten beiden Spielen. Drei Seat-Open in drei Spielen! Um Platz sieben wurde hart gekämpft. Arne Sponholtz, der später den dritten Platz belegte, ging mit 7-2 in einer Art Verzweiflungstat All-In, sein Gegner wähnte sich mit A-10 schon sicher. Doch das Board mit 4-B-5-D-7 rettete Sponholz vor dem Ausscheiden als Bubble-Boy. Und auch in den Geldrängen fielen nicht wenige Entscheidungen immer erst auf dem River!

Für genug Spannung bei den Zuschauern war also die ganze Nacht über gesorgt, zumindest bis zum Heads-Up. Denn nach dem Ausscheiden des Drittplatzierten Arne Sponholtz dauerte das Heads-Up nur noch vier weitere Spiele, bevor sich Sascha Pleier dem dominierenden Chipleader geschlagen geben musste – aber 970 Euro für den zweiten Platz waren ja auch nicht schlecht.

Im Wochenrückblick waren die fünf Wiesbadener Turniere mit einem Gesamtpreisgeld von knapp 32.000,- Euro wieder sehr erfolgreich. Der Freitag und Samstag gehören in Wiesbaden wie üblich ausschließlich den Cashgamern, die auch an diesen beiden Tagen regelmäßig an fünf bis sieben Tischen pokern. Das € 75 Turnier am Sonntag ist dann wieder das erste der wöchentlich fünf Wiesbadener Turniere. Den aktuellen Buchungsstand verfolgen und seinen Turnierplatz direkt online buchen geht über www.spielbank-wiesbaden.de – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht.

Wiesbadener Qualitätspoker – das ist der Poker-Himmel!
Und jede Nacht bis 4 Uhr morgens.


Die Gewinner des Turniers vom Donnerstag, dem 12.01.2012:

1. NN 1.550,-
2. Sascha Pleier (D) 970,-
3. Arne Sponholtz (D) 660,-
4. Manuel Armbruster (D) 490,-
5. Andreas Rettig (D) 400,-
6. Jesse King (AUS) 355,-

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt. Für alle Turniere wird keine Entry-Fee erhoben, d.h., dass sämtliche Buy-Ins zu 100% ausgeschüttet werden!
 
Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann überwww.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber, sofern nicht ausgebucht, bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.
 
Cashgame im Klassischen Spiel: In der Wiesbadener Pokerarena wird an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind. Gestern wurde an drei voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) bis kurz vor Roulette- und Black-Jack-Schluss um 4 Uhr morgens begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei bis vier Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen täglich noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel, die in der Regel mit Blinds 1/2 bespielt werden. Hier wird bis Punkt 4 Uhr morgens gepokert.
 
Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro einbehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!
 
Die Pokernacht in Zahlen:

122 Pokerbegeisterte
20:00 Uhr Turnierbeginn
75 € Texas Hold’em, Freeze-Out
59 Turnierspieler
6 Turniertische
4.425 Preisgeldpool
3 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4
2 PokerPro-Tische im neuen Automatenspiel mit Blinds 1/2

Turnierleiter: Andreas Richter

 
Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:
Kein Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung sämtlicher Buy-Ins !
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games: Im Klassischen Spiel täglich ab 19:30 Uhr
Die Blinds: 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
– Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50er Pot & no flop – no drop
– Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot & no flop – no drop