Trinkgeld für die Croupiers in den Spielbanken – ein Muss?

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
E-Mail: info@isa-guide.de


Trinkgeld für die Croupiers in den Spielbanken – ein Muss?

Wir sind sehr interessiert an Ihrer Meinung zu diesem Thema!

Würden Sie sich nicht auch freuen, wenn Sie als Spielbank-Besucher einen Spielgewinn mit nach Hause nehmen könnten?

Seit 22 Jahren besucht die ISA-CASINOS viele Spielbanken in der Welt. Wir sind der Frage des „Tronc“, auch „Trinkgeld“, ein Stück für die Angestellten genannt, für die Croupiers nachgegangen. Die ISA-CASINOS führte viele Gespräche mit Spielbank-Gästen sowie auch Stammgästen der Spielbanken. Dabei wurde festgestellt, dass das Thema Trinkgeld als „heikel“ betrachtet wird und wir fragen uns nun, warum eigentlich?

Warum muss man überhaupt über diese Thema reden, diskutieren oder sogar darüber schreiben?

Gehen Sie nicht auch mal mit Freunden aus, zum Essen in ein nettes Restaurant, in die Disco, zum Kegeln oder in einen Verein, z. B. Fussball, Tennis, etc.?

Der nette Abend unter Freunden, zu zweit oder mit der Familie kostet Geld. Oftmals geben wir dem Kellner, dem Taxifahrer oder anderen „Helfern“ noch zusätzlich ein „Trinkgeld“ für ihren persönlichen Einsatz und ihrer Dienstleistung an uns. Sicher hat auch Sie schon ein nettes Lächeln, besondere Aufmerksamkeit oder nette Gesten dazu bewogen mehr „Trinkgeld“ zu geben.

Warum sollten in einer Spielbank gerade die Croupiers, der Service oder die anderen Angestellten anders behandelt werden und teilweise nichts erhalten?
Vielen Spielbank-Besuchern ist sehr wahrscheinlich nicht bewusst, welchen Dienstleistungsapparat sie kostenlos nutzen und als selbstverständlich hinnehmen!

Es beginnt schon an der Rezeption und der Eingangskontrolle. Bei Bedarf kann man sich ein Jacket oder eine Krawatte ausleihen, wenn man diese vergessen hat. Alle Spieltische in der Spielbank stehen schon für Sie zum Spielen bereit. Dahinter sitzen nun die Croupiers, die solange Sie nach Herzenslust spielen wollen, ausschliesslich für Sie als Gast da sind!

Sie nehmen Ihre Einsätze entgegen, plazieren für Sie Ihre Lieblingsnummern, Serien, Finalen, geben Ihnen Ihre eigenen Spieljeton-Farben usw. Sie rechnen für Sie ihren Gewinn auf „Heller und Pfennig“ aus und schieben Ihnen diesen persönlich an Ihren Platz zu.

Auf Ihren Wunsch werden Plätze an den Spieltischen reserviert, ob beim Baccara, Poker, Black-Jack oder Roulette. Es wird darauf geachtet, dass Ihre persönlichen Einsätze korrekt und richtig plaziert sind. Dies ist nur ein Bestandteil der Dienstleistungen, die Ihre Spielbank und die Croupiers für Sie bereit halten. Die Vorarbeit, die die Gäste nicht sehen, ist es unter anderem, den Spieltisch einzurichten, die Ablösungen der Croupiers genau einzuteilen, damit ein reibungsvoller Spielablauf gewährleistet wird, und vieles mehr.
Diese kostenlosen Serviceleistungen nimmt der Spielbank-Besucher gerne als selbstverständlich in Anspruch!

Dabei wird nur schnell vergessen, dass die Croupiers, die für Sie als Spielbank-Besucher da sind und Ihnen versuchen den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten, von diesem „Job“ leben müssen! Dazu gehört das „Trinkgeld“, welches wir ihnen beim Gewinn als Dankeschön geben. Diese Stücke für die Angestellten sind Ihre Haupteinahmen, sprich Ihr Gehalt.

Würden Sie nicht auch unter diesen Umständen das Trinkgeld als eine Art Pflicht und nicht als eine Art „kann“ betrachten?

Nur mal hier eine kleine scherzhafte Frage am Rande: Haben Sie schon einmal Mitarbeiter einer Firma erlebt, die noch lächelten und Ihnen einen schönen Abend mit Ihrem Gewinn wünschten, wenn Sie ihrem Arbeitgeber gerade Geld gekostet haben?

Natürlich ist die Frage berechtigt, wann und wie hoch sollte „Trinkgeld“ gegeben werden.
Verdient nicht Freundlichkeit und Höflichkeit immer unsere Anerkennung?

Beim Roulette sollte man, wenn man einen „Plein“ getroffen hat, immer ein Stück für die Angestellten als „Trinkgeld“ in der Höhe geben, mit dem man gewonnen hat.
Beim einem gewonnenen Black-Jack wird grundsätzlich die Spitze als Gewinn gegeben. Der Croupier nimmt dann bei Aufforderung immer das „kleinste Stück“, mit einem netten Dankeschön für die Angestellten, weg.
Beim Baccara sollte man ca. 1 – 1,5 als „Trinkgeld“ vom gewonnenen Spiel, als Dankeschön für die Arbeit der Croupiers geben.
Beim Poker wäre das „Trinkgeld“ mindestens 1 % vom gewonnenen Pott.
Dies ist eine Faustregel, die man sich einfach merken kann.

Wenn Sie nachdenken, stellen Sie fest, dass Sie das „Trinkgeld“nicht aus Ihrer eigenen Tasche bezahlen, sondern nur in einem Gewinnfall, den Sie entweder von der Spielbank erhalten haben oder direkt von Ihren Gegenspielern!

Sind wir doch einmal ehrlich zu uns selber: Freut es Sie nicht auch, wenn Sie ein nettes Dankeschön von Freunden, Nachbarn und anderen Personen erhalten?

Die ISA-CASINOS ist sich sicher: Jeder Dank, der von Herzen kommt, ist „Balsam für die Seele“.

Sie werden uns beim nächsten Besuch in einer Spielbank bestimmt recht geben. Wenn Sie den Satz der Croupiers „Vielen Dank für die Angestellten!“ hören und ein netter Blick, ein nettes Lächeln oder eine nette Geste Ihnen gilt, werden auch Sie Ihre Freude daran haben.

Diese Freundlichkeit wird Sie auch noch nach Hause begleiten und Sie können sagen: „Ich habe mich über den Gewinn und das Lächeln der Croupiers gefreut!“

Fazit: Das Wort „Trinkgeld“ ist nicht immer der richtige Ausdruck für die Dienstleistungen der Croupiers! Speziell die Dealer im Poker- und Baccara-Bereich sollten einen Anspruch auf „Gewinnbeteiligung“ (Trinkgeld) haben. Nach Meinung der ISA-CASINOS könnte als Faustregel gelten: „1% der Gesamtsumme des Gewinnpott’s beim Poker und Baccara geht als „Gewinnbeteiligung“ an die Dealer.“
Sollte es nicht ein „muss“ sein, diese Dienstleistungspalette der Croupiers in den Spielbanken mit einem „Trinkgeld“ (Gewinnbeteiligung), zu belohnen?

Wir sind an Ihrer Meinung zu diesem Thema sehr interessiert. Bitte senden Sie uns dazu Ihre E-Mail unter: info@isa-casinos.de. Wir werden verschiedene Anregungen oder Meinungen auf unserer Homepage, auf Wunsch auch ohne Angabe der Namen, veröffentlichen.