Hamburg ist mit den Masters klar das Poker-Hoch im Norden

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
E-Mail: info@isa-guide.de


Im Hamburger Casino Esplanade findet vom 19. bis 24. Mai  2009 das Hamburg Poker Masters 2009 statt. Die Hamburger setzen dabei auf ein ganz eigenes, hanseatisches Flair und Poker-Ambiente. ISA-GUIDE sprach zuvor mit Mathias Reineke, Bereichsleiter Spielbetrieb und Personal sowie Poker-Chef der Spielbank Hamburg.

ISA-GUIDE, Chefredakteur, Reinhold Schmitt: Zum Himmelfahrtstag veranstaltet die Spielbank Hamburg ein großes Poker-Turnier. Warum noch ein derart großes Event?

Mathias Reineke, Bereichsleiter Spielbetrieb und Personal sowie Poker-Chef der Spielbank Hamburg.
Mathias Reineke, Bereichsleiter Spielbetrieb und Personal sowie Poker-Chef der Spielbank Hamburg.
Mathias Reineke: Hamburg ist die Pokermetropole im Norden mit einer großen Fangemeinde für Turniere von Deepstack bis Sit ´n Go. Die vielen täglichen Cash Game Spieler an unseren Texas Holdem- und Omaha -Tischen im Casino Esplanade wollen aber auch die Herausforderung auf internationaler Turnierebene. Sie reisen daher selbst zur CAPT oder der WSOP. Und jetzt treffen sie bei einem solchen Großereignis wie den Hamburg Poker Masters vom 19. bis 24. Mai ´09 die europäische Pokerelite auch einmal in ihrer „Hausbank“. Unsere Pokerspieler wissen dies zu schätzen.



ISA-GUIDE, Schmitt: Was ist das Besondere an den Hamburg Poker Masters? Was zieht die Elite an?

Reineke: Da ist zum einen die Verpflichtung eines international erfahrenen Turnierdirektors vom Format eines Anestis Karasavvidis. Zum anderen sind es Deepstack-Turnierstrukturen, die über zwei bis drei Tage angelegt sind, wie bei unserem Main Event vom 22. bis 24. Mai beim 1.600er THNL mit 10.000 Turnierjetons. Und wir sind natürlich auch attraktiv mit einem Kooperationspartner wie dem Elysée an der Rothenbaumchaussee. Dieses Grand Hotel bietet als möglicher Aufenthaltsort unseren Teilnehmern die ideale Entspannung, die sie brauchen.

ISA-GUIDE, Schmitt: Was bieten Sie drumherum?

Reineke: Bei den Hamburg Poker Masters stimmen das Spiel und die Stimmung, das Ambiente und die Arrangements: Dafür sorgen die Jungs von Park Projekte, einem der bekanntesten Partyveranstalter Hamburgs, aber auch die Players Lounge im Casino Esplanade, in der das Turnier ausgetragen wird. Und wer einen Ausflug in die typische Hamburger Edel-Gastronomie unternehmen will, hat´s nicht weit: Das Restaurant Tarantella ist mit seinen Gästen aus der Hamburger Society eine Treppe entfernt. Als Sahnehäubchen haben wir uns eine Player´s Night  am Donnerstag im Szene-Treffpunkt „Insel“ an der Außenalster ausgedacht, Fahrservice mit der neuen E-Klasse inbegriffen.


ISA-GUIDE, Schmitt: Das Turnier ist international. Woher kommen die Anmeldungen?

Reineke: Wir haben bereits zahlreiche Anmeldungen aus aller Herren Länder. Pokerprominenz wie Katja Thater, Jan Jachtmann, Sebastian Ruthenberg, Moritz Kranich haben zugesagt. Selbst eine so vielbeschäftigte EPT-Gewinnerin wie Sandra Naujoks hat nach TV-Aufnahmen für die ARD in unserem Casino versprochen, zu versuchen, uns noch in ihren Terminplaner einzubauen. Auch aus dem skandinavischen Raum gehen erfreulich viele Anfragen ein, nachdem wir auch hier die Community informiert haben. Hamburg ist mit den Masters klar das Poker-Hoch im Norden.


ISA-GUIDE, Schmitt: Hamburg warb einmal als Stadt damit, das Hoch im Norden zu sein. Im Poker ist Hamburg längst Metropole. Wenn andere Spielbanken ihr Turnier extra kurz vor die Masters legen, ärgert Sie das?

Reineke: (lacht) Nein, da muss man auch Verständnis für die Not der Mitbewerber haben, wenn sie ihre Turniere kurzfristig komplett über den Haufen werfen müssen.  Ich setze da eher auf Synergieeffekte, wenn angereiste Turnierspieler aus Schleswig-Holstein gleich in Norddeutschlands Pokermetropole weiterziehen können, ohne das Hotel wechseln zu müssen.


ISA-GUIDE, Schmitt: … um hier direkt in Hamburg zu spielen. Und um die Poker-Perle zu küren. Für Nicht-Hamburger bedeutet das was?

Reineke: Nicht-Hamburger, also Quiddjes, mögen verzeihen. Wir suchen im Rahmen eines THNL (Buy In: 100 Euro +10, Euro) Ladies Tournament die Hamburger Poker-Perle. Hauptpreis ist eine exklusive Swarowski-Damenuhr – neben dem Geldgewinn.

ISA-GUIDE, Schmitt: Eine Innovation ist die Poker-Championsleague. Wie ist Hamburg engagiert? Wer gegen wen?

Reineke: Die Championsleague beim Poker ist ein Städtevergleichskampf. Die Idee kommt ursprünglich aus dem Züricher Grand Casino Baden. Wir haben als deutscher Partner sofort zugesagt.

ISA-GUIDE, Schmitt: Wer kann dabei sein?

Reineke: Neben fünf renommierten Hamburger Pokergrößen der europäischen Klasse werden drei weitere Spieler gesucht. Diese drei Spieler werden im Rahmen unserer Sonntagsturniere über eine Punkteliste ermittelt sein. Das dann komplette Team Hamburg tritt an gegen acht Schweizer im Heads Up – und zwar in vier unterschiedlichen Disziplinen: THNL, PLO, Baden Hold´em und 7 Card Stud.


ISA-GUIDE, Schmitt: Und was haben die Hamburg Poker Masters damit zu tun?

Reineke: Das Abschneiden dieser Championsleague-Teilnehmer beim Main Event der Hamburg Poker Masters fließt in die Wertung mit ein. Diese spannenden Heads Up laufen parallel zu den beiden Qualifikationstagen unseres Main Events bei den Masters. Das wird ein echter Knaller! Im Dezember dieses Jahres wird es im Rahmen der Schweizer Meisterschaft einen Rückkampf geben, zu dem uns das Grand Casino Baden sogar eingeladen hat. Der Wert einer solchen Startkarte bei der Schweizer Meisterschaft beträgt sage und schreibe 5.500 Schweizer Franken.


ISA-GUIDE, Schmitt: Und was raten Sie denen, die zum Masters wollen.

Reineke: … sich bald anzumelden. Denn unser Masters wird eine Perle im Reigen der internationalen Pokerturniere sein.

Klicken Sie hier um den Turnierplan der Hamburg Poker Masters 2009 im PDF Format herunterzuladen.