11. Poker Europameisterschaft im Casino Baden, bei Wien

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
E-Mail: info@isa-guide.de


Bei der diesjährigen 11. Poker-EM wurde der erste Champion des neuen Jahrtausends gekürt. Der neue Poker-EM im „Seven-Card-Stud“, Splitt-Limit, wurde der Amerikaner, Phillip Hellmuth jun., aus den USA. Er nahm den Rekordscheck von ATS 1.774.600,00 als Siegprämie mit nach Hause. Die ISA-CASINOS gratuliert nochmals recht herzlich dem Gewinner.

Schon zum 11. mal rief die Poker EM im Casino Baden zu einem internationalen „Stell dich ein“. 23 Nationen reisten an, um sich ein Duell über den Poker-EM-Titel des neuen Jahrtausends, im Severn-Stud, Splitt-Limit zu liefern.

Auch die ISA-CASINOS war vor Ort um über dieses Event zu berichten und auch mit zu kämpfen. Leider landete Sie nur unter „ferner liefen“. Auch Pokergrößen aus den USA nahmen an der EM teil. Wie Mike Sexton, Phillips Hellmuth jun., Scotty und einige mehr. Auch die europäische Pokerszene mit Mickey Finn, Lothar Landauer, Manfred Daries. Michael Keiner, Christoph Haller um nur einige zu nennen, sowie viele Schweizer- und Österreichische- Pokergrößen nahmen an diesem Turnier teil.

Die Satellites gingen vom 05.10.-07.10.2000. Jeden Tag konnten sich 24 Spieler für das große Finale am Samstag qualifizieren.

Selbstverständlich wurde auch wie immer „rund um die Uhr“, 24 Stunden, Cash-Game`s mit verschiedenen Limits angeboten. Diese wurden von allen Spielern rege genutzt.

Das Finale entwickelte sich bis zum Schluss hin, zu einem großartigen und spannenden Wettkampf. Es war sehenswert! Es war kein Vergleich zur 10. EM, als ein Deal das Duell beendete. Dieses Finale wurde bis zum letzten Jeton verbissen ausgekämpft.

Im Internet konnte man „live“ diesen Wettkampf der Pokergiganten verfolgen. Nic Sceremeta kommentierte „live“ das Geschehen.

Letztendlich wurde nach zwölf Stunden Konzentration, Taktik und das Quentchen Glück, Phillip Hellmuth jun. aus den USA neuer und erster Poker-EM des neuen Jahrtausends. Trotzdem gab es diese Jahr, bei der 11. EM viele Fragezeichen und Feststellungen über die man diskutieren sollte.

Mangel an Personal? Der Service war in diesem Jahr mehr als mangelhaft. Es herrschte viel Unruhe unter den angereisten Spielern, da oft die Bestellung gar nicht, oder sehr spät kam, bzw. kalt und ohne Besteck geliefert wurde. Leider sehr häufig. Den entrichteten Obolus war es nicht gerecht.

Auch andere Anregungen und Fragen – die von Spielern bei der 11. EM aufgeworfen wurden- sollte man hier zur Diskussion stellen.

Wieso wurde das Buy-In und Rebus’s von 3000,- auf 4000,- ATS angehoben?

Es ist klar, dass man den Preispool durch diese Steigerung erhöhen wollte um möglichst ein hohes Preisgeld zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen hätte es auch Sinn gemacht, das Add-On als Rebuy zu nutzen. So gingen viele Add-On’s verloren.

Interessant wäre hierzu auch gewesen, One-Table Satellite’s anzubieten, an denen der einzelne Spieler ein höheres Buy-In bezahlt hätte und sich nur einer qualifizieren kann. Dieses würde mit Sicherheit von allen Spielern dankbar angenommen.

Auch ältere Spieler würden eine Verkürzung der Qualifikationszeit und Direktteilnahmemöglichkeit durch Zahlung des vollen Buy-In, mit Sicherheit begrüßen und Sie hätten noch mehr Zeit Cash-Game`s zu spielen.

International gesehen gibt es überall auch die Möglichkeit sich in einem solch großen Event einzukaufen. Das gibt den Spielern die Möglichkeit am großen Finale teilzunehmen und wäre dem Preispool dienlich.

Schon letztes Jahr, bei der 10 EM haben wir angeregt andere Spielkarten zu verwenden damit die einzelnen Zahlen der Karten besser zu erkennen sind. Leider wurde diese Anregung nicht aufgegriffen. Auch spielte das Licht im oberen Saal eine große Rolle. Obwohl die Spieler gebeten hatten es heller zu machen, konnte man es nicht heller „beamen“. Auf Anfrage der ISA-CASINOS wurde uns mitgeteilt, dass dies jederzeit gelöst hätte werden können. hier sollte man Abhilfe schaffen.

Angemerkt sei, dass die ISA-CASINOS leider keine Gelegenheit hatte, mit der Turnierleitung persönlich zu sprechen, da diese keine Zeit hatte. Gerne hätten wir unsere Diskussionspunkte auch persönlich im Namen aller Spieler dargelegt.

Alle Punkte die von der ISA-CASINOS erwähnt wurden, sind trotzdem einer Diskussion wert.

Die EM ist ein hochkarätiges Event und das interessanteste auf dem europäischen Raum und sollte es auch bleiben.

An Zuvorkommenheit und ungespielter Höflichkeit vom Service bis zur Turnierleitung bleibt Baden- nach Meinung der Spieler unübertroffen.

Wir wünschen den Verantwortlichen bei der 12. EM gutes Gelingen und freuen uns schon wieder darauf.

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