Casino Wiesbaden informiert: Fünf heiße Nächte: Pokerzirkus gastiert im Wiesbadener Casino

Casino Wiesbaden informiert: Fünf heiße Nächte: Pokerzirkus gastiert im Wiesbadener Casino

Nachdem im Jahr 2007 das X-mas Pokerfestival aus organisatorischen Gründen nicht hatte stattfinden können, entschloss sich die Geschäftsleitung des Wiesbadener Casinos im Jahre 2008 schon frühzeitig, die beliebte Veranstaltung in ihre Planung aufzunehmen. Ich, Ralf Albert, der Pokerchef in Wiesbaden, wurde mit der Planung und Durchführung dieses Highlights des Wiesbadener Pokerjahres betraut. Nachdem ich schon im Frühjahr den Termin festgelegt und die Turnierstrukturen entworfen hatte, konnte unsere Marketingabteilung damit in die Werbung gehen. Aber so richtig losgehen sollte es erst Mitte Dezember. Wie immer hatte man meine Telefonnummer in den Medien veröffentlich und so kam es, wie es kommen musste – ab dem 15.12.08 stand mein Mobiltelefon nicht mehr still. Zwar nutzten die meisten Turnierteilnehmer das in Wiesbaden installierte Online Buchungssystem, aber einige Kurzentschlossene nahmen die Möglichkeit war, ihre Buchung über mich vor zu nehmen oder sich von mir auf eine (inoffizielle) Wartelisten setzen zu lassen. Ich kam jedem entgegen, soweit es möglich war.

18.12. Das 300er-„Warming-up“

Pokeratmosphäre
Pokeratmosphäre
Heute gab es keine Ruhe, schon am frühen Morgen (für einen Spielbanker mitten in der Nacht) kamen die Anrufe: „Haben Sie noch Plätze frei für heute?“ „Kannst Du nichts organisieren?“, „Ralf, geht noch was?“ Tja, für viele kam der 18.12. halt sehr überraschend – ich musste doch das eine oder andere Mal schmunzeln. Aber da war leider nichts mehr zu machen, das Turnier war längst ausgebucht.

Am frühen Nachmittag fuhr ich ins Geschäft, um die letzten technischen Vorbereitungen zu treffen. Nun, wirklich viel zu tun war nicht, unsere Pokercrew ist es gewohnt, fast täglich Turniere abzuwickeln, aber sicher ist sicher! Gegen 18.00 Uhr trafen die ersten Gäste ein, teils um sich im Restaurant zu stärken, teils um bei Roulette oder Black-Jack ihr Glück auf Touren zu bringen. Händeschütteln hier, lautes „Hallo“ da, die meisten kennen sich aus vielen Pokerschlachten der Vergangenheit, die man zusammen bzw. gegeneinander ausgefochten hatte!

Ein wenig nervös war ich schon, würde alles gut Gehen? Aber meine Sorge war unbegründet, die erfahrene und engagierte Pokercrew spulte ihr Programm routiniert und souverän ab. Danke Mädels! Danke Jungs! Als dann an den Tischen gekämpft und so mancher „Bad-Beat“ ausgeteilt wurde, hatte ich mir einen Snack und ein paar Zigaretten verdient (ich weiß, ist nicht gesund). Auf meinem Weg zur Kantine fielen mir einige Poster und Flyer des Pokerlabels POKERLICIOUS auf. Hingen die schon immer hier? Auf meine Nachfrage wurde mir erklärt, das dieses neue Label bei unserem 500er Event einen Turnierplatz sponsern würde. Aber dazu morgen mehr!

Als ich mich nach meiner Pause gestärkt dem Pokerbereich näherte, erschall von dort lautes Gelächter und angeregte Diskussionen – prima, war meine erleichterte Reaktion, die Stimmung ist gut. Auch an den mittlerweile geöffneten Cash-Tables ging es bereits hoch her, frühes Ausscheiden ist offensichtlich kein Grund, sich den Spaß verderben zu lassen. Man ist ja hier, um Poker zu spielen. Als sich der Final-Tisch gebildet hatte mit einer bunten Mischung aus „Locals“ und neuen Gesichtern, setzte der das Turnier umsichtig leitende Floorman Sebastian Richter einen zweiten Dealer ein, um das Spiel ein wenig zu beschleunigen. Wir müssen ja irgendwann fertig werden und das möglichst, ohne zu einem Deal nach Chipcount gezwungen zu sein! Jetzt werde ich doch auf der Zielgraden des ersten Abends noch ein wenig nervös, hoffentlich reicht die Zeit! Wow, gerade wurden die Asse von den Zehnern geknackt – wie bitter ist das an einem Finaltisch! Kurz nach drei, gerade als ich mich entschlossen hatte, am Finaltisch doch noch ein wenig zu verlängern, verloren die favorisierten Hände jedes „Race“, manchmal hat Fortuna doch ihre Launen! Nachdem Florian Tielge etwas unglücklich auf dem dritten Platz ausgeschieden war, einigten sich Oliver Pruchnicki und Manig Löser auf einen Deal und waren beide hoch zufrieden mit dem Erreichten.

Für mich geht ein langer Tag zu Ende, aber ich bin schon gespannt auf morgen.

19.12. EIN LANGER 500er-TAG

Oliver-Daniel Bruchnicki (2) und Andreas Renz (1)
Oliver-Daniel Bruchnicki (2) und Andreas Renz (1)
Heute hieß es erstmal ausschlafen, schließlich war ich erst im Morgengrauen ins Bett gekommen. Beim Frühstück ahnte ich allerdings noch nicht, was auf mich zukommen würde! Nach einigen Telefonaten mit unserer Marketingabteilung hatte ich den verwegenen Plan entwickelt, in der Stadt noch einige Einkäufe zu erledigen, aber daraus wurde nichts. Na ja, Geld gespart!

Grund meiner unzeitgemäßen Kaufzurückhaltung: Ich wurde für vieler Pokerspieler, welche noch schnell einen Platz in unserem 500er Turnier ergattern wollten, zum begehrtesten Ansprechpartner dieses Tages. Gegen 17:00 Uhr nachmittags waren dann alle untergebracht und mit diesem beruhigenden Gefühl ging ich unter die Dusche, um mich für den Abend frisch zu machen.

Im Geschäft angekommen dann die üblichen Vorbereitungen, Gespräche mit der Floorperson, noch schnell einige Regelfragen geklärt und mich dann wieder unters Pokervolk gemischt. Besonders habe ich mich über Stefanie Bergener gefreut, die erst vor kurzem in London Vize-Weltmeisterin geworden war und die ich seit ihrem großen Erfolg nicht mehr gesehen hatte. Im heutigen Turnier war sie dann zwar nicht so erfolgreich, nach einigen knappen Entscheidungen musste sie leider ihren Platz räumen. Aber vielleicht klappt es ja morgen beim 1.000er!

Viele kannten sich bereits vom Vortag, einige „Neue“ waren erschienen, aber in Wiesbaden wird unter den Pokerspielern nicht „gefremdelt“ und schon früh am Abend herrschte eine gelöste Atmosphäre an den Turnier- und Cashtischen. Gutes Poker wurde gespielt, kaum schlechte Moves waren zu sehen, aber es war eindeutig der Abend der Favoritenkiller. Alleine die Könige verloren in den ersten Stunden viermal, natürlich immer als Favorit. „The Big Slick“ (AK) konnte heute überhaupt nichts gewinnen, so schien es zumindest. Das gefloppte „Set“ wurde mit schöner Regelmäßigkeit geschlagen, die „Damen“ verloren gegen Bube-7 und so wurden viele Spieler, die auf die Premiumhände gewartet hatten, recht unsanft an die „Rail“ geschickt. Aber auch heute galt nach dem Out: „Dann spiel‘ ich halt Cash-game!“

Schon gestern waren mir die Poster und Flyer von POKERLICIOUS aufgefallen, was hatte es mit diesem Label auf sich? Nun, mit einfachen Worten ausgedrückt: Dieses Label macht hippe Pokershirts, weitere Infos unter www.pokerlicious.de! Von POKERLICIOUS wurde an diesem Abend einer der Wiesbadener Stammspieler gesponsert, Pascal Liesy. Mit Können und Glück kämpfte er sich an den Final-Table. Ob es am Shirt lag? Dort angekommen reichte es dann allerdings „nur“ zum 8.Platz, zwei knappe „Calls“ hatten seinen Stack empfindlich schrumpfen lassen. He, prima gespielt Pascal, kein Grund traurig zu sein.

Oliver-Daniel Bruchnicki (1) und Manig Löser (2)
Oliver-Daniel Bruchnicki (1) und Manig Löser (2)
Eine starke Performance hatte auch Florian Tielge, ein Freund von mir aus München. Zwei Tage in Wiesbaden, zwei Mal im Geld! Respekt!!!!! Beim gestrigen Turnier hatte er sich noch mit dem dritten Platz zufrieden geben müssen, heute sollte es mehr sein. Man(n) muss sich halt Ziele setzen! Mit dem Erreichen des Finaltisches war dann das Minimalziel bereits erreicht, aber mit Können, Glück und Geduld reichte es heute bis ganz oben aufs Treppchen. Armin Eckl, Frank Stumpf und eben Florian Tielge einigten sich auf einen Deal und Florian Tielge wurde auf Grund der Chipmenge zum Turniergewinner erklärt.

Aus Sicht der „Locals“ war noch der Auftritt von Frank Blümlein erwähnenswert, der einen starken 6. Platz belegte. Von Frank werden wir morgen noch hören, denk‘ ich mal.

Zufrieden mit dem Ablauf des 500er Turniers schau‘ ich dem morgigen Main-Event gelassen entgegen – na ja, fast gelassen!

20.12. Die Nacht des 1.000er-MAIN-EVENTs

Nach 6 Stunden Tiefschlaf und einem ausgiebigen Frühstück logge ich mich von zu Hause in unser Anmeldesystem ein und – bin entsetzt! Am Morgen des Main-Events erst 30 Anmeldungen – ich sehe das Desaster schon vor meinem geistigen Auge. Aber auf die Wiesbadener Pokerspieler ist halt doch immer wieder Verlass, die lassen ihr „Stammcasino“ nicht im Stich. So nach und nach trudelten sie im Casino ein oder reservierten noch schnell telefonisch einen Platz über mich, so dass am Ende dann 62 Spieler an den Start gingen. 62.000 € im Preispool. Sich seinen Anteil davon zu ergattern wäre kein schlechtes Weihnachtsgeld, ich hätte selbst große Lust, da mitzuspielen.

Als die Dealer den Turnierbereich betreten, bin ich beruhigt. Mit Kristin Molnar und Sebastian Richter habe ich zwei ausgezeichnete Floorpersons an der Front, da kann nichts schief gehen! Das Turnier startete verhalten, die Höhe des Preisgeldes und der zu erwartenden Gewinnsumme beeinflusste bei so Manchem das taktische Konzept. Stefanie Bergener musste schon früh an die Rail, ihr fehlte heute einfach ein wenig Glück. Ihre Freundin, die amtierende Weltmeisterin Soraya Homam, hatte da schon ein wenig mehr Fortune und erreichte sowohl den Finaltisch als auch dort einen achtbaren 6. Platz. Glückwunsch Soraya, auch wenn du heute ein wenig – allerdings berechtigt – sauer auf mich warst, aber das ist ’ne andere Sache!

Christian Maric (2) und Ali-Asgar Amirfatahi (1)
Christian Maric (2) und Ali-Asgar Amirfatahi (1)
Ganz bitter erwischte es Roland Specht, der als „Bubble-Boy“ ausschied. Mit den Buben callte er Pocket 6, als hoher Favorit ging er in dieses „Race“ (das den Chiplead bedeutet hätte), aber die 6 auf dem River beendete seine Finalträume abrupt. Frank Blümlein – als hätte ich es gestern geahnt – machte auch bei diesem Turnier Furore. In der Mitte des Turniers schon fast ausgeschieden, kämpfte er sich an den Finaltisch und belegte einen starken 5. Platz. Nicht zu schlagen war aber heute Ali-Ansgar Amirfatahi, seine Kombination aus Können und Kartenglück war überwältigend. Er spielte gute Hände und traf auch alles. Bezeichnend die letzte Hand des Turniers: AJ gegen A3. Im Flop die 3 getroffen, auf dem Turn den Drilling gemacht und auf dem River kommt noch das As! Stückwerk zwar, aber letztendlich Full-House gebastelt. Dem stand Christian Maric chancenlos gegenüber, der aber einen tollen 2. Platz belegte. Keiner wollte es glauben, am wenigsten er selbst!

Für mich war nach der letzten Hand meine Aufgabe für heute erledigt. Ich genehmige mir noch ein Bier und dann geht’s ab ins Bett!

21.12. das 300er-„Chill-Out“

Die beiden Main-Events sind reibungslos und mit guter Resonanz über die Bühne gegangen. Donnerstag und Freitag ausgebucht, am Samstag „nur“ 62 von 70 möglichen, aber bei einem Buy-in von 1.000 € sollte mir das den Sonntag nicht vermiesen. Heute, normalerweise ein Tag der Rookies, ist das 300er-Turnier frühzeitig ausgebucht, ganz ohne mein Zutun. Ich hätte jetzt also Zeit einzukaufen, aber es ist Sonntag!

So tauche ich erst am Abend zu Beginn des Check-Ins im Casino auf, nehme noch ein wenig Finetuning vor (wir hatten auf Spielerseite einen krankheitsbedingten Ausfall – Pascal, gute Besserung!) und mach mich ans Schreiben des Presseberichts. Doch aus der Ruhe, die ich dazu bräuchte, wird nichts, immer wieder werde ich in den Pokerbereich geholt – vertröste einige Rookies und nehme Reservierungen für das morgige Turnier vor. Ich bin froh, dass an „normalen“ Turniertagen unsere Reservierungen ausschließlich über unser Online-System laufen und nicht über mich – ist schwer, den Überblick zu behalten.

Während ich also die letzten drei Tage Revue passieren lasse, um den Bericht zu schreiben, läuft das Turnier in ruhigen Bahnen. Viele der „Auswärtigen“ sind bereits am frühen Sonntagmorgen abgereist, so dass der heutige Abend mehrheitlich den „Locals“ vorbehalten ist, zumindest sehe ich kaum fremde Gesichter (oder sind mir alle schon so vertraut?). Da seitens der Spieler heute eine gewisse Eile an den Tag gelegt wird, trete ich auf die Bremse und verlängere die Zeitlevels ein wenig. Wozu die Eile, Jungs? Dachte immer, die Vorweihnachtszeit wäre die Zeit der Besinnlichkeit, und so ein Turnier kann man nicht in der ersten Hand gewinnen!

Besonders freut mich, dass Gerd Wandel, Christof Bieniok und Henryk Nowakowski den Finaltisch erreicht haben. Bei Gerd und Christof ist es in der letzten Zeit nicht so berauschend gelaufen und da ist es wichtig, wieder Zuversicht zu tanken. Henry war lange nicht mehr da, ihn sehe ich besonders gerne an unseren Tischen – er ist einfach ein Gentleman.

Nach dem stürmischen Beginn beruhigt sich die Sache am Finaltisch dann ein wenig. Die Gewissheit, „in the Money“ zu sein, die häufig zu sehr „loosem“ Spiel führt, dreht sich heute ins Gegenteil: Verhalten wird gespielt und taktiert. Die Aussicht auf ein üppiges Weihnachtsgeld veranlasste offenbar einige Spieler, ein wenig das Tempo herauszunehmen. Aber nichts währt ewig und so muss Gerd Wandel als erster der Finalisten der an die „Rail“. Aber endlich mal wieder so weit gekommen zu sein, war ihm sichtlich eine Genugtuung. Im weiteren Verlauf werden rundenlang die Blinds „geklaut“, die Favoritenhände gewinnen und mitten drin, immer noch, Henry Nowakowski. Wie ein Fels in der Brandung wehrt er jeden Angriff ab und füttert seinen Stack. Als ich ihn gerade heimlich zu meinem Geheimfavoriten erklärt hatte, passiert der Supergau. Henry mit 9-9 rennt auf einen Flop J-10-8 in die „versteckten“ Asse. Turn und River brachten keine Hilfe mehr und so war der bis dahin so komfortable Stack in wenigen Sekunden zu einem nur noch kargen Haufen eingedampft. Wenige Hände später kam dann für ihn und Christof Bieniok das Aus. So kann das gehen mit den Geheimfavoriten.

Manuel Aurelio dagegen, der die ganze Zeit short-stacked war, sich aber mit einigen guten Moves wieder ins Turnier zurückgekämpft hatte, raiste all-in mit K-K, sein Gegner hatte einen leichten Call mit A-A. So blieb dem sympathischen Portugiesen nur der 5. Platz. Am Ende ging Herr Jörg Krupp als verdienter Sieger aus diesem Turnier. Herzlichen Glückwunsch.

22.12. Der Ausklang: Business as usual

Heute um 20:00 Uhr hebt sich der Vorhang zum letzten Akt des diesjährigen X-mas Festivals. Irgendwie schlagen dabei zwei Herzen in meiner Brust, einerseits bin ich froh, dass es so gut überstanden ist, andererseits aber auch ein bisschen wehmütig, denn es hat ja auch großen Spaß gemacht. Das heutige Montagsturnier ist der Abschluss von fünf ereignisreichen Pokertagen. Für die Pokercrew ist es aber eigentlich schon wieder Business as usual, der Montag ist ja ohnehin immer der Profi-Tag. Die Anspannung der letzten Tage ist abgefallen, alles ist gut gegangen und das Ende ist in Sicht.

Zu meiner Freude hatte sich für heute Abend Andreas Krause angesagt, einer der deutschen Topspieler. Leider war Andreas aber heute nicht gerade vom Kartenglück verfolgt, und so raiste er schon recht shortstacked mit A-K in Karo All-in und wurde von Patrick Busch mit A-B in Herz gecallt. Der Bube im Flop bedeutete das Aus für Andreas, der aber sofort in Richtung Omaha-Cash-Table davoneilte.

Das Turnier verläuft heute insgesamt ruhig und lässt mir Zeit, schon einmal ein wenig Bilanz zu ziehen. Über 145.000 € Preisgelder wurden ausgeschüttet, bis zu fünf Cash-Tables liefen an jedem der fünf Turniertage und mehr als 400 Pokerbegeisterte verzauberten in dieser Zeit unseren Pokerbereich mit wahrhaft festlicher Pokeraction. Darüber kann man mehr als zufrieden sein, was ich auch bin – und ein bisschen stolz!

Am Finaltisch treffen alte Bekannte von gestern Abend auch heute wieder aufeinander. Während Daniel Wichmann als Bubble aus dem Turnier musste, konnten sich Gerd Wandel und Manuel Aurelio durchsetzen. Für Gerd sollte es diesmal mehr als der zehnte Platz werden, aber auch das Erreichen von drei Finaltischen während des Turnierwochenendes ist schon sehr bemerkenswert.

Im Gleichschritt erreichten die Beiden den Finaltisch, quasi im Gleichschritt verließen sie ihn auch wieder. Während Gerd sich den 6. Platz erkämpfte, erreichte Manuel zum dritten Mal in dieser Woche den 5. Platz. Mit nur noch drei Spielern ging es in die Endrunde. Alle hatten sich auf ein zähes Ringen eingestellt, aber es kam – wie so oft – anders. Als das Turnier im Heads-up angekommen war, bot Andreas Renz seinem Widersacher einen fairen Deal an. Oliver-Daniel Pruchnicki, der Gewinner des Donnerstagturniers, nahm diesen dankend an.

Damit ging unser X-mas Pokerfestival im Casino Wiesbaden so zu Ende, wie es über fünf Tage gelaufen war: Hart, aber fair!

Und damit schließt auch das letzte Kapitel meines Tagebuchs. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, den Spielern wie den Dealern, und wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest, ein glückliches neues Jahr und … always a chip ’n a chair !

Euer Ralf Albert

Die Gewinner vom 18.12.2008:

1. Oliver-D. Prucknicki (DE), 5.950.-
2. Manig Löser (DE), 3.530,-
3. Florian Tielge (DE), 2.410,-
4. Aleksander Abutovic (DE), 1.670,-
5. Manuel Aurelio (DE), 1.300,-
6. Roland Schuster (DE), 1.120,-
7. Stefan Weitland(DE), 930,-
8. Steven Neltner (DE), 740,-
9. Gerd Wandel (DE), 570,-
10.Christoph Bieniok (DE), 380,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 300,- BuyIn, Freeze-out
62 Teilnehmer
18.600,- Preisgeldpool
6 bespielte Turniertische
3 bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10 und 10/10)
2 bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (PokerPro) (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Kristin Molnár

Die Gewinner vom 19.12.2008:

1. Florian Tielge (DE),7.200.-
2. Frank Stumpf (DE), 6.400,-
3. Armin Eckl (DE), 5.400,-
4. Thorsten Schuler (DE), 2.740,-
5. Thomas Scheld (DE), 2.130,-
6. Frank Blümlein, 1.830,-
7. NN, 1.520,-
8. Pascal Liesy (DE), 1.220,-
9. Ioannis Chaitas (GR), 930,-
10. Alfred Neu (DE), 620,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 500,- BuyIn, Freeze-out
61 Teilnehmer
30.500,- Preisgeldpool
6 bespielte Turniertische
3 bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10 und 10/10)
2 bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (PokerPro) (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Sebastian Richter

Die Gewinner vom 20.12.2008:

1. Ali-Asgar Amirfatahi (IR), 19.840.-
2. Christian Maric (YU), 11.780,-
3. Armin Eckl (DE), 8.060,-
4. Frank Blümlein (DE), 5.580,-
5. Ulf Kuhn (DE), 4.340,-
6. Soraya Homam (DE), 3.720,-
7. Frank Stumpf (DE), 3.100,-
8. Patrick Busch (DE), 2.480,-
9. Mr. X (GR), 1.860,-
10. Kristjan Jergevic (YU), 1.240,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 1.000,- BuyIn, Freeze-out
62 Teilnehmer
30.500,- Preisgeldpool
6 bespielte Turniertische
3 bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10 und 10/10)
2 bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (PokerPro) (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Kristin Molnár

Die Gewinner vom 21.12.2008:

1. Jörg Krupp (DE), 5.760.-
2. NN (DE), 3.420,-
3. NN, 2.340,-
4. Sebastian Bauer (DE), 1.620,-
5. Manuel Aurelio (DE), 1.260,-
6. Christoph Bieniok (PT), 1.080,-
7. Henryk Nowakowski (DE), 900,-
8. Marco Janson (DE), 720,-
9. Andreas Kähnel (DE), 540,-
10.Gerd Wandel (DE), 360,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 300,- BuyIn, Freeze-out
60 Teilnehmer
18.000,- Preisgeldpool
6 bespielte Turniertische
4 bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10 und 10/10)
2 bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (PokerPro) (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Guido Marx

Die Gewinner vom 22.12.2008:

1. Andreas Renz (DE), 5.780.-
2. Oliver-Daniel Pruchnicki (DE), 3.430,-
3. Konstantinos Pyliouras (GR), 2.350,-
4. Maurizio Adamo (IT), 1.620,-
5. Manuel Aurelio (PT), 1.260,-
6. Gerd Wandel (DE), 1.080,-
7. Walter Ludwig Hirner (DE), 900,-
8. Alfred Neu (DE), 720,-
9. Patrick Busch (DE), 540,-
10. Andreas Lösche (DE), 360,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 300,- BuyIn, Freeze-out
62 Teilnehmer
18.040,- Preisgeldpool
6 bespielte Turniertische
4 bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10 und 10/10)
2 bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (PokerPro) (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Guido Marx

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
– im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
– im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
– Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
– Blinds 5/10 + +: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100erPot + „no flop, no drop“