Richtungsweisender Tarifvertrag zwischen der Spielbank Berlin und der ver.di abgeschlossen

Nach langen und sehr intensiven Verhandlungen ist es gelungen, für die rund 220 Beschäftigten des Klassischen Spiels der Spielbank Berlin (Potsdamer Platz) rückwirkend zum Juli 2014 einen neuen Tarifvertrag abzuschließen.

Der alte Tarifvertrag war fristgerecht gekündigt und befand sich seit Januar 2014 in der Nachwirkung.

Den Tarifpartnern ist es gelungen, die notwendig gewordene Umstellung der Urlaubsstaffel durch die europäische Rechtsprechung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für die Beschäftigten und das Unternehmen gleichermaßen vorteilhaft umzustellen.

Des Weiteren wurde ein zeitgemäßes Aus- und Weiterbildungssystem entwickelt, das für die Beschäftigten den Arbeitsplatz attraktiver macht und für das Unternehmen eine flexiblere Handhabung der Dienstpläne ermöglicht. Eine angemessene Erhöhung der Gehälter und der Sozialleistungen gehört zum Gesamtpaket des Tarifabschlusses.

“Es war nicht einfach, bisher üblich gewordene Denkgewohnheiten zu durchbrechen und neue Strukturen zu etablieren,” so der Geschäftsführer Ralph Gnath von der Spielbank Berlin und Bernhard Stracke, Verhandlungsführer der ver.di, aber dennoch ist der Tarifvertrag in der schwierigsten Zeit der Glücksspielbranche zustande gekommen.

Er wird von Spielbankinsidern als zukünftiger Maßstab und richtungsweisend erachtet.

V.i.S.d.P: Bernhard Stracke, ver.di Bezirk Rhein-Nahe-Hunsrück, Münsterplatz 2-6, 55116 Mainz

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Lonly
    Geschrieben am 11.03.2015 um 15:51 Uhr

    Hhm. Ich überlege ob ich lachen oder weinen soll. Wenn man die Hintergründe dazu kennt, würde ich diesen Tarifvertrag weder richtungsweisend noch als zukünftigen Maßstab betiteln. Das sich ein Herr Stracke dieses Recht herausnimmt und verdi nichts dazu sagt ist mehr als bedauerlich. Hoffentlich wird es zukünftig, spezielle zu diesem Thema, nicht gerade ein negatives mediales Echo geben. Das dürfte dann der Sache weniger förderlich sein.

  2. Horst Lehmann
    Geschrieben am 11.03.2015 um 21:11 Uhr

    Offensichtlich kennen Sie auch die Hintergründe nicht so ganz…

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