Swiss Casinos: Wachstum im rückläufigen Markt

Die Swiss Casinos Gruppe entwickelte sich 2013 positiv. Der Start von Swiss Casinos Zürich ist gelungen und die drei Casinos in Pfäffikon, St. Gallen und Schaffhausen begegneten dem anhaltenden Rückgang des Schweizer Casinomarktes mit wirksamen Massnahmen.

Mit der Eröffnung von Swiss Casinos Zürich im November 2012 hat die Swiss Casinos Gruppe einen markanten Entwicklungsschritt vollzogen. Nach dem ersten vollen Betriebsjahr darf eine positive Bilanz gezogen werden. Der Start ist gelungen, die über 200 neu geschaffenen Stellen konnten mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden besetzt werden und das neue Team ist voll in die Unternehmensgruppe integriert. Die drei Casinos in Pfäffikon, St. Gallen und Schaffhausen begegneten dem anhaltenden Rückgang des Schweizer Casinomarktes mit wirksamen Massnahmen. Sie kompensierten die negative Gesamtentwicklung mit gezielter Anpassung ihres Angebots und einem konsequenten Kostenmanagement.

Die Swiss Casinos Holding AG hält als einziges einheimisches Unternehmen Beteiligungen an fünf der insgesamt 21 Schweizer Spielbanken. Sie hält 100 Prozent des Aktienkapitals der CSA Casino Schaffhausen AG, der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon SZ und der Swiss Casinos Zürich AG sowie eine Mehrheitsbeteiligung von 97.17 Prozent an der Grand Casino St. Gallen AG. Zudem ist das Unternehmen mit 31.5 Prozent an der Grand Casino Kursaal Bern AG beteiligt. 2013 beschäftigte die Swiss Casinos Gruppe (ohne Grand Casino Kursaal Bern) 477 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen kumulierten Bruttospielertrag von 134.4 Millionen Franken. Davon flossen 46.8 Prozent, insgesamt 62.9 Millionen Franken, über die Spielbankenabgabe an AHV und Kantone. Darüber hinaus entrichteten die Gesellschaften Unternehmenssteuern von 1.9 Millionen Franken und unterstützten regionale Organisationen mit Beiträgen von deutlich über 1 Million Franken.

Deutliche Steigerung von Umsatz und Gewinn
Die nach IFRS konsolidierte Konzernrechnung der Swiss Casinos Holding AG schloss mit einem Bruttoumsatz von 149.1 Millionen Franken (Vorjahr: 105.8 Mio.) und einem Konzerngewinn von 7.2 Millionen Franken (Vorjahr: -7.7 Mio.) ab. Das Unternehmen stützt sich auf eine solide Grundlage für Investitionen zur langfristigen Sicherung ihrer Marktposition. Es verfügte bei einem Aktienkapital von 33.9 Millionen Franken per 31. Dezember 2013 über ein konsolidiertes Eigenkapital von 117.7 Millionen Franken (Vorjahr: 110.2 Mio.) und über flüssige Mittel von 106.2 Millionen Franken (Vorjahr: 96.4 Mio.).

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