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Premiere in Baden-Baden

Am Sonntag fand in Baden-Baden eine Premiere statt. Das 1. Turnier im neuen Jahr nach der „Ära Koch“. Eine erfreuliche Änderung vorneweg: Es wird dort kein „Entry Fee“ mehr verlangt!!!

Die veränderte Struktur dieser Turniere, 3 Pokerwochenende (Do-So) übers Jahr verteilt, ganz auf den Geschmack der Teilnehmer eingestellt, sind weitere beachtliche Unterschiede gegenüber dem Vorjahr.
Besondere Aufmerksamkeit der Spieler galt auch der von [key:IC] gesponserten Flugreise für 2 Personen (incl. Hotel) für mehrere Tage in eine europäische Hauptstadt(z.B. London, Paris). Der Punktbeste dieser Sonntagsturniere in jedem Quartal bekommt diesen Sonderpreis!!

Herr Jörger, Chef der Pokerabteilung und auch Reinhold Schmitt von der [key:IC] ließen im Gespräch mit den Spielern keinen Zweifel daran, dass diese tradionellen Turniere wieder eine mit großem Optimismus und Einsatz vorbereitete Veranstaltung sein werden.

Natürlich war das viel Stoff zum Diskutieren. Die Reaktionen waren aber durch die Bank positiv. Man kann das sicher als Fortschritt und gleichzeitiges Signal bezeichnen, dass mittelfristig wieder mehr Spieler in die doch angenehme Baden – Badener Atmosphäre kommen. Diese Änderungen, verbunden mit dem Sponsoring der [key:IC], werden dem renommierten Casino schnell ein angemessenes „Pokerprofil“ verleihen.
Gespielt wurde Seven-Card Stud (Pot-Limit). Die Möglichkeit von je einem Rebuy und Add-On wurden recht zahlreich in Anspruch genommen. 16 Spieler kämpften an 2 Tischen um das Preisgeld von dies Mal noch EUR 5.828,72.

Joachim Hempler, der seither aus bekanntem Grund die So-Turniere boykottierte, hatte sichtlich Freude am Spiel und ging als Chipleader an den Finaltisch. Dort scheffelte er weiter Jetons und schickte einen nach dem anderen zum Cash-Game. „So einen Lauf hatte ich schon lange nicht mehr“!!

Auch Frau Marsico (die auch an diesem Tag Geburtstag feierte und von H. Rillig, stellvert. Direktor ein zusätzliches Präsent erhielt) zog gegen ihn den kürzeren, tröstete sich aber mit EUR 582,87 als Gewinn.

Durch die Höhe der Blinds wurde nun auch Claus Bartz zum Risiko und „All-In“ gezwungen. 2 Paar Könige, die Yin Zhou ihm zeigte, bedeutete sein „Aus“. Als Dritter bekam er EUR 869,19.

Zwischen Achim Hempler und „Long“ entwickelte sich jetzt ein interessanter Schlagabtausch. Als Achim mit einer Strasse fast schon durch war, konterte Long anschließend mit einem Flush. Achim probierte wirklich alles, aber der Chinese wehrte geschickt die weiteren Versuche von ihm ab. So kam es später zum Deal und damit zur Teilung des restlichen Preisgeldes von EUR 4090,33.
Beim anschließenden „Showdown“ im letzten Spiel war Long mit 2 Sechser gegen 2 Vierer dann der Glücklichere.