Vor vier Jahren haben sich alle Landtagsparteien in Kärnten dafür ausgesprochen, das Kleine Glücksspiel per Gesetz zu verbieten. Heute ist davon keine Rede mehr, das Land nimmt monatlich 350.000 Euro Steuergelder ein. Bei einer Glücksspielenquete im März 2002 waren noch alle Parteien für einen kompletten Ausstieg. Im Landtag wurde ein eigener Ausschuss installiert, der das Ausstiegsszenario festlegen sollte. Heute gibt es den Ausschuss nicht mehr und auch kein Ausstiegsszenario.
