IAGR- und IMGL-Konferenz in Oslo: Glücksspielunternehmen und Aufsichtsbehörden vereint

Ein Artikel von Mag. Dr. Viktor Hautmann, Vizepräsident und Jurist

Von 29. 9. bis 4. 10. 2013 fanden in Oslo die Konferenzen von IAGR (International Association of Gaming Regulators) und IMGL (International Masters of Gaming Law) statt. Die Veranstalter begrüßten dies als Zusammenarbeit von Glücksspielunternehmen und Aufsichtsbehörden – an eben jener Schnittstelle ist das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit, das auf der Veranstaltung ebenfalls vertreten war, seit Jahren tätig.

Thematisiert wurden vor allem die Veränderungen und Herausforderungen durch das (relativ) neue Online-Glücksspiel sowie Social Gaming. Darüber hinaus wurden mit zahlreichen Veranstaltungen außerhalb des eigentlichen Tagungsorts, des Rica Grand Hotels, die Gelegenheiten zum „Netzwerken“ forciert.

Auf der Homepage der IAGR sind derzeit noch Folien zu zahlreichen Vorträgen abrufbar. Außerdem sind auf dem Youtube-Kanal „GamingRegulators“ aktuell fünf komplette Vorträge von der IAGR-Konferenz zu sehen – darunter auch jener von Harrie Themmink, Deputy Head of Unit bei der Europäischen Kommission, der über „The EU Action Plan on Online Gambling“ spricht und auch einige Worte zum nichtöffentlichen Beschwerdeverfahren fallen lässt: Die Kommission habe zwischen 80 und 100 Beschwerden gegen 20 EU-Mitgliedstaaten erhalten, dass deren nationales Glücksspielrecht den europarechtlichen Vorgaben widerspräche, und zu den anstehenden Entscheidungen darüber sagt er: „We are now finalizing this work (…). I hope that we will have (…) a package of decisions before the end of this year.“

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