VG Wiesbaden spricht Tiplix Sportwettenkonzession in Deutschland zu

In ihrem Urteil vom 31. Oktober 2016 hat das VG Wiesbaden dem österreichischen Wettanbieter Betkick Sportwettenservice GmbH eine Sportwettenkonzession für Deutschland zugesprochen. Das Gericht folgte somit vollinhaltlich der Klage des österreichischen Wettanbieters, der mit der Marke Tiplix auf dem Markt auftritt, und urteilte des Weiteren, dass die Sportwettenkonzession auf sieben Jahre ab Erteilung zu befristen sei.

Seit 2012 konnten sich private Anbieter für eine der 20 im Glücksspielstaatsvertrag vorgesehenen Sportwettenkonzessionen bewerben. Es wurde von allen Bewerbern immer wieder Kritik am gesamten Bewerbungsverfahren laut und das gesamte Vergabeverfahren wurde unter anderem aufgrund der Initiative und rechtlicher Anstrengungen des österreichischen Sportwettenanbieters im letzten Jahr sogar zur Gänze gestoppt. Das VG Wiesbaden hatte zu damaligem Zeitpunkt bereits diverse Mängel am Vergabeverfahren bestätigt und das gesamte Verfahren als intransparent bezeichnet.

Nun wurde dem Umstand, dass die Betkick Sportwettenservice GmbH alle vom für die Vergabe zuständigen Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport festgelegten Mindestvoraussetzungen für die Erteilung einer Deutschen Sportwettenkonzession erfüllt, endlich Rechnung getragen und dem Unternehmen eine Erlaubnis für sieben Jahre ab Erteilung zugesprochen.

Die Betkick Sportwettenservice GmbH zeigt sich mit den letzten Entwicklungen in Deutschland sehr zufrieden. Eine erste Stellungnahme zum Urteil des VG Wiesbadens von Geschäftsführer Mag. Christian Vorhauer fällt somit auch sehr positiv aus: „Das Urteil bildet eine wichtige Grundlage für unsere operative Tätigkeit am deutschen Markt und bietet all unseren Franchisepartnern in Deutschland rechtliche Sicherheit. Wir haben uns seit dem Jahr 2012 um diese Konzession in Deutschland bemüht und stehen einer bereits seit langem überfälligen gesetzlichen Regulierung des Sportwettenmarktes in Deutschland positiv gegenüber. Bereits im August dieses Jahres haben wir als eines der ersten Unternehmen eine neue Sportwettenlizenz in Österreich erteilt bekommen und nun auch die positiven Nachrichten aus Deutschland. Wir alle im Unternehmen betrachten diese Ergebnisse als Folge ordentlicher und den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechender Arbeit und werden unsere Marke TIPLIX nun weiterhin konsequent und auf Grundlage der von Deutschland und Österreich erteilten Konzessionen vertreiben und ausbauen.“

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Ein Kommentar zu diesem Artikel

  1. G. Günther
    Geschrieben am 10.11.2016 um 15:50 Uhr

    Dann muß Betkick wohl nur noch die erforderliche Sicherheitsleistung entsprechend § 4b Abs. 3 Satz 1 GlüStV in Höhe von 2,5 Millionen Euro erbringen…

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