Im Gespräch mit Paul und Armin Gauselmann

Azubis des 1. Ausbildungsjahres waren zu einer Fragestunde mit dem Unternehmer eingeladen.

Azubis des 1. Ausbildungsjahres waren zu einer Fragestunde mit dem Unternehmer eingeladen.

Espelkamp. Eines der Highlights, auf das sich Auszubildende der Gauselmann Gruppe während ihrer Ausbildung freuen, ist das so genannte Unternehmergespräch. Dazu wird der gesamte Jahrgang des jeweils ersten Ausbildungsjahres nach Espelkamp zu einer Fragestunde mit Paul und Armin Gauselmann eingeladen.

In diesem Jahr erlebten rund 25 Nachwuchskräfte einen optimistischen Paul Gauselmann, der nicht nur offen, sondern ebenso souverän auf die einseitig negativen Medienberichte der jüngsten Zeit einging. Er erläuterte seinen jungen Beschäftigten dabei sehr schlüssig, worum es in den Diskussionen und Auseinandersetzungen tatsächlich geht und welche Auswirkungen dies auf sein Unternehmen sowie die Branche insgesamt haben könnte, falls die derzeitigen Gesetzesentwürfe zum Tragen kämen.

„Es ist durchaus sinnvoll, wenn wir uns Gedanken machen, aber Sorgen muss sich niemand machen!“, betonte er mehrfach. Deutschland sei schließlich ein Rechtsstaat und keine Diktatur, daher werde nichts so kommen, wie es jetzt den Anschein habe.

Neben diesem Branchenthema, an das die Azubis natürlich auch Fragen zu ihren eigenen Zukunftsaussichten nach der Ausbildung koppelten, wurden Paul und Armin Gauselmann auch zu vielerlei anderen Dingen befragt.
Warum hat die Merkur-Sonne eigentlich 15 Strahlen? Welches Spiel spielen Sie privat am liebsten? Wie sind Sie überhaupt auf Spielautomaten und Spielstätten gekommen? Warum entstand in Delmenhorst und nicht in Espelkamp die erste eigene Spielstätte und warum engagieren Sie sich so für die Bevölkerung in der Region?
Aufgeschlossen, geduldig und manchmal auch mit einem kleinen Schmunzeln verbunden widmeten sich Paul und Armin Gauselmann rund 90 Minuten der Beantwortung jeder einzelnen Frage der Auszubildenden.

Zum Abschluss präsentierte Paul Gauselmann den anwesenden Nachwuchskräften sein eigenes Berichtsheft, das er während seiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Fernmelderevisor Anfang der 1950er geführt hat. Insbesondere die gewerblich-technischen Azubis zeigten sich beeindruckt von der Präzision der Zeichnungen und schriftlichen Ausführungen des Unternehmers, der damals nicht viel älter war als sie heute.
„Damit liegt die Messlatte ziemlich hoch“, bemerkte einer der Azubis und versprach zugleich: „Ich werde mir daran gerne ein Beispiel nehmen, denn Herr Gauselmann hat mich persönlich sehr beeindruckt!“

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