DAGV: Vorstand bestätigt – Kleinstaaterei verurteilt

Der gesamte Vorstand des Deutschen Automaten-Großhandels-Verbandes (DAGV) mit Pit Arndt an seiner Spitze wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 5. Juni 2013 in Berlin einstimmig in seinem Amt bestätigt. Arndt, der den DAGV schon seit 1993 führt, stehen mit Elfriede Lauser (Stuttgart) und Ricardo Miranda (Essen) zwei über die Großhandelsstufe hinweg anerkannte Automatenunternehmer zur Seite. Der DAGV wird unter seiner Führung die Großhandelsinteressen weiter intensiv vertreten und dazu die traditionelle Vermittlerrolle zwischen der Industrie und der Aufstellerschaft effektiv wahrnehmen. Ein aktuelles Beispiel liefert die Gründung des Spitzenverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft“, an dem der DAGV-Vorstand mit großem Engagement beteiligt war.

Die DAGV-Großhändler machten auf der Versammlung deutlich, daß bei einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung das operative Geschäft mit dem Kunden allerdings immer mehr in den Hintergrund gerät. Die 16 völlig unterschiedlichen Landesgesetze mit spielhallenbezogenen Regelungen erinnern mehr an die Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts, als an ein modernes Staatsgefüge zu Beginn des dritten Jahrtausends. „Die Landesgesetzte sind unausgegoren, enthalten verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigende Regelungen und sind durch zahlreiche unbestimmte Vorgaben für den Spielstättenbetreiber vor Ort nicht umsetzbar.“ beklagt Rechtsanwalt Jörg Meurer, Geschäftsführer des DAGV. Der Verband erwartet, daß im Laufe des Jahres die ersten Gerichtsentscheidungen vorliegen werden.

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