Gauselmann erweitert Werk Lübbecke

Prozessoptimierung in der Logistik

Lübbecke. Die Gauselmann Gruppe erweitert in Kürze den Entwicklungs- und Produktionsstandort Lübbecke um zusätzliche Logistikflächen. Die neue „Halle 8“ – so die interne Bezeichnung – mit einer Grundfläche von 151 Metern * 74 Metern (ca. 11.200 qm) und einer Nettonutzfläche von rund 19.000 qm wird sich westlich an die bisherige Logistik – auf der Fläche des heutigen Mitarbeiterparkplatzes – anschließen. Die Fassadengestaltung wird sich harmonisch in die bestehende Bebauung einfügen.

„Schon seit Jahren sind die Logistikflächen in Lübbecke zu eng geworden, so dass wir uns mit sieben externen gemieteten Lägern mit einer Gesamtfläche von 26.000 qm – verteilt über den Altkreis Lübbecke – behelfen müssen. Das ist sehr kosten- und arbeitsintensiv“, stellt Armin Gauselmann fest.

„Durch die hohen finanziellen Belastungen, die uns aufgrund der aktuellen Gesetzgebung in wenigen Jahren drohen könnten, ist daher jetzt der Zeitpunkt gekommen, um all unsere Prozesse auf den Prüfstand zu stellen und die seit Jahren geplante Erweiterung in die Tat umzusetzen. Nur wenn wir Effizienz und Effektivität weiter steigern können, ist der Bestand unserer Unternehmensgruppe in etwa heutiger Form langfristig gesichert. Darum haben wir uns gerade in diesen schwierigen Zeiten mit viel Gegenwind aus der Politik entschlossen, einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort Lübbecke zu investieren“, erklärt Paul Gauselmann die Beweggründe für die Erweiterung.

Darüber hinaus wird der Neubau auch zertifizierte Lagerflächen für das Exportgeschäft beinhalten. „In Lübbecke fertigen wir unsere Produkte für den Weltmarkt. Ich erwarte, dass das Auslandsgeschäft, das heute bereits über 40 Prozent des Gruppenumsatzes ausmacht, auch in Zukunft weiter wachsen wird, so dass weitere zertifizierte Lagerflächen absolut notwendig sind“, so Paul Gauselmann weiter.

Die rund 18-monatigen Bauarbeiten werden ab Mitte Januar – sobald das Wetter es zulässt – beginnen. Die bisherigen Mitarbeiterparkplätze werden in Zukunft nördlich an das Werk anschließen. Eine besondere Herausforderung an die Bauplaner stellt die Ronceva dar. „Denn um das Vorhaben zu realisieren muss der Fluss um das Werk – in ein neues, naturnahes Flussbett – umgeleitet werden“, so Armin Gauselmann abschließend.

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