Gauselmann Gruppe schließt Geschäftsjahr 2009 erfolgreich ab

Geschäftsvolumen und Mitarbeiterzahlen steigen deutlich

– Steigerung des Geschäftsvolumens um rund 10 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro
– Schaffung von 500 neuen Arbeitsplätzen
– Investitionen von 221 Millionen Euro

Espelkamp. Trotz anhaltender internationaler und nationaler Wirtschaftkrise konnte die in Ostwestfalen angesiedelte, familiengeführte Gauselmann Gruppe auch im Geschäftsjahr 2009 die selbst gesteckten Unternehmensziele erreichen und – entgegen dem allgemeinen Wirtschaftstrend – das Geschäftsvolumen des Vorjahres um rund 10 % ausbauen.

Positive Geschäftsentwicklung und Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze

Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe
Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe
Das Geschäftsvolumen stieg konkret auf 1,26 Milliarden Euro (2008: 1,12 Milliarden Euro). Damit einher ging auch der Ausbau des Arbeitsplatzangebotes in der Unternehmensgruppe. So stieg die Zahl der Arbeitsplätze auf rund 6.000 (2008: rund 5.500).

Grundlage für dieses gute Ergebnis ist ein anhaltender Innovations- und Investitionsprozess, der sich im Geschäftsjahr 2009 wiederum vor allem in der Entwicklung neuer innovativer Technologien im Automaten- und Systembereich und neuer Dienstleistungskonzepte im Spielstättenbereich ausdrückt.

Neben den zahlreichen neuen Arbeitsplätzen konnte die Gauselmann Gruppe zum Ausbildungsbeginn am 1. August 2009 auch 87 Ausbildungsplätze – davon 57 neue, zusätzliche Stellen für Auszubildende in den beiden neuen branchenspezifischen Ausbildungsberufen Automatenfachmann/ -frau sowie Fachkraft (m/w) für Automatenservice – schaffen. Insgesamt bildet die Gauselmann Gruppe rund 200 junge Menschen in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen aus.

Fortschritt durch Investitionen

Auch und gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Investitionen in die wesentlichen Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe mit 221 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2009 der Schlüssel zum Erfolg.

Erfreuliche Entwicklung der Geschäftsbereiche

Die jüngste Gehäuseinnovation der Spielemacher: Merkur Vision
Die jüngste Gehäuseinnovation der Spielemacher: Merkur Vision
Im wichtigen Geschäftsbereich der Merkur-Säule (Europaweite Entwicklung, Produktion und weltweiter Vertrieb für Unterhaltungsspielgeräte und Geldmanagementsysteme) konnten mit großem Erfolg neue Produkte entwickelt und in den Markt eingeführt werden. Neben zahlreichen neuen Spieleinhalten ist hier insbesondere eine völlig neue Gehäusegeneration mit dem Namen „Vision“ zu nennen, die auf große Nachfrage sowohl bei Automatenaufstellern als auch bei den Spielgästen gestoßen ist.

Auf dem deutschen Kernmarkt der Merkur-Säule konnte die familiengeführte Gauselmann Gruppe als deutsches Unternehmen trotz des weiterhin bestehenden Wettbewerbsdrucks neuer, internationaler Hersteller die Position als das führende Unternehmen im Bereich elektronischer Unterhaltung mit und ohne Geldgewinnmöglichkeit auch 2009 behaupten und darüber hinaus seine Marktanteile – insbesondere auch im Bereich der sogenannten Multigamer (Spielsysteme mit bis zu 60 Spielen in einem Bildschirmgerät) – unter der Marke „Merkur Magie“ ausbauen.

Darüber hinaus werden Gauselmann-Produkte auch auf den weiteren Europäischen Märkten mehr und mehr nachgefragt. Insbesondere in Italien, Spanien und England konnten mit gänzlich neuen Produkten neue Absatzpotentiale erschlossen werden.

Im Bereich der Geldmanagementsysteme – die ebenfalls zum Bereich der Merkur-Säule zählen – setzte sich die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre auch im Geschäftsjahr 2009 fort. In den Bereichen Selbstbedienungssysteme für Banken, kommunale Zahlungssysteme sowie Geldwechseltechnik für Spielstätten konnte die Gauselmann Gruppe ihre marktführende Stellung rund um das Thema Münz- und Scheinverarbeitung festigen bzw. ausbauen. Aktuell sind in über 50 Ländern Geldmanagementsysteme der Gauselmann Gruppe im Einsatz.

Der neue Merkur-Spielothek-Flagshipstore in Espelkamp
Der neue Merkur-Spielothek-Flagshipstore in Espelkamp
Im Geschäftsbereich Spielothek-Säule (Europaweites Entertainment) dehnte die Gauselmann Gruppe ihre führende Rolle auf dem Spielstättenmarkt aus. Die qualitative Weiterentwicklung in Richtung moderner und unverwechselbarer Freizeit-Entertainmentcenter unter dem Markenauftritt „Merkur Casino made by Merkur-Spielothek“, die den Spielgast mit einem First-Class-Ambiente, einer Vielzahl an innovativen Produkten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich durch eine gelebte Serviceorientierung auszeichnen, begeistern, hat sich bei den Kundinnen und Kunden durchgesetzt und die Rolle der Gauselmann Gruppe als Innovationsmotor und Trendsetter mit Nachdruck bestätigt. Sowohl an den deutschen als auch an den an den ausländischen Standorten ist im Geschäftsjahr 2009 der konsequente Ausbau der Spielstätten zu modernen, hochwertigen Entertainmentcentern fortgesetzt worden. Diese Strategie bei gleichzeitiger Bereinigung der bestehenden Filialstruktur wurde in 2009 erfolgreich fortgesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden rund 400 Filialen Europaweit betrieben, davon gut 200 in Deutschland.

Im Geschäftsbereich „[u]Neue Medien[u/]“ stand im Geschäftsjahr 2009 ein Feintuning der Ende 2006 für den liberalisierten italienischen Sportwettenmarkt vom Staat erworbenen Lizenzen im Fokus der Geschäftsaktivitäten. Darüber hinaus wurde in 2009 die Entwicklung neuer Angebote in den Bereichen Online-Gaming und Gewinnspiele mit großen Engagement vorangetrieben, um so den Bedürfnissen sich wandelnder Glücks- und Gewinnspielmärkte gerecht zu werden. Dieses obwohl hier folgerichtig Anlaufverluste in Kauf genommen werden mussten.

Europäische Mitbewerber setzen auf Qualitätsproduktion – made by Gauselmann

Neben der guten Geschäftsentwicklung in den verschiedenen Bereichen konnten in 2009 auch externe Aufträge für das Gauselmann-Produktionswerk in Lübbecke generiert werden, denn Europäische Mitbewerber setzen mehr und mehr auf die hohe Qualitätsproduktion nach DIN EN ISO 9001:2008 der Gauselmann Gruppe. So werden als Auftragsfertigung auch Geräte eines englischen, börsennotierten Unternehmens im Werk Lübbecke produziert. Durch diesen Zusatzauftrag konnte hier die ohnehin schon gute Auslastung noch weiter gesteigert und wichtige Arbeitsplätze in OWL gesichert werden. Als Ergebnis der positiven Entwicklungen hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze im Produktionswerk Lübbecke um rund 160 erhöht.

Gute Rendite speist das Eigenkapital

Auch im Geschäftsjahr 2009 wurden die Bemühungen und Anstrengungen der einzelnen Unternehmen der Gauselmann Gruppe durch ein insgesamt gutes operatives Geschäftsergebnis zwischen 5 und 10 % belohnt, welches eine einzigartige Erfolgsserie fortsetzt – denn noch nie in der 53-jährigen Unternehmensgeschichte – und hierauf ist die Unternehmerfamilie besonders stolz – war ein jährliches Gesamtergebnis im Konzern mit roten Zahlen belastet.

Die Gauselmann Gruppe setzt bei ihrer Finanzierung auf Nachhaltigkeit, langfristige Partnerschaften und Vertrauen. Die Gauselmann Gruppe verfügt über eine hohe Eigenkapitalquote von über 50 %; Gewinne werden in der Regel in das Unternehmen investiert.