AWI: IMA 2010 eröffnet!

Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eröffnet gemeinsam mit Paul Gauselmann und Uwe Christiansen, Vorsitzende des VDAI, die 29. IMA in Düsseldorf

Ernst Burgbacher (FDP), parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bei der Eröffnung der IMA 2010 in Düsseldorf
Ernst Burgbacher (FDP), parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bei der Eröffnung der IMA 2010 in Düsseldorf
Düsseldorf. Zusammen mit den Vorsitzenden des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), Paul Gauselmann und Uwe Christiansen, eröffnete Ernst Burgbacher (FDP), parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, am 19. Januar 2010 die 29. Internationale Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf.

Traditionell moderierte Nachrichtensprecher Jan Hofer die Eröffnungsveranstaltung auf der diesjährigen IMA und nutzte seine inzwischen mehr als 20-jährige Erfahrung als externer Beobachter für eine kurze Rückschau. Während die IMA in den 1970er und 1980er Jahren ein Branchenevent mit vorrangig festlicher Note war, habe sich daraus inzwischen eine Businessplattform von größter wirtschaftlicher Bedeutung entwickelt.

Damit gehe das veränderte Image des typischen Aufstellunternehmers einher. Gerade die deutsche Automatenindustrie habe sich, so Hofer, in schwierigen Zeiten und unter oftmals widrigsten Umständen stets als verantwortungsvoller und verlässlicher Wirtschaftszweig erwiesen.

V.l.n.r.: Andy Meindl, Präsident BA, Pit Arndt, Vors. DAGV, Uwe Christiansen, Vors. VDAI, Dr. Jürgen Bornecke, GF VDAI, Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Paul Gauselmann, Vors. VDAI und Jörg Meurer, DAGV
V.l.n.r.: Andy Meindl, Präsident BA, Pit Arndt, Vors. DAGV, Uwe Christiansen, Vors. VDAI, Dr. Jürgen Bornecke, GF VDAI, Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Paul Gauselmann, Vors. VDAI und Jörg Meurer, DAGV
Ernst Burgbacher, seit 2009 parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, betonte in seiner Ansprache den Stellenwert des Mittelstandes, zu dem der überwiegende Teil der Aufstellunternehmen gehöre, weiterhin besondere Beachtung zu schenken. In diesem Zusammenhang appellierte er in aller Deutlichkeit an die Branche, uneingeschränkte Geschlossenheit in der Umsetzung der neuen technischen Richtlinie zu zeigen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik vertraue auf den kompetenten Weitblick und die erfinderische Innovationskraft familiengeführter mittelständischer Unternehmen mit solchen Herausforderungen umgehen zu können. „Wir werden es nicht zulassen“, so Burgbacher, „dass eine Branche an den Pranger gestellt wird. Darauf können Sie sich verlassen!“
Paul Gauselmann wies abschließend die in der letzten Zeit von einigen Spielbanken erhobenen Vorwürfe gegen die gewerbliche Unterhaltungsautomatenwirtschaft entschieden zurück.

Darüber hinaus betonte er, dass die wahre Stärke der deutschen Unterhaltungsautomatenwirtschaft – neben ihrer unerschöpflichen Innovationskraft – in der Fähigkeit liege, im Interesse der Sache stets an einem Strang gezogen zu haben.

Paul Gauselmann zeigte sich mehr als zuversichtlich darüber, dass auch ein Verzicht auf Gewinnsummen von über 1.000 Euro auf Basis der neuen Technischen Richtlinie (TR 4.1), die zum 01.01.2011 in Kraft tritt, den positiven Trend in der Unterhaltungsautomatenwirtschaft nicht aufhalten wird.