„Zukunft kann man bauen“ – Richtfest bei der Schmidt Gruppe

Seit rund 60 Jahren Automatenwirtschaft in Coesfeld

Bürgermeister Heinz Öhmann gratuliert und spricht seinen Respekt aus

Der Richtkranz
Der Richtkranz
Coesfeld. „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen!“ Unter diesem Motto – einem Zitat aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry – stand das Richtfest der Coesfelder Schmidt Gruppe. Und für eine erfolgreiche Zukunft legt die Schmidt Gruppe mit dem Neu- und Umbau der Unternehmenszentrale einen weiteren Grundstein in der Unternehmensgeschichte. Mehr als 120 Gäste – darunter der Coesfelder Bürgermeister Heinz Öhmann –, zahlreiche Vertreter des Stadtrates sowie der Wirtschaft, Gesellschaft, Mitarbeiter der Schmidt Gruppe und des Bauunternehmens feierten gemeinsam mit dem Unternehmensgründer Ulrich Schmidt und den Geschäftsführern Axel Schmidt, Arne Schmidt und Burkhard Revers ein traditionelles Richtfest.

Nach der Begrüßung durch Ulrich Schmidt war es Bürgermeister Heinz Öhmann, der die Thematik „Zukunft“ und “Zukunft gestalten“ ebenfalls aufgriff und der SCHMIDTGRUPPE zum Erfolg des Unternehmens gratulierte – gemäß dem amerikanischen Unternehmer Henry Ford: „Nicht der Arbeitgeber zahlt den Lohn, sondern das Produkt“.

Beim Richtspruch
Beim Richtspruch
„Sie können sehr stolz auf den erfolgreichen Vertrieb Ihrer Entertainment Center sein. Zukunft wird hier an diesem Ort gestaltet, indem investiert wird, neue Arbeitsplätze entstehen und jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht wird“, so der Bürgermeister in seiner Ansprache. Zudem freute es Heinz Öhmann, dass durch den Konzept- und Vertriebserfolg der Schmidt Gruppe der Name der Stadt Coesfeld bundesweit bekannter wird. „Für die Zukunft alles Gute, volle Auftragsbücher, gute Ideen und weiterhin so viel Erfolg wie bisher!“

„Coesfeld und Automaten – das ist eine Verbindung mit langer Tradition von fast 60 Jahren“, führte Geschäftsführer Arne Schmidt anschließend aus. Schließlich fiel der Startschuss für das Unternehmen Anfang der 1950er Jahre, als Josef Thesing das Unternehmen gründete. Zu den Geschäftsfeldern zählten damals schon Musikboxen, die so genannten Jukeboxen, Flipper, Geld-Gewinn-Spiel-Geräte und Anfang der 1980er Jahre wurden sogar hochwertige Billardtische produziert, wie Arne Schmidt in einer kurzen historischen Zusammenfassung der Unternehmensgeschichte darstellte. Zudem waren 15.000 Nuss- und Kaugummiautomaten in der Aufstellung und das Unternehmen unterhielt eine eigene Rösterei.

Ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte wurde aber 1993 aufgeschlagen, als die beiden Unternehmensgruppen Thesing und Schmidt zusammengelegt wurden und 1995 die Schmidt Gruppe die gesamten unternehmerischen Aktivitäten übernahm.

Arne Schmidt
Arne Schmidt
„Und heute“, so Arne Schmidt, „ist die Schmidt Gruppe ein führendes Unternehmen der deutschen Unterhaltungsautomatenwirtschaft, das seit vielen Jahren die Zeichen der Zeit erkennt und aus Spielhallen modernste Entertainment Center macht. Wir leisten Pionierarbeit im Bereich der Multikonzessionsspielstätten und auch im Bereich der Drive-Standorte. Zudem bieten wir unseren ein breites Angebot modernster Geldspielgeräte, schaffen hochwertiges Ambiente mit Wohlfühlfaktor, haben topqualifiziertes Personal und bieten erstklassigen Service – getreu unserem Leitmotiv: Hier bin ich König!“

Das erfolgreiche Wachstum und die Expansion des Unternehmens mache nunmehr die Erweiterung der Unternehmenszentrale notwendig, so Arne Schmidt, und deshalb werde jetzt in die Bereiche Technik, Logistik und Verwaltung investiert, um eine gute Grundlage für die zukünftige Unternehmensentwicklung zu schaffen. In einer Gesamtbauzeit von rund zehn Monaten werden bestehende Gebäude erweitert und ein Verwaltungsneubau realisiert. Zu den Erweiterungen zählt eine Hallenergänzung für die Technik sowie die Schaffung zusätzlicher Büroräume für den Technik-Bereich. Der Neubau der Unternehmenszentrale wird aus zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss bestehen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird sich die Nutzfläche von 2.128 Quadratmeter auf 4.195 Quadratmeter vergrößern. 9.438 Kubikmeter umbauter Raum werden dann im ersten Quartal 2010 einzugsbereit sein.

Bürgermeister Heinz Öhmann
Bürgermeister Heinz Öhmann
Ulrich und Ursula Schmidt
Ulrich und Ursula Schmidt