Elmar Brok eröffnet IMA

Branche optimistisch für 2009

Elmar Brok (MdEP) bei seiner Eröffnungsrede
Elmar Brok (MdEP) bei seiner Eröffnungsrede
Düsseldorf/Berlin. Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und des Vorstandes der EVP/ED-Fraktion, und der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), Paul Gauselmann, eröffneten gemeinsam mit Uwe Christiansen, Vorsitzender des VDAI, am 13. Januar 2008 die 28. IMA (Internationale Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten).

In seiner Eröffnungsrede zur IMA führte Paul Gauselmann aus, dass die deutsche Unterhaltungsautomatenwirtschaft auf ein wirtschaftlich positives Jahr 2008 zurückschauen und auch mit verhaltenem Optimismus auf das Jahr 2009 blicken kann. Grund dafür sei das attraktive Angebot an neuen Geld-Gewinn-Spiel-Geräten (GGSG), so genannten Multigamern, welche sich im Wettbewerb mit konkurrierenden Freizeitbeschäftigungen gut behaupten können, so Paul Gauselmann.

„Wir gehen optimistisch in die Zukunft“

Paul Gauselmann, Elmar Brok und Uwe Christiansen beim symbolischen Banddurchschnitt
Paul Gauselmann, Elmar Brok und Uwe Christiansen beim symbolischen Banddurchschnitt
Gerade die verbesserten Rahmenbedingungen der neuen Spielverordnung sorgten im vergangenen Jahr für einen Anstieg der Umsätze in der Unterhaltungsautomatenwirtschaft. Erfreulich sei es auch, dass die neue Spielverordnung der Branche einen positiven allgemeinen Schub verliehen habe, so der Espelkamper Unternehmer. Schließlich konnte nicht nur ein Anstieg der Arbeitsplätze in der deutschen Unterhaltungsautomatenwirtschaft verzeichnet werden, es konnten in 2008 auch mehr Spielgeräte am Markt platziert werden. Dies ist nach den Worten von Paul Gauselmann ein Zeichen dafür, dass die mit der Reform der Spielverordnung beabsichtigte Stärkung des Unterhaltungsspiels mit Geldgewinn erreicht wurde. „Die neue Spielverordnung ist 100-prozentig angekommen und mit allen Anforderungen umgesetzt worden. In wieweit sich die neue Generation an Spielgeräten nach der neuen Technischen Richtlinie 4.0 positiv entwickeln wird, zeigt sich während der Messe; doch auch hier blickt Paul Gauselmann optimistisch in die Zukunft.

Als einen „großen Erfolg“ bezeichnete es Paul Gauselmann, dass die Branche seit dem 1. August zwei neue Ausbildungsberufe, die Fachkraft für Automatenservice und den/die Automatenfachmann/-frau, anbietet und bereits mehr als 100 junge Menschen diesen Weg aufgenommen haben. „Wir haben es geschafft. Für uns als großer Ausbildungsbetrieb sind diese neuen Möglichkeiten der Ausbildung sehr wichtig, denn nun können wir jungen Menschen zusätzlich Perspektiven in interessanten und zukunftssicheren Berufen anbieten“, so Paul Gauselmann.

Elmar Brok MdEP beeindruckt von der IMA

Am Verbändegemeinschaftsstand: Uwe Christiansen (VDAI), Paul Gauselmann (VDAI), Bernd Bretterbauer (Ausbildungsberater, AWI), Karl Besse (BA), Detlef Parr, MdB, Christian Antz (BA), Uwe Lücker (BA)
Am Verbändegemeinschaftsstand: Uwe Christiansen (VDAI), Paul Gauselmann (VDAI), Bernd Bretterbauer (Ausbildungsberater, AWI), Karl Besse (BA), Detlef Parr, MdB, Christian Antz (BA), Uwe Lücker (BA)
Beeindruckt von der attraktiven Leistungsschau zeigte sich Elmar Brok MdEP. Der Europapolitiker würdigte die Branche als einen wichtigen Wirtschaftszweig und dankte Paul Gauselmann für sein Engagement. In seiner Rede hob der Politiker hervor, dass mit der Novelle der Spielverordnung der Automatenwirtschaft ein größerer Freiraum für neue Entwicklungen geöffnet wurde, der erfolgreich umgesetzt wurde. Zudem plädierte er dafür, gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit mittelständische Unternehmen zu stärken, damit die Unternehmer aus eigener Kraft und mit Elan die Krise bewältigen können. Zudem forderte er vor dem Hintergrund des Glücksspielstaatsvertrags und in Bezug auf den Spielerschutz Freiräume für das gewerbliche Geld-Gewinn-Spiel zu schaffen und dass nur dort eingegriffen werde, wo die Möglichkeit des Missbrauchs besteht. Begrenzungen aufzuerlegen heiße nicht, dass es keinen Wettbewerb zwischen staatlichen und gewerblichen Glücksspiels geben darf, erklärte Elmar Brok.