Bonuse, Black Jack und Casino Besuche Extreme Vegas – Die Reise ins Herz des American Dream – Teil 2

Reinhold Schmitt
ISA-GUIDE Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
E-Mail: info@isa-guide.de


(rs) Ein authentischer Reisebericht der ISA-CASINOS von unserem Las Vegas Globetrotter, der die Casinos kennt wie seine Westentasche und weis wie man billig und kostenlos übernachtet, Poker- Black Jack- Slotmaschines- Roulette, spielt und günstig essen und einkaufen geht. Lesen sie, das spannende und unterhaltsame Tagebuch unseres Profispielers und Las Vegas Experten.

Tagebuch über die Reise nach Las Vegas vom 24. April bis 8, Mai 2005

Unser Flugzeug die Condor Es gibt ein oder zwei Dinge, über die ich schreiben möchte. Es geht um Las Vegas und dies in dem Jahr, in dem diese Stadt ihr 100jähriges Bestehen feiert Für Sie als Leser wird es ein spannender Ausflug in die Zentrale des Glückspiels, mitten hinein ins Herz des American Dream. Dorthin, wo der Puls des Lebens nicht schneller schlagen könnte, wo alles Unvorstellbare möglich wird und wo man keine Kosten scheut, um die Scharen von Touristen – und auch mich -anzulocken. Mich begleiten noch ein paar Freunde, die dabei sein wollen, wenn das neueste und zugleich allerteuerste Casino-Projekt aller Zeiten seine Tore in Las Vegas öffnen wird.

Dieser Reportage wurde in Form eines Tagebuches für die ISA-CASINOS geschrieben, ausgestattet mit aktuellen Bildern direkt aus Las Vegas.

24. April 2005

Die Anreise von Chiasso verlief zügig und gemäß Zeitplan. Um 9.15 Uhr treffe ich am Flughafen ein, wo ich einen Termin mit Mr. M., einem Highroller für Slotmaschinen, habe. Er wird mich auf der Reise nach Las Vegas begleiten. Check-In direkt durch bis Las Vegas, via Frankfurt am Main. Zuerst fliegen wir mit einem Lufthansa Shuttle, anschließend, ab Frankfurt, geht es dann weiter mit dem Nonstop Charter der Condor. Die totale Flugdauer beträgt rund 11 Stunden 40 Minuten, Ankunftszeit in Las Vegas ist 17.20 Uhr Ortszeit. Die Bestuhlung in der Condor-Maschine ist, wie zu Erwarten, sehr eng, was es nahezu unmöglich macht, zu schlafen. Ansonsten ist der Service an Board zufrieden stellend. Einige Passagiere beschweren sich, wenn sich die vor ihnen befindlichen Passagiere ihre Sitzlehne voll zurückstellen und wollen, dass der „Vordermann“ den Sitz wieder geradestellt. Dies führt zu einigen Diskussionen, wie ich gesehen habe. Offenbar wollen einige dieser Neckermann/TUI-Touristen auf den Komfort eines regulären Linienfluges nicht verzichten, dabei aber den Spartarif bezahlen. Doch das System läuft so leider nicht. Gelegentlich muss man Abstriche in Kauf nehmen.

Wir treffen 30 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in Las Vegas an. Mittels einer externen Webcam kann man den Landeanflug beobachten, ein spektakuläres Erlebnis.

Am Zoll erwartet uns dann die übliche Warteschlange, doch es läuft dann doch relativ zügig.
Eine kleinere Wartezeit beim Rental Car Agent müssen wir in Kauf nehmen, schließlich sind wir nicht die einzigen Touristen, die einen Mietwagen bestellt haben.

Der erste Stop unserer Reise ist das Fiesta Casino in Henderson, wo wir einen 2-for-1 Coupon für das Buffet sowie einen Match-Play Coupon für Black Jack haben. Ich setze mich an einen Black Jack Tisch und spiele den Match Play vor dem Essen. Die 25 Dollar, die ich riskiere, scheinen schon im Warmen zu sein. Ich bekomme mit 2 Karten 16 Punkte, der Dealer hat ein As vor sich liegen. Ich versichere mich nicht und ziehe stattdessen eine Karte. „Dong!“ 21 Punkte. Ich denke schon an die 50 Dollar, die ich gewonnen habe. Doch der Dealer hat auch Glück und hat eine 5 verdeckt und zieht noch eine 5, also ein „Stand-Off“ Beim zweiten Versuch scheitern wir schließlich. Ich habe 13 Punkte gegen eine 4 des Dealers und ziehe keine Karte mehr. Der Dealer macht 18 Punkte, meine 25 Dollar sind verloren, leider.

Das Buffet im Fiesta Henderson ist sehr gut und günstig – und mit dem 2-for-1 Coupon, den wir haben, natürlich umso schmackhafter. Pro Person zahlen wir 5,40 USD plus dem Trinkgeld von 1 Dollar. Darüber kann man nicht meckern. Selbst mit dem verlorenen Match-Play beim Black Jack, haben wir für weniger als 20 Dollar gut gegessen.

Die Fahrt nach Laughlin in der Nacht ist etwas, was ich noch nie erlebt habe. Die 90 Meilen vergingen fast im Schlaf. Mr. M und ich haben uns auf der Fahrt abgelöst und so konnte einer immer ein bisschen schlafen. Schließlich sind wir schon seit über 24 Stunden unterwegs.

Flughafen Las Vegas Nach rund 90 Minuten Fahrzeit erreichen wir das AVI Hotel und Casino in Laughlin. Die Zimmer, die man für uns reserviert hat, sind sehr schön und haben Aussicht auf die Arizona Seite und den Colorado River.

Mein Zimmer hat ein Kingsize Bett, in dem problemlos 3 Personen Platz hätten. Darüber hinaus befindet sich ein Mini-Safe im Zimmer, wo ich meine Wertsachen und meine Poker-Startgeld während meines Aufenthaltes aufbewahren werde. Das Badezimmer ist zweckmäßig und sauber. Es gibt überhaupt nichts zu bemängeln. Mein Notebook ist am Strom und ich bin sehr zufrieden, wie alles reibungslos geklappt hat. Ich habe hier die Möglichkeit, einen Internet-Anschluss zu bestellen, doch dies ist nicht nötig. Ich werde meine Tagebuchaufzeichnungen an ISA-CASINOS schicken, wenn wir zurück in Las Vegas sind und wenn Sie ein paar Tage zusammen bekommen werden.

Ein kurzer Rundgang durchs Spielcasino, rasch die Bonus-Werte der „Super8-Race Spielautomaten“ überprüfen und die anderen Bonus-Geräte abchecken. Hier gibt es sogar Full-Pay Videopoker Geräte mit Quarter-Einsatz.

Für den Laien: Ein Full-Pay Gerät hat eine Auszahlquote von über 99%, wenn man perfect play beherrscht. Ironischerweise habe ich mit dem Kassierer im Airport Casino Frankfurt nur gerade 15 Stunden zuvor über dieses Phänomen gesprochen, und dieser Mann wollte partout nicht glauben, dass es möglich ist, Spielautomaten mit einer derart hohen Auszahlquote zu finden. Doch es gibt sie sehr wohl, hier in Nevada. Vielleicht sollten alle Angestellten von Internationalen Spielcasinos einmal ein Seminar in Nevada machen müssen, um ihren Wissenshorizont zu erweitern.

Dann gehen wir in den Giftshop und kaufen eine Flasche Wasser. Es ist nicht zu empfehlen, in Nevada Leitungswasser zu trinken. Mit der Flasche im Arm spaziere ich zurück in mein Zimmer. Ich will nur noch schlafen. Der erste Tag ist vorüber, und es lief alles perfekt, bis auf den Match-Play Coupon im Fiesta, doch auch mit einer über 100%igen Auszahlquote hat man beim Black Jack keine 100%ige Gewinngarantie in jeder einzelnen Situation. Doch wenn diese Reise vorüber sein wird, müssten wir mit den Match-Play Spielen im Plus sein. Dies sagt mir die Regel der Vernunft.

25. April 2005

Der Tag heute verlief sehr zufrieden stellend. Um 06.30 Uhr bin ich bereits nach einem nahezu komaähnlichem Schlaf aufgewacht, verursacht durch den langen Flug von Frankfurt nach Las Vegas und die davor liegende Freinacht. Halbwegs erholt, traf ich mich sodann im Feathers Café des AVI Casino mit Mr. M zum Frühstück. Wie üblich, haben wir uns für das 99 Cent Frühstück entschieden. Inklusive Kaffee und Trinkgeld haben wir pro Person für 3,40 USD gegessen.

Danach sind wir nach Laughlin zum Casino Center Drive gefahren, um in den anderen Casinos die Bonusse an den verschiedenen Geräten zu überprüfen, an denen man gute Gewinnmöglichkeiten hat. Im Riverside Hotel fanden wir einen Super8-Race Automaten, bei welchem der Bonus fast bei 10.000 stand. Dies ist nach den heutigen Kontrollen der derzeit höchste Bonus-Jackpot in der Stadt, doch statistisch gesehen ist selbst dieser Bonus noch weit unter dem Wert, ab wann das Gerät spielbar wird (prozentual interessant für den Spieler). Dennoch haben wir spaßhalber jeweils 10 Dollar investiert, leider ohne Erfolg. Nach 1 Stunde war der Spaß aus und die 20 Dollar weg. Anschließend fahren zum Golden Nugget, um im Starbucks einen Kaffee zu trinken. Direkt am Colorado River bei strahlendem Sonnenschein genießen wir den Kaffee. An einem Montagmorgen herrscht in Laughlin noch kein Hochbetrieb, und die Temperaturen zu dieser Jahreszeit sind auch sehr erträglich bis angenehm, schätzungsweise 22 Grad um 10 Uhr morgens.

Der Tripp beginntDas Mittagessen nehmen wir im AVI Resort ein, wo wir kurz zuvor unsere Gutscheine für die 6 Gratis-Buffet-Besuche beim Casino Host, einer sehr freundlichen Dame, abgeholt haben. Unser Besuch im AVI-CASINOS ist deshalb völlig gratis, was natürlich den Spaßfaktor gleich vervielfacht.

Nach dem Mittags-Lunch spielen wir ein bisschen an einem anderen Super-8-Race Spielautomaten, wechseln aber dann im Menu auf die Version „Super-8-Line“, welches prinzipiell dasselbe Spiel ist. Nach 15 Dollar Einsatz, ungefähr 25 Minuten Spieldauer, gewinnen wir den Bonus, ungefähr 7.700 Münzen. Dieser Gewinn kommt total überraschend, ist aber sehr erfreulich für uns. Nun sind wir in der Gewinnzone auf unserer Reise. Der Leser soll allerdings nicht getäuscht werden. Wir spielten mit Einsatz-Nominal 1 Cent, und alle 8 Linien, die für den Bonus-Gewinn erforderlich sind, also 8 Cent Einsatz. Der Netto-Gewinn, nach Abzug des Einsatzes: Sagenhafte 90 Dollar, also 45 Dollar pro Person. Dies entspricht einem Profit von über 200%, weil jeder von uns mit nur gerade 20 Dollar angefangen hat. Ein Super-Ergebnis soweit.

Danach geht’s wieder zum Casino Drive in Laughlin, wo wir noch ein paar andere Casinos abchecken wollen. Zunächst besuchen wir das Colorado Belle Casino. Im Poker Room sind ungefähr 10 bis 12 Partien im Gang, jedoch nur tiefes Limit, also nicht interessant für mich. Ich bevorzuge es, die ersten Tage in Nevada ruhig anzugehen und will nicht stundenlang in einer langweiligen Pokerrunde verschwenden. Dann lieber ein bisschen herumspazieren und einzelne Promotionen abkochen.

So sehen wir, dass man im Colorado Belle für 10 Dollar 15 Dollar in Promotional Chips bekommen kann, inklusive Spielanleitungen als Souvenir. OK, diese Spielanleitungen interessieren uns viel weniger als die 5 Dollar Gratisgeld. Schnell das Formular ausgefüllt, dann beim Players Club einen Voucher geholt, so sitzen wir nur wenige Minuten später an einem Black Jack Tisch. Das Tisch Minimum ist 2 Dollar. Ich habe Glück und komme tatsächlich fast 10 Dollar ins Plus, während es bei Mr. M. nur harzig läuft. Am Ende hat er seine Promotional Chips lediglich in real money Chips umgewandelt. Die Promotional Chips müssen gespielt werden, nur die Gewinne werden in neutralen Chips ausgezahlt und können danach in Bargeld eingewechselt werden. Man muss sie also mindestens einmal spielen und verliert sie am Ende. Doch die 5 Dollar extra machen das Spiel für den Spieler sehr interessant und man hat eine positive Gewinnerwartung.

In der letzten Runde bekomme ich mit Einsatz 3 Dollar mit den ersten beiden Karten A-6 gegen eine Aufkarte 6 des Dealers. Ich verdopple meinen Einsatz mit eigenen 3 Dollar, weil ich alle mein Promotional Chips aufgebraucht habe. Leider habe ich kein Glück und verliere die Hand. Dennoch bleibt ein Netto-Gewinn von 4 Dollar übrig.

Die nächste Station: Besuch des Ramada Express Casinos, wo Mr. M noch nie gewesen ist und ich mich selbst auch nicht mehr erinnern konnte, ob es hier Bonus-Geräte gibt. Wir werden enttäuscht: Im gesamten Casino gibt es keinen einzigen Spielautomaten mit Bonus-Spielen, also werden wir nicht spielen. Beim Verlassen des Casinos stoßen wir auf ein Funbook, welches auf einem Tisch herumliegt. Darin befindet sich ein Coupon für einen Black Jack Match Play. Lächerlich kleiner Einsatz, aber dennoch eine positive Wette für den Spieler: Einsatz 1 Dollar, plus Coupon, gewinnt 2 Dollar, falls man gewinnt. Ich setze meinen Dollar plus den Coupon an einem Double-Deck Black Jack Tisch. Ich bekomme 13 mit den ersten beiden Karten. Die Dealer-Frau hat ein As offen liegen. Aber ich versichere mich natürlich nicht, stattdessen warte ich ab. Kein Black Jack! Also muss ich eine Karte ziehen. Fortuna lacht, ich bekomme eine 8, also 21 Punktstand. Ist schwierig für den Dealer, mich nun zu schlagen. Sie macht 18 Punkte, also habe ich 2 Dollar gewonnen mit Einsatz 1 Dollar.

Am Ende unseres Nachmittagsausfluges besuchen wir das Edgewater Casino, und dort gewinnen wir an einem weiteren Bonusgerät. Ein Cherry Pie Bonus-Gerät hat einen fast komplett gefüllten Kirsch-Pie, also müssen wir angreifen. Unser Netto-Gewinn nach Abzug des Einsatzes beträgt ca. 10 Dollar. Und wir verlassen das Edgewater Casino mit einem Grinsen im Gesicht. Wir haben offenbar einen guten Lauf hier in Laughlin.

Der Jetlag sitzt noch immer tief in den Knochen. Nach dem Dinner im AVI Resort beschließen wir, den Tag zu beenden. Ich lese noch ein paar Berichte in einem Pokermagazin, dann fallen mir die Augen zu.

Lesen sie im dritten Teil die Tagebuch-Fortsetzung unseres ISA-CASINOS Globetrotters aus Las Vegas

Lesen Sie auch die weiteren Artikel aus unserer Reihe:
Extreme Las Vegas – Die Reise ins Herz des American Dream Teil 1