Spielbank Hamburg wächst gegen den Trend um zehn Prozent

Bruttospielertrag steigt 2003 von 55,3 Millionen Euro auf 60,8 Millionen Euro

Hamburg, 20. Januar 2004. Mit einem Brutto-Spielertrag (BSE) von 60, 8 Millionen Euro beschließt die Spielbank Hamburg das Geschäftsjahr 2003. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber Vorjahr um zehn Prozent. Die Kennziffer BSE gibt die Summe an, die nach Abzug der ausgeschütteten Gewinne vom Spieleinsatz verbleibt. Sie ist nicht mit der Umsatzangabe anderer Wirtschaftsunternehmen zu vergleichen. 2003 hatte die Spielbank Hamburg knapp 500.000 Gäste. Das bedeutet ein leichtes Plus von etwa 5 Prozent. Derzeit beschäftigt die Spielbank 327 Mitarbeiter, 242 davon fest.

„Wir sind stolz, trotz der allgemein angespannten Wirtschaftslage gegen den negativen Trend zu wachsen. Wir hoffen daher, ein auch über die Glücksspiel-Branche hinausreichendes Zeichen des Optimismus geben zu können. Denn unsere Stabilität gibt uns Recht, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten antizyklisch zu investieren. So sichern wir Wachstum und damit Arbeitsplätze“, sagt Volker Richter, Geschäftsführer der Spielbank Hamburg.
Seit Gründung 1978 flossen inklusive der zusätzlichen Abgabe auf das Trinkgeld (Tronc) etwa 1,25 Milliarden Euro in den Haushalt des Hamburger Senates. Insgesamt zählt die Spielbank seit Gründung etwa 14,5 Millionen Gäste.

„Die Depression macht zwar anderswo auch vor dem Glücksspiel nicht halt. Doch besonders Spielbanken in Metropolen sind offenbar krisenfester als andere. Die Spielbank Hamburg reagiert dabei frühzeitig mit innovativen Projekten und setzt weiter auf Expansion“, sagt Richter. Im Einkaufszentrum Mundsburg eröffnete Anfang 2003 die fünfte Dependance. Hier testete die Spielbank in einem Pilotprojekt biometrische Erkennungssysteme zur Zugangskontrolle. In 2004 erfolgt der Baubeginn des neuen Stammhauses am Dammtorbahnhof. Mit ca. 2,4 Millionen Euro wird die Spielbank 2004 ihre Dependancen modernisieren.

Quelle: Dr. Hergen Riedel, Spielbank Hamburg, Presse & Kommunikation