Spielbank Wiesbaden: „Danke“ und „Frohe Weihnachten“

Am gestrigen 23.12. gab es für die Pokergemeinde in Wiesbaden sicher keinen Grund zur Klage. Mit Eintreffen der Pokercrew öffnete um kurz nach 19:30 Uhr der erste Cash-Table. Das Turnier startete, seit einigen Tagen ausgebucht, gewohnt pünktlich um 20:00 Uhr. 25% der Turnierteilnehmer waren Erst- und Zweitbesucher in der Wiesbadener Poker-Arena. Der Hype hält also an. Das Wiesbadener Turnierkonzept scheint auch zu stimmen und wenn mal Änderungen angeregt wurden, so hatten und haben die Verantwortlichen dafür stets ein offenes Ohr. Für die Anregungen und die Treue der Wiesbadener Stammspieler ist hier einmal ein „Danke“ fällig, den ohne Sie und Ihre Ideen – auch wenn sich nicht immer alles umsetzen lässt – wäre der Wiesbadener Pokerfloor nicht so erfolgreich.

Die Plätze 1(r.)  und 2 (l.)  So sehen erschöpfte Sieger aus.
Die Plätze 1(r.) und 2 (l.) So sehen erschöpfte Sieger aus.
Wer jetzt gedacht hat, dass gerade die genannten 25% zu den Ersten gehörten, die ihre Plätze frei machen mussten – weit gefehlt. Gegen 22:30 Uhr waren bereits drei Turniertische aufgelöst, die unverzüglich als Cash-Tables zwei, drei und vier geöffnet wurden, aber nur drei der „Neuzugänge“ waren unter den Ausgeschiedenen. 22:45 Uhr, noch 20 Player im Turnier. Schon bei Auflösung des drittletzten Turniertisches scharrten die Cash-Nachrücker mit den Hufen. Cash-Table Nr. 5 sollte losgehen. Als der Dealer mit den Value-Chips an den Tisch kam, war dieser schon wieder voll besetzt.

Mitternacht, die Geldränge plus Bubble standen fest. Bis dahin war insgesamt gutes Poker zu sehen. Der einzige englischsprachige Finalist erlaubte sich etwas offensiveren Poker: Gerne mal mit Nichts die Blinds gecallt, mal Pocket 4 gut vorgetragen und auch mit 7-2 gut drauf, letztendlich aber nicht erfolgreich. Mit dem US-Amerikaner verabschiedete sich um 01:00 Uhr auch der Spielwitz vom Tisch. Das drohte ein langes, trockenes Finale zu werden. Die mitgereisten Fans zeigten bereits Ermüdungserscheinungen, am Tisch offensichtlich selbstauferlegtes Redeverbot. Um halb zwei musste Platz 6 den Tisch verlassen. Zur Auflockerung wurde eine fünfminütige Pause eingelegt, es durfte gesprochen werden.
Langatmig ging es nach der Pause weiter, mit wirklich unspektakulären Händen verabschiedeten sich die nächsten Plätze. Der Drittplatzierte schied nach gewohnt langer Überlegungszeit aus. Dann sollte das Ergebnis erzwungen werden. Aber ein Finale wie dieses lässt sich nicht so einfach zwingen. Noch zwei Spiele mit All-In und Split-Pot, bis der Chipleader, er hatte diese Position unangefochten eine bereits Stunde lang halten können, mit einem Flush das Turnier für sich entscheiden konnte.

Damit sind die Weihnachtsgeschenke in der Spielbank verteilt. Die Pokercrew der Spielbank Wiesbaden wünscht ihren Gästen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und freut sich auf den 26.12., denn dann geht’s mit dem nächsten Sonntags-Turnier weiter.


Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Dienstag, dem 23.12.2010:

1. Damian Gerhard (D) 1570,-
2. Ulrich Stöhr (D) 990,-
3. NN 680,-
4. Patrick Schauer (D) 500,-
5. NN 400,-
6. Rony Schirrgott (D) 360,-

In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei über 40.000,- Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, so auch gestern: An drei voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) und 5/10 (250) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

€ 100 Texas Hold’em No-Limit, Freeze-Out
60 Turnierspieler
6 Turniertische
6.000 Preisgeldpool
5 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Jose Veredas

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“