Casino Wiesbaden: Turbine Potsdam Champions-League-Gewinner, Eishockey WM, Poker in Wiesbaden

Donnerstag, der 20.05.2010, ein Tag voll wichtiger sportlicher Entscheidungen. Während die deutschen Herren in Mannheim das WM-Halbfinale im Eishockey erreichten und die Damen von Turbine Potsdam in der Champions-League triumphierten, lieferten sich die Pokercracks in Wiesbaden wieder ein nervenaufreibendes Turnier, das diesmal ein Amerikaner gewann.

Nachdem gleich in einem der ersten Spiele ein Paar Damen auf ein Paar Könige geprallt war mit der Folge, dass der erste Kämpfer bereits den Kampfplatz hatte verlassen müssen, verhielt sich der Rest des Feldes zunächst lauernd wachsam und abwartend. In den ersten beiden Limitphasen gab es daher eher wenig Action zu vermelden. Nach der ersten Pause aber war Schluss mit dem Zaudern, ab jetzt wurde gehandelt. Und so verwandelten sich binnen einer Stunde drei weitere Turniertische in Cash-Tables, so dass ab zehn Uhr parallel zum Turnier an vier Tischen die heiße Cash-Action lief.

Als sich gegen Mitternacht die zehnköpfige Crew für den Final-Table gefunden hatte, gab es erstmal lange Zeit überhaupt keinen Flop mehr zu sehen: Alles wurde über Preflop-Raises entschieden. Mit steigenden Blinds aber, die den einen oder anderen Spieler ins All-In zwangen, gingen diese Spiele meist zugunsten des All-In Spielers aus.

Als sich das Feld bereits auf drei Spieler reduziert hatte, passierte es wieder: Patrick Tobies schob mit 6-5 all seine restlichen Chips in die Mitte gegen das Paar Buben von Yehuda Baron, dem späteren Sieger. 7-3-7-9-8 im Board, Strasse fertig, Buben geschlagen. Der Ami dazu nur trocken: 􏰀It􏰁s not finished until it􏰁s finished􏰂. Bereits im nächsten Spiel zwang er mit B-D Patrick Tobies erneut ins All-In, der jetzt K-10 hielt. Aber diesmal brachte das Board mit B-7-3-7-6 dem Amerikaner den Pot und Patrick Tobies Platz 3. Das anschließende Heads-Up gegen Dirk Tomaschek dauerte keine zehn Minuten und Schlag 1:42 Uhr riss Yehuda Baron die Siegesfaust nach oben.

1. Yehuda Baron (USA)1.570,-
2. Dirk Tomaschek (D)990,-
3. Patrick Tobies (D)680,-
4. NN500,-
5. Nikolay Genovelov (BUL)400,-
6. Daniel Friese (D)360,-
Dirk Tomaschek (2) und Yehuda Baron (1)
Dirk Tomaschek (2) und Yehuda Baron (1)
Aber in der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel hoch gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief auch gestern wieder ein spannendes Turnier und jede Menge Cash-Action bis kurz vor vier Uhr morgens.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann entweder über www.spielbankwiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cash-Tables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An [vier voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) wurde bis ca. 3:30 Uhr in der Früh begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, zwei bis drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht bei 23.679,66 Euro.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

6 Turniertische
75er Texas Hold’em, No-Limit
Freeze-Out
60 Teilnehmer
4.500 Preisgeldpool
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Melanie Hawig-Gruhn

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100erPot + „no flop, no drop“