Casino Wiesbaden informiert: Ralf Schumacher und Timo Scheider beim DTM-Auftakt vor der Spielbank

Vor dem – wie immer ausverkauften – Pokerturnier am gestrigen Sonntag, dem 18. April wurde es so richtig laut vor dem Wiesbadener Casino. Der Grund waren allerdings weniger die angereisten Turnierspieler samt Fanclubs, sondern viel mehr die Auftaktveranstaltung zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Auch so mancher Pokerspieler nutzte zur Einstimmung auf den Nervenkitzel des Turniers die Möglichkeit, bei heißer Musik die neuen DTM-Fahrzeuge und deren Fahrer wie Ralf Schumacher oder Timo Scheider persönlich in Augenschein zu nehmen.

Bei den angekündigten DTM-Stars hatte der Vulkanausbruch auf Island mit anschließendem Flugverbot wegen der Aschewolke über halb Europa zwar für vereinzelte Ausfälle gesorgt, in der Spielbank hingegen war das Publikum durch das Flugverbot noch ein bisschen internationaler gemischt, als sonst. Aus den USA, China oder auch der Mongolei waren die Gäste gekommen, denen das Flugverbot einen außerplanmäßigen verlängerten Deutschlandaufenthalt beschert hatte. Im Turnier konnten sie zwar so kurzfristig keine Plätze mehr ergattern, aber an den Cash-Tables und beim Roulette und Black-Jack kam es so zu sehr interessanten „Länderspielen“!

Der Turnierstart verlief nicht ganz so rasant wie in der DTM. Zwar sind auch im Poker die kleinen gezielten Zwischensprints wichtig, doch am Ende zählen dann eher Ausdauer und Geduld, um auch bis zum Final-Table durchzuhalten. Besonders gut konnte diese Strategie am gestrigen Abend Dieter Krickhahn umsetzen, der als Chipleader am Finaltisch erst Adrian Essler auf Platz vier und Oliver Dopp auf Platz drei verwies. Clemens Habedank schaffte es im anschließenden Heads-Up durch geschicktes Taktieren von 10% der Chips auf einen kurzzeitigen Chiplead, musste sich dann aber nach einem sehr knappen und eher unglücklichen All-In um kurz vor ein Uhr morgens Dieter Krickhahn geschlagen geben. Und während dieser seinen Turniersieg feierte, wurden vor dem Kurhaus bereits wieder die letzten Rennwagen verladen.

Die Gewinner:

1. Dieter Krickhahn (D)1.570,-
2. Clemens Habedank (D)990,-
3. Oliver Dopp (D)680,-
4. Adrian Essler (D)500,-
5. Peter Johannes Klyk (D)400,-
6. Peter Benkler (D)360,-
Adrian Essler (4) - Oliver Dopp (3) - Clemens Habedank (2) - Dieter Krickhahn (1)
Adrian Essler (4) – Oliver Dopp (3) – Clemens Habedank (2) – Dieter Krickhahn (1)
Turniere: Im Wiesbadener Casino findet von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:
Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht ganz entspannt: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann bequem von zu Hause aus über www.spielbankwiesbaden.de gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen – ohne Entry-Fee! Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht“, so auch gestern: An drei voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) wurde bis ca. 3:30 Uhr in der Früh begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, zwei bis drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht bei 17.219,00 Euro.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

6 Turniertische
75er Texas Hold’em No-Limit
Freeze-Out
60 Teilnehmer
4.500,- Preisgeldpool
3 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Andreas Richter

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 + +: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100erPot + „no flop, no drop“