Casino Wiesbaden informiert: So funktioniert die quartalsmäßige Over-All-Wertung

Nachdem am letzten Montag die Preisgelder der Over-All-Wertung der Spielbank Wiesbaden für das zweite Quartal 2009 ausgeschüttet worden waren, konnten sich beim gestrigen Montagsturnier alle Teilnehmer sicher sein, dass sie mit dem selben Punktestand ins neue Quartal gehen würden, nämlich Null. Bekanntermaßen wird die Over-All-Wertung entsprechend der jeweiligen Platzierung bei den Wiesbadener Montagsturnieren ermittelt: 100 Punkte erhält Platz 16 für jeden höheren Platz gibt es 10 Punkte mehr bis einschließlich Platz 6, der folglich 200 Punkte erhält. Von Platz 5 bis Platz 1 werden jeweils zusätzlich 20 Punkte vergeben, so dass der Sieger eines Montagsturniers 300 Punkte auf seinem Over-All-Konto verbuchen kann. Dieses faire Punktesystem belohnt konstant gute Leistungen bei den Wiesbadener Montagsturnieren.

Das Preisgeld für die Over-All-Wertung ergibt sich aus dem 3-prozentigen Einbehalt aus allen Montags-Buy-Ins, Rebuys und Add-Ons. Ausgezahlt wird zu 100 Prozent an die ersten drei Plätze in der Quartalswertung: Platz 3 erhält 20 , Platz 2 bereits 30 und der Sieger satte 50 % des Over-All-Preispools.

Und wie beliebt diese qualitativ hochwertigen Montags-Turniere sind, zeigt die konstante hohe Teilnehmerzahl. Ein Grund ist selbstverständlich auch das hohe Preisgeld, welches gestern beim Hold’em No-Limit 500,- Freeze-out nach dem 3-prozentigen Over-All-Einbehalt immerhin noch 21.340,- € betrug.

Das gestrige Turnier startete aber – wohl WSOP-geschwächt – etwas verhaltener. Einige Teilnehmer entschieden sich erst fünf Minuten vor Turnierbeginn zur Teilnahme. Und als sich dann plötzlich die Spielerzahl auf 44 erhöht hatte, musste kurzfristig auf fünf Turniertische erweitert werden. Aber dies stellt Wiesbaden ja nicht wirklich vor ein Problem.

Mit einem Problem ganz anderer Art hatte Herr NN zu kämpfen, nämlich „Wie lese ich meinen Kontrahenten?“ Mit einem gefloppten Drilling fühlte er sich sicher. Nur noch zwei Gegner im Spiel, einer All-In. Mit dem Turn komplettiert NN sein Full. Sein verbleibender Gegner, der für seine aggressivere Spielart bekannt ist, spielt an. NN callt. Der River ist blank. Nachdem NN von seinem aktiven Gegner jetzt zum All-In gefordert wird, ahnt er Böses und wirft schweren Herzens sein Full House weg. War auch gut so, hatte sein Gegner doch mit dem Turn seinen Poker komplettiert! Gut gelesen!

Das Turnier endete erst gegen 3:15 Uhr. Die Erstplatzierten Rolf Baldus und Cemalettin Ari teilten sich das restliche Preisgeld, als nach über sieben Stunden Herr Baldus nur 2.500 Chips mehr vor sich stehen hatte als Herr Ari, nämlich 169.000 gegen 166.500.

An drei Cash-Tables pokerten die Profis mit Blinds 5/10 und 10/10 noch bis kurz vor Spielbankschluss um 4:00 Uhr morgens. Im Automatenspiel liefen zusätzlich zwei PokerPro-Tische mit Blinds 1/2 und 2/4. Täglich wird im Casino Wiesbaden an bis zu sieben Tischen „gecasht“, auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag. Neben höheren Blinds wird dabei auch im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Der Bad-Beat-Jackpot an den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel steht aktuell bei 20.063,40 Euro.

Im Wiesbadener Casino findet von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt. Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht ganz einfach: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann bequem von zu Hause aus über www.spielbankwiesbaden.de gebucht werden: Auf der Startseite der Homepage den Button rechts über dem Roulettekessel anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In einfach per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen – ohne Entry-Fee! Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Bei Bedarf auch Monate im Voraus. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Rolf Baldus (1) und Cemalettin Ari (2)
Rolf Baldus (1) und Cemalettin Ari (2)
Die Gewinner:

1. Rolf Baldus (DE) 5.440,- (Deal)
2. Cemalettin Ari (DE) 5.440,- (Deal)
3. Klaus Lermig (DE) 2.780,-
4. Christian Schrettl (DE) 1.920,-
5. Thorsten Bruch (DE) 1490,-
6. Michael Weigel (DE) 1.280,-
7. Mike Greuloch (DE) 1.070,-
8. Uwe Hofmann (TR) 850,-
9. Puoya Pouya Majd (DE) 640,-
10. Dieter Siegfried (DE) 430,-

Die Pokernacht in Zahlen:

Hold’em No-Limit, 500,- Buy-In, Freeze-out
44 Teilnehmer
22.000,-* Preisgeldpool (* Hiervon fließen 3% in die Over-All-Wertung)
5 Turniertische
3 Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds, 5/10 und 10/10)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2, 2/4)
Turnierleiter: Wolfgang Harmuth

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 + +: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100erPot + „no flop, no drop“