Casino Wiesbaden informiert: Nervenkrieg am Pokertisch

Auch am gestrigen Donnerstag war das Rookie-Poker-Turnier im Wiesbadener Casino restlos ausverkauft. Bereits am frühen Nachmittag wurde der letzte der 60 Startplätze Online gebucht. So gab es am Abend einige lange Gesichter derjenigen, die keinen Turnierplatz mehr ergattern konnten. Doch die Enttäuschung währte nicht lange. Schnell entschlossen sich die Pokerfreunde am Cash-Game teilzunehmen. So liefen ab 20 Uhr zunächst einer und später dann 3 Tische – und das bis in die späte Nacht.

Währenddessen kämpften die Turnierspieler um die begehrten Plätze am Final-Table. Als die 10 Finalisten feststanden, begann der Nervenkrieg erst richtig. Jeder wollte um das große Geld mitspielen. So hieß es für alle, bloß keinen Fehler machen um dann als Siebter mit leeren Händen dazustehen. So kam es im Laufe des Abends zu einigen kuriosen Spielen: Pocket Könige gegen Ass und 10 All-In. Im Flop König, 5 und 3. Drilling geflopt! Nun schien alles klar zu sein. Doch Turn und River brachten eine 4 und eine 2. Zusammen mit dem Ass ergab dies eine Straße. Pech für die Könige.

Den 6. Platz belegte Thomas Saller, der bei seinem letzten Turnier in Wiesbaden als erster den „Seat-Open“ Ruf gehört hatte. Für ihn also eine sehr beachtliche Steigerung, über die er sich selbst sehr erfreut zeigte. Michael Köhler, der zwischenzeitlich auch mal Chipleader war, verließ am Ende das Glück. Er belegte den 5. Platz. Angelo Fiore wird in Pokerfachkreisen nur der „Chauffeur“ genannt – und das nicht zu Unrecht, denn gestern reichte sein Sprit immerhin bis auf den 4. Platz.

Im Heads-Up um den Turniersieg saßen sich dann das Wiesbadener Poker-Urgestein Christoph Bieniok und Dieter Kern gegenüber. Herr Bieniok ging mit Ass und König All-In. Sein Gegenüber callte mit Ass und Bube. Flop und Turn bringen Beiden nichts, doch im River kommt mit einem Buben die entscheidende Karte. Somit hieß der Turniersieger Dieter Kern, doch Christoph Bieniok freute sich trotzdem riesig über seinen 2. Platz.

Im Casino Wiesbaden wird jetzt täglich bei entsprechender Nachfrage und Verfügbarkeit auch mit Blinds 2/4 gepokert. Bei einem Minimum Buy-In von 100 Euro werden nur 2 Euro taxiert, aber erst ab einem Pot von 50 Euro. Und natürlich gilt auch hier: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!!!

Der neue Bad-Beat-Jackpot an den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel steht mittlerweile bei 10.751,25 Euro!

Am kommenden Sonntag-Abend sind mit 75 Euro Buy-In erneut die Rookies dran. Für alle Pokerturnierfans gilt: Eine sichere Turnierteilnahme in Wiesbaden ist nur durch eine frühzeitige Anmeldung für einen der 60 Turnierplätze gewährleistet. Und so einfach geht’s: Wer sich seinen Platz für eines der wöchentlich fünf Turniere (von sonntags bis donnerstags) sichern möchte, kann bequem von zu Hause aus über www.spielbankwiesbaden.de buchen: Von der Startseite der Homepage mit dem Button rechts über dem Roulettekessel per Kreditkarte oder Giro-Pay. Oder aber – mit Risiko – bis 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages vor Ort.

Angelo Fiore (4.), Dieter Kern (1.), Christoph Bieniok (2.) und Thomas Saller (6.)
Angelo Fiore (4.), Dieter Kern (1.), Christoph Bieniok (2.) und Thomas Saller (6.)
Die Gewinner:

1. Kern Dieter (DE) 1.570,-
2. Bieniok Christoph (DE) 990,-
3. NN 680,-
4. Fiore Angelo (IT) 500,-
5. Köhler Michael (DE) 400,-
6. Saller Thomas (DE) 360,-

Die Struktur:

75,- EUR Hold’em No-Limit; Freeze-Out
Teilnehmer: 60 / Rebuys: — / Preisgeldpool: 4.500,-
bespielte Turniertische: 6
bespielte Cash-Tables im Klassischen Spiel (Blinds 5/10): 3
bespielte Cash-Tables im Automatenspiel (Blinds 1/2, 2/4): 2
Turnierleiter: Sebastian Richter

Kein Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!

Cash-Games an allen Turniertagen (So-Do) ab 17 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr.

Blinds von 1/2 (nur Automatenspiel an den PokerPro-Tischen) über 2/4 bis 5/10.

Günstigste Taxe bei allen CashGames: Nur 5,- pro Pot (!) + „no flop, no drop“