Risikoreich gespielt, brüderlich geteilt, danach Cash-Games

Am Samstag, den 28. April 2007 wollten es 24 Poker-Begeisterte wieder wissen: zunächst wurde ein Turnier ausgetragen, danach fanden, zum ersten Mal in der Spielbank Mainz, Cash-Games statt.

Die Teilnehmer des Turniers spielten leidenschaftlich um den Pott, der mit Re-Buys und Add-Ons auf 2750 Euro angewachsen war. An zwei Tischen qualifizierten sich zehn Gäste für den Final Table, an dem die Finalisten, umringt von den Ausgeschiedenen, für Hochspannung sorgten. Schließlich machte Karl-Heinz Hoffmann durch eine konsequent mutige Spielweise das Rennen. Seine Bluffs gingen auf und er belegte den ersten Platz, auf dem sich gerne auch der Zweitplatzierte Spyros Hundhausen gesehen hätte. Doch eine Revanche ist schon am 30. April oder 1. Mai in Sicht…

Der zurückhaltend aber genau kalkulierend spielende Michael Schrohe holte sich den dritten Platz. Auch wenn hart gekämpft wurde, stellten die Teilnehmer den Spaß am Spiel in den Vordergrund und teilten sich das Preisgeld der ersten drei: jeder nahm 825 Euro mit nach Hause. Der Student Marco Nowakowski erhielt als Vierter 275 Euro. Er freute sich sehr, hatte er doch mit seinem 50-Euro-Buy-In ohne Re-Buy und Add-On einen guten Schnitt gemacht.

Danach zog es viele Gäste an den Cash-Game-Tisch, an dem sie die Schnelligkeit dieser Variante genossen. Cash-Games gibt es nun jeden Freitag und Samstag nach dem Turnier.

Ergebnis Poker-Turnier vom 29.04.07 in der Spielbank Casino Schloss Berg

No Limit Texas Hold’em

Buy-In: 100,– €
Anzahl der Spieler: 50
Re-Buys: –
Preispool: 4.500,– €

1. Alexandre Germany, Frankreich 1.575,– €

2. Steven Vogelgesang, Deutschland, 990,– €

3. Bertrand Heim, Frankreich, 675,– €

4. Daniel Antony, Luxemburg 495,– €

5. Jochen Oestreich, Deutschland, 405,– €

6. Thang Ta Luc, Deutschland, 360,– €