Doyle Brunson Sechster im Chipcount Teil 1

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Spannung im Bellagio in Las Vegas. 555 Spieler trafen sich am zwölften Dezember zum Hauptereignis des World-Diamond-Poker-Classic II.

Mehr als $ 2 Millionen warten auf den Sieger – zusätzlich ein Ticket zum Finale im April 2006.

Joanne-JJ-LiuFür die ersten 100 Spieler sind Geldpreise vorgesehen und nach drei Tagen hat sich das Feld auf 26 Spieler reduziert – für Spannung ist also gesorgt.

Ab diesem Platz wird es $ 48.300 geben – und es wird mehr werden. Chip Leader ist Joanne JJ Liu aus Palo Alto (Kalifornien); Sie tritt mit 1.980.000 Chips in den Kampf um einen Platz am Final Table an. Ihre bisherigen Turniereinnahmen betragen $ 174.710 – Ihr bisher größter Erfolg war ein erster Platz im World-Poker-Challenge im März diesen Jahres, mit einem Preisgeld von $ 89.778. Zwei Millionen Dollar wären ein gewaltiger Sprung in ihrer Karriere.

Auch der Dritte im Chipcount ist Amerikaner: Joe Cassidy aus Costa Mesa – ebenfalls Kalifornien – verfügt über $ 1.207.000. In den WSOP 2005 hatte er sich zwei Mal, in bescheidenem Masse, Geldpreise erspielt.

Im achtzehnten Wettbewerb, Limit Hold’em wurde er 28. und gewann $ 5.000. Den elften Rang – knapp am Final-Table vorbei – erreichte er im 32. Wettbewerb, dem Hold’em Pot Limit, mit einem Buy-in von $ 2.000.

Unter den ersten Fünf im Chipcount liegen dieses Jahr allerdings drei Europäer. Zunächst Rehne Pederson aus Aalvong (Dänemark), welcher mit 1.460.000 Chips noch dabei ist. Im Hauptwettbewerb der letzten WSOP erlangte er unter 5.319 Nennungen immerhin den Platz 233.

An 4. Stelle mit 1.194.000 Chips liegt Bengt Sonnert aus Linkoping (Schweden) und an Fünfter Stelle befindet sich Patrick Antonius (Helsinki) mit 1.121.000 Chips

Während der WSOP 2005 gelang es Patrick Antonius, sich in drei Wettbewerben in die Geldränge zu spielen. Allerdings betrug sein Geldpreis in allen Fällen nur knapp mehr als die Nenngebühr.

Und wer liegt mit 1.110.000 Chips auf dem sechsten Rang? Doyle Brunson!

Seines Zeichens zweimaliger Weltmeister und Besitzer von 10 WSOP-Bracelets. Er ist der Star im Big Game und Doyen der amerikanischen Pokerszene.

Doyle - Texas Dolly - Brunson Berücksichtigt man, dass sein Stack annähernd dem Vierfachen des Durchschnitts entspricht und keiner, von den an der Spitze liegenden Spielern auch nur im Geringsten an seine Erfahrungen heranlangt, so können wir Ihn wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit am Samstag, dem 17. Dezember, am Finaltisch wieder erwarten.

Die Ränge Sieben bis Zehn im Chipcount nehmen Ronald Kirk (Texas), James Van Alstyne (Las Vegas), Brad Booth, (aus dem kältesten Teil Kanadas – dem Yukon) und Mike Gracz (North Carolina) ein.

Wissen Sie übrigens, warum „10 und 2“ als Anfangskarten „Doyle Brunson“ genannt werden? In beiden Fällen, als er den ersten Platz der WSOP erreichen konnte, gelang es ihm mit genau diesem Blatt seinen letzten Gegner zu eliminieren. So etwas gelingt eben nur Texas Dolly, mit einem Blatt, mit dem jeder andere Passen würde, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen.

Ich halte Sie auf dem Laufenden,

Ihr Alex Lauzon