Lotto informiert: Lotto Baden-Württemberg gründet Präventionsbeirat

Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk begrüßte zusammen mit dem Lotto-Spielerschutz-Team die Mitglieder des neuen Präventionsbeirats in der Stuttgarter Zentrale.

Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk begrüßte zusammen mit dem Lotto-Spielerschutz-Team die Mitglieder des neuen Präventionsbeirats in der Stuttgarter Zentrale.

Zur Weiterentwicklung des Spieler- und Jugendschutzes richtet Lotto Baden- Württemberg einen Präventionsbeirat ein. Das Gremium besteht aus fünf Experten aus dem Gebiet der Präventionsarbeit. Es soll den Austausch mit externen Interessensvertretern intensivieren und das Sozialkonzept des Unternehmens weiter verbessern.

Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk begrüßte die Mitglieder des neuen Präventionsbeirats am gestrigen Mittwoch zur konstituierenden Sitzung in der Stuttgarter Lotto-Zentrale. „Wir freuen uns, fünf anerkannte Experten aus dem Gebiet der Präventionsarbeit für unseren Beirat gewonnen zu haben. Sie werden uns auf dem wichtigen Feld der Spielsuchtprävention und beim Jugendschutz mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Die Lotto-Chefin und frühere Drogenbeauftragte der Bundesregierung betonte: „Glücksspiel ist kein Gut wie jedes andere, sondern mit besonderen Gefahren verbunden. Deshalb hat jeder Anbieter von Glücksspiel eine besondere Verantwortung. Wir als staatliche Lotteriegesellschaft kommen dieser Verantwortung nach.“

Der Präventionsbeirat wird regelmäßig zweimal im Jahr zusammenkommen. Das Gremium bilden Prof. Tilman Becker, Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim, Dr. Tagrid Leménager vom Central Institute of Mental Health der Universität Heidelberg, Heidi Kuttler, Geschäftsführerin der Lörracher Villa Schöpflin, eines Zentrums für Suchtprävention, Christa Niemeier, Referentin für Suchtprävention bei der Landesstelle für
Suchtfragen und Günther Zeltner von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva).

Der Beirat ergänzt die bisherigen Maßnahmen des Unternehmens in der Spielsuchtprävention. Dessen Grundlage ist ein ganzheitliches Sozialkonzept. Dieses Konzept wurde bereits im Jahr 2006 gemeinsam mit der eva entwickelt und seither kontinuierlich evaluiert und verbessert. Heute ist es ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik und Voraussetzung für die Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis. Darüber hinaus kooperiert Lotto Baden-Württemberg als Mitglied des Deutschen Lotto- und Totoblocks seit Anfang 2007 mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Vereinbarung mit der BZgA umfasst unter anderem ein bundesweites telefonisches Beratungsangebot für gefährdete Spieler, Hilfsangebote zur Suchtvorbeugung im Internet, einheitliche Informationsmaterialien zur Spielsuchtprävention und eine mediale Aufklärungskampagne.

Hinweis: ISA-GUIDE veröffentlicht auf Ihrem Internet-Portal verschiedene Artikel, Analysen, Kolumnen, Reportagen, Publikationen, Urteile, Interviews und Nachrichten, die aus unterschiedlichen Quellen stammen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der Autor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie stimmen mit der Nutzung der Kommentarfunktion zu, dass Sie diese nicht zur Veröffentlichung von bewusst falschen und/oder unzutreffenden, missbräuchlichen, vulgären, obszönen, sexuell orientierten oder auf andere Weise rechtsverletzenden Beiträgen nutzen. Sie stimmen weiterhin zu, diese Plattform nicht zum Zwecke der Werbung zu nutzen und keine fremden, urheberrechtlich geschützen, Inhalte zu veröffentlichen. Links/Verweise auf Seiten die in Deutschland nicht konzessioniertes Glücksspiel anbieten sind ebenfalls unzulässig. Die maximale Länge eines Kommentares liegt derzeit bei 500 Wörtern.
Werbung