„Pipelineking“ fordert sportliche Höchstleistungen

Betriebssportgemeinschaft Merkur Gauselmann organisiert Bergzeitfahren zum vierten Mal

Maurice Wiegelmann (Team „Injoy Olsberg“) ist der Gesamtsieger des „Pipelineking 2013“.

Maurice Wiegelmann (Team „Injoy Olsberg“) ist der Gesamtsieger des „Pipelineking 2013“.

Espelkamp. Sportlich und mental herausfordernd war auch in diesem Jahr der „Pipelineking“, den die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Merkur Gauselmann zum vierten Mal veranstaltete. 24 Fahrerinnen und Fahrer nahmen an dem Bergzeitfahren teil, bei dem 145 Höhenmeter auf einer Gesamtdistanz von 1,1 Kilometern auf der Pipelinetrasse mit Mountainbikes bezwungen werden mussten. Die Strecke führt in gerader Linie zum höchsten Berg Bad Holzhausens, dem „Alten Verbrenn“. Maurice Wiegelmann vom Team „Injoy Olsberg“ holte sich mit einer Zeit von 5:57 Minuten zum dritten Mal in Folge den „Pipelineking-Titel“, und darf somit den Wanderpokal behalten.

Bis zu 30 Prozent Steigung und eine vom Regen aufgeweichte Trasse forderten die Fahrerinnen und Fahrer im Kampf um den Titel besonders heraus. Mit 9:18 Minuten absolvierte Franziska Niederleitner die Bestzeit bei den Frauen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Nadja Wohllaib (ATS Nahmer) mit einer Zeit von 10:10 Minuten und Martina Möller (Radz Fatz Espelkamp) mit 12:37 Minuten. Bereits 2012 ging Franziska Niederleitner hierbei als Siegerin hervor. Den Kurzstrecken-Wettbewerb für Jugendliche unter 17 Jahren, der „Piplineking light“, an dem rund 20 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen, gewann Fabian Schmalgemeier mit einer Zeit von 3:12 Minuten.

Die drei schnellsten Frauen des „Pipelineking“ (v.l.): Martina Möller (Platz 3, Radz Fatz Espelkamp), Erstplatzierte Franziska Niederleitner (BSG Merkur Gauselmann) und Nadja Wohllaib (2. Platz, ATS Nahmer).

Die drei schnellsten Frauen des „Pipelineking“ (v.l.): Martina Möller (Platz 3, Radz Fatz Espelkamp), Erstplatzierte Franziska Niederleitner (BSG Merkur Gauselmann) und Nadja Wohllaib (2. Platz, ATS Nahmer).

Der Sonderpreis für den Starter, der als Einziger in allen vier Jahren am „Pipelineking“ teilgenommen hat, ging an Stefan Peene. BSG-Vereinsmeister wurde Martin Esch mit einer Zeit von 8:06 Minuten. „Der Sonderpreis für einen neuen Streckenrekord konnte in diesem Jahr leider nicht vergeben werden, da die Bestzeit aus dem Jahr 2012 nicht gebrochen wurde. Dies lag wohl auch am ‚schweren Boden‘ “, so Evelyn Pfaffendorf, Spartenleiterin Radsport bei der BSG Merkur Gauselmann. Der Preis wurde deshalb unter allen Startern verlost. Hier hatte „Pipelineking light“-Gewinner Fabian Schmalgemeier das Losglück auf seiner Seite. Er gewann einen 50-Euro-Gutschein der Firma Powerslide Minden. Nicht für alle Teilnehmer des „Pipelineking“ ging es jedoch um Bestzeiten: „Für einige ist es allein schon ein lohnendes Ziel, überhaupt den Berg zu erklimmen. Die zahlreichen Zu- schauer, die die Fahrer an der Trasse angefeuert haben, waren dabei eine tolle Unterstützung“, so Evelyn Pfaffendorf.

Jürgen Hobel, Vorsitzender der BSG Merkur Gauselmann, zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Die Resonanz sei sowohl auf der Gäste- als auch auf der Sportlerseite sehr gut gewesen. Besonders der Anteil junger Leute nehme immer mehr zu. „Mein Dank gilt der Unternehmerfamilie Gauselmann, die mit ihrer Unterstützung für den Betriebssport die Veranstaltung erst möglich gemacht hat. Darüber hinaus danken wir unseren Sponsoren – Powerslide Minden, dem Radladen Fahrräder und Mehr aus Minden und dem Reformhaus Haake aus Lübbecke – sowie dem Sanitätsdienst Minden-Ravensberg der Johanniter-Unfall-Hilfe und allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen wäre. Der Pipelineking erfreut sich immer größerer Beliebtheit und soll deswegen auch im kommenden Jahr veranstaltet werden“, so Jürgen Hobel abschließend.

Martin Esch, Vereinsmeister der BSG Merkur Gauselmann, auf der „Pipelineking“-Strecke.

Martin Esch, Vereinsmeister der BSG Merkur Gauselmann, auf der „Pipelineking“-Strecke.

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