Paul Gauselmann übergibt Spendenscheck in Höhe von 25.000 Euro für die historische Dampflok „01 150“

Ein Stück Eisenbahngeschichte in Rahden

Unternehmer Paul Gauselmann (r.) übergab dem ehemaligen Lokführer Olaf Teubert einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro für die Dampflok „01 150“ (Bild: Foto Pescht).

Unternehmer Paul Gauselmann (r.) übergab dem ehemaligen Lokführer Olaf Teubert einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro für die Dampflok „01 150“ (Bild: Foto Pescht).

Espelkamp/Rahden. Eisenbahngeschichte zum Anfassen bot der Besuch der historischen Dampflok „01 150“ am Samstag, 31. August. Zur feierlichen Spendenübergabe eines Schecks in Höhe von 25.000 Euro durch Unternehmer Paul Gauselmann an den Initiator Olaf Teubert machte die Lok Halt im ostwestfälischen Rahden und begeisterte damit Hunderte große und kleine Eisenbahnfans.

Die Schnellzuglokomotive wurde 1935 erbaut und war bis 1973 auf Deutschlands Schienen unterwegs. 2005 wurde die Dampflok bei einem Brand im Eisenbahndepot des DB-Museums fast vollständig zerstört. Der pensionierte Lokführer Olaf Teubert sammelte für die Restaurierung des historischen Schmuckstücks insgesamt 500.000 Euro bei Firmen und Privatpersonen. Auch an Paul Gauselmann schickte Olaf Teubert einen seiner handgeschriebenen Briefe mit Bitte um Unterstützung. „Zunächst habe ich abgelehnt, weil ich als ostwestfälischer Unternehmer Projekte in der Region fördere. Olaf Teubert blieb jedoch hartnäckig und kämpfte für sein Ziel – Eigenschaften, die ich sehr schätze. Deswegen habe ich ihm das Geld zugesagt, wenn die Lok in Espelkamp zu besichtigen ist“, erklärte Paul Gauselmann. Darum machte die nach dem Wiederaufbau erst im Mai 2013 in Betrieb genommene Dampflok eine Sonderfahrt von Bielefeld über Espelkamp nach Rahden, wo bereits zahlreiche Eisenbahnfans den Weg säumten. Auch in Rahden nutzten die Dampflokinteressierten die Gelegenheit, sich den 24 Meter langen Stahlkoloss aus der Nähe anzuschauen oder einen Blick in das Führerhäuschen zu werfen. „Ich danke Paul Gauselmann dafür, dass er die Lok nach Rahden geholt hat“, so Wilhelm Kopmann, stellvertretender Bürgermeister von Rahden. Er erinnerte daran, dass Rahden sogar einst eine Eisenbahnerstadt war, in der bis zu 400 Personen in und am Bahnhof arbeiteten.

Großes Interesse: Zahlreiche Besucher waren nach Rahden gekommen, um die historische Dampflok aus nächster Nähe zu bestaunen.

Großes Interesse: Zahlreiche Besucher waren nach Rahden gekommen, um die historische Dampflok aus nächster Nähe zu bestaunen.

Auch das Rahmenprogramm im und rund um den Bahnhof konnte sich sehen lassen: Die Eisenbahnausstellung der Chronikgruppe Rahden informierte über die Eisenbahngeschichte der Stadt. Zudem gab die Touristikinformation Auskünfte zu den touristischen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet und öffnete die Türen des repräsentativen Trauzimmers im Bahnhof. Darüber hinaus präsentierte die Laienschau- spielgruppe „Schatulle“ der Volkshochschule ihre Arbeit.

Auch die Abfahrt der dampfenden, 173 Tonnen schweren Lok bestaunten zahlreiche begeisterte Besucher der Veranstaltung. „Die große Resonanz zeigt, dass die Lok auch heutzutage nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. Es freut mich zu sehen, dass wir mit dem Besuch der Lok ein Stück Eisenbahngeschichte in unsere Region holen konnten“, so Paul Gauselmann abschließend.

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