Erfolgreicher Abschluss der Schlaganfall-Info-Tour im Altkreis Lübbecke

Prophylaxe und Information können eine Schlaganfall verhindern

Else Hohmeier lässt ihr Schlaganfall-Risiko von Dr. med. Georg Backhausen untersuchen. (v.l.n.r.) Bernd Hachmann, Paul Gauselmann und Hartmut Jork informierten sich beim Mediziner über den neusten Stand der Risikofaktoren eines Schlaganfalls.

Else Hohmeier lässt ihr Schlaganfall-Risiko von Dr. med. Georg Backhausen untersuchen. (v.l.n.r.) Bernd Hachmann, Paul Gauselmann und Hartmut Jork informierten sich beim Mediziner über den neusten Stand der Risikofaktoren eines Schlaganfalls.

Espelkamp/Lübbecke. Zwei Wochen im Sinne der Gesundheit – die jährliche Schlaganfall-Info-Tour im Altkreis geht zu Ende. Bereits seit zwölf Jahren wird die erfolgreiche Vorsorge-Aktion mit Unterstützung der Stadtsparkasse Rahden, der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Gauselmann Gruppe durchgeführt. Das Resümee bei der Pressekonferenz zum Abschluss der Tour war durchweg positiv, denn die Resonanz der Bürger war in diesem Jahr wieder herausragend. „Auch nach zwölf Jahren ist das Interesse an unserem Untersuchungsangebot nicht zurückgegangen. In diesem Jahr konnten rund 330 Personen im Rahmen der Tour untersucht werden. Das zeigt uns, dass bei den Bürgern des Altkreises weiterhin Informationsbedarf besteht und wir als Initiatoren freuen uns, mit unserem Angebot für Aufklärung im Bereich Schlaganfall-Prophylaxe zu sorgen!“, so Hartmut Jork, Direktor der Stadtsparkasse Rahden.

Bei den Untersuchungen durch Dr. med. Georg Backhausen wird im Rahmen eines circa 15-minütigen Gespräches kostenlos ein persönliches Risikoprofil erstellt. Es werden Blutdruck-, Cholesterin- und Glukosewerte gemessen sowie eine Gewichtsanalyse durchgeführt. Jeder Untersuchte erhält danach eine schriftliche Auswertung. In Form einer Ampel-Darstellung werden die eigenen Werte dann visualisiert und geeignete Lösungswege zur Minderung des Schlaganfall-Risikos zusammen mit dem Mediziner Dr. Georg Backhausen besprochen.

„Neben der Prophylaxe ist aber auch die Aufklärung über die Anzeichen eines Schlaganfalls sehr wichtig. Durch die wiederholte Thematisierung in der Presse steigt die Sensibilisierung der Bürger für dieses Thema. Denn nur wer ausreichend informiert ist, kann bei den ersten Anzeichen eines Schlaganfalls auch richtig handeln“, so Bernd Hachmann, Bürgermeister der Stadt Rahden, dem die Gesundheitsprophylaxe ebenfalls am Herzen liegt.

„Offensichtliche Anzeichen eines Schlaganfalls können sein: Plötzliche, kurzfristige Lähmung oder Taubheitsgefühl einer Körperseite/Arm/Bein, hängender Mundwinkel, Sprachstörungen/Sehstörungen, plötzliches Schwindelgefühl, Gangstörungen oder Fallneigungen“, erklärt Dr. med. Georg Backhausen. „Da die Anzeichen vereinzelt und manchmal auch in schwach ausgeprägter Form auftreten können, werden sie oft als kurzzeitige Störung wahrgenommen, aber nicht weiter beachtet. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall sollte sofort und ausnahmslos der Notarzt angerufen werden!“

Im Rahmen der Pressekonferenz zum Abschluss der Tour bedankte sich Paul Gauselmann, langjähriges Vorstandsmitglied des „Schlaganfall“ – Neurologische Klinik Minden e.V. Förderverein, für die hervorragende Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Stadtsparkasse Rahden und die Sparkasse Minden-Lübbecke. Auch weiterhin wollen die Beteiligten die erfolgreiche Prophylaxe-Aktion durchführen.

„Besonders erfreut sind wir auch über die jahrelange Unterstützung durch Dr. med. Georg Backhausen, der in diesem Jahr auch nach beruflicher Veränderung die Schlaganfall-Info-Tour im Altkreis weiter begleitet, weil sie in ihrem Umfang zu den größten Aktionen dieser Art in Deutschland zählt!“, berichtet Paul Gauselmann weiter.

Prophylaxe rettet zwar Leben, aber kostet auch Geld! Sie können die Arbeit des regionalen Fördervereins aktiv durch eine Spende unterstützen.

Spendenkonto: Sparkasse Minden-Lübbecke, Konto-Nr. 41 003 591 (BLZ 490 501 01)

Anschrift: „Schlaganfall“ – Neurologische Klinik Minden e.V. Förderverein
Johannes-Wesling-Klinikum Minden
Hans-Nolte-Straße 1
32429 Minden
Tel.: 0571/790-3501

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