Engagement und Verantwortung: Merkur-Spielothek in Espelkamp ausgezeichnet

Golden Jack im Juni 2010

Paul Gauselmann, Sigrid Boehmfeld, Dirk Lamprecht und Dieter Kuhlmann bei der Übergabe des Golden Jack
Paul Gauselmann, Sigrid Boehmfeld, Dirk Lamprecht und Dieter Kuhlmann bei der Übergabe des Golden Jack
Berlin/ Espelkamp. Am 28. Juni 2010 überreichten der Leiter der Spielstättenbewertungskommission, Klaus Heinen, und der Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, Dirk Lamprecht, die begehrte Branchenauszeichnung, den Golden Jack, an die „Merkur-Spielothek“ in Espelkamp.

Nach einer kurzen Begrüßungsrede durch Dieter Kuhlmann, Geschäftsführer der Merkur-Spielothek GmbH & Co. KG, hielt Dirk Lamprecht seine Laudatio. Darin hob er insbesondere das jahrzehntelange Engagement des Unternehmens in Fragen der Qualitätssicherung sowie der Aus- und Weiterbildung hervor. „Diese Spielstätte als Zentrum für die Aus- und Weiterbildung, setzt ein weiteres deutliches Zeichen für die immense Bedeutung, die das Thema für das Unternehmen und die gesamte Branche hat“, so Lamprecht.

Schon 1971 habe Paul Gauselmann der Branche mit seinem Aufsatz „Unser Fritz wird Münzautomatenmechaniker“ den richtigen Fingerzeig in Sachen Ausbildung gegeben, den er in seiner Unternehmensgruppe seit den 1970er Jahren konsequent fortgesetzt habe. Gerade die „Übungsstätte“ für Trainees und Management in Espelkamp sei der Beweis dafür, dass das Konzept, welches Gauselmann verfolge, aufgegangen sei. „Klaus Heinen hat daher nicht gezögert, seitens der Spielstättenbewertungskommission diese Spielstätte für den Golden Jack vorzuschlagen“, betonte Lamprecht.

Mehr als sechzig Gäste waren der Einladung zur feierlichen Verleihung des Golden Jack für den Monat Juni 2010 gefolgt, unter ihnen der Bürgermeister von Espelkamp, Heinrich Vieker, zahlreiche Politiker aus dem Espelkamper Stadtrat, der Landtagsabgeordnete Kai Abruszat, viele Geschäftspartner, Freunde, Vertreter der Branche und Paul Gauselmann, Begründer der Merkur-Spielothek GmbH & Co. KG mit den Söhnen Armin und Karsten.

In seiner Dankesrede hob Paul Gauselmann hervor, dass er mit der Gründung der ersten Merkur-Spielothek 1974 in Delmenhorst schon aus der Erfahrung seiner jahrzehntelangen Verbändearbeit profitiert habe. Sein Motto sei damals gewesen „Das kann man auch anders und besser machen“ und daran habe er sich gehalten. Die hohe Zahl weiblicher Spielgäste in den durchmodernisierten Spielstätten und den Eröffnungen des neueren Typs Spielstätte zeigten, dass man auf dem richtigen Weg in Sachen Entertainment und Unterhaltung sei. Der Gewinn stehe dabei bei den Spielgästen nicht im Vordergrund, sondern die klassische Unterhaltung, was nicht zuletzt das Internet und andere Formen der reinen Unterhaltung zeigen würden, welche von den Gästen gut angenommen würden. Gauselmann betonte, dass ihm die Ausbildung nach wie vor am Herzen liege und er anstrebe, in jeder seiner Merkur-Spielotheken im nächsten Jahr mindestens einen Auszubildenden zu beschäftigen, zur Zeit sind es rund 100, um das hohe Niveau langfristig zu sichern.

Im Anschluss gratulierte Bürgermeister Vierker der Merkur-Spielothek und dankte Paul Gauselmann auch ganz persönlich für sein Engagement im Ort Espelkamp. Nach seinen Worten zeige sich hier, dass das familiengeführte Unternehmen sich seiner Wurzeln und seiner Verbundenheit zu Ostwestfalen bewusst sei. So habe die Gauselmann AG der Stadt zum 50jährigen Jubiläum der Stadtrechte in der Ortsmitte einen Brunnen geschenkt. Dies sei ein schöner Ausdruck dafür, wie eine solche Partnerschaft funktionieren könne. Auch als größter Arbeitgeber im Kreis Minden-Lübbecke sei die Unternehmensgruppe Gauselmann mit ihren Spielotheken ein geschätzter Gesprächspartner.

Der moderne Flachbau mit der typischen Merkur-Architektur und dem unverwechselbaren Design des Unternehmens liegt sehr zentral in der Espelkamper Einkaufsstraße. Das Gebäude besteht seit 1987. Vor knapp einem Jahr ist die „Merkur-Spielothek“ umgebaut und auf modernsten Stand gebracht worden.

Der Spielgast, der die „Merkur-Spielothek“ betritt, taucht hier in eine neue, faszinierende Welt, fern des grauen Alltags ein. Zentrales Element ist die „Kasino-Bar“ im Empfangsbereich, von der aus der Gast die verschiedenen Konzessionen betreten kann. Nichts ist verborgen, nichts ist versteckt: Durch Spiegel und Glaswände und -türen ist jeder Ort einsehbar und es entsteht eine unglaubliche Weite, die Spaß macht und befreit. Das indirekte Licht taucht diesen Empfangsbereich der Spielstätte in einen warmen goldigen Ton, der durch die Theke aus Nussbaum mit Aluminiumelementen noch vertieft wird. Gekrönt wird dieses geschmackvolle Ambiente, welches jeder Hotellobby Konkurrenz machen könnte, durch die geschwungenen Formen in warmen braun, gelb, goldenen Tönen, die die Wände zieren, Ton in Ton.

Sieht man vielerorts elegante Eingangsbereiche, die oftmals ein wenig steif und konservativ anmuten und in denen Bewegung eher einen Affront gegen die guten Sitten darstellt, so zeigt die „Merkur-Spielothek“ einen leichten, beweglichen Stil der Noblesse. Es scheint als gingen konservative Werte eine harmonische Symbiose mit der Moderne, dem technischen Fortschritt ein, der funktioniert.

Einige der anderen Räume scheinen durch geschicktes indirektes Licht ebenfalls in Gold ‚getränkt’. Das verzaubernde Ambiente wird durch Grünpflanzen und Quadersäulen mit Spiegeln und Licht noch gesteigert.

Betritt der Gast jedoch einen der ‚blauen’ Räume, so entstehen Assoziationen ganz anderer Art: Unterwasserwelten oder Aquarien, die den Weg in andere Welten leiten. Das viele Glas, das indirekte blaue Licht, die Glastüren und –wände und der Ausblick in die anderen Räume lassen surreale Phantasien entstehen, die wunderbar zu einer erlebnisorientierten Freizeitgestaltung des 21. Jahrhunderts passen.

Aber die Ausgestaltung ist nicht alles. Wichtig ist auch eine Vielfalt an Unterhaltungsspielgeräten. Die Spielstätte bietet neben Geld-Gewinn-Spiel-Geräten mit bis zu 60 verschiedenen Spielen pro Gerät, Trendys und Internetterminals an.
Hinzu kommen noch die sehr geselligen Aktionen wie die Ladies Night oder der Brunch, die regelmäßig veranstaltet werden.

Getreu dem Motto der Betreiber: „Bester Service, beste Spiele, beste Unterhaltung“, wird die Kundenzufriedenheit monatlich überprüft. In der „Merkur-Spielothek“ in Espelkamp ist der professionelle und exzellente Service am Kunden von 6:00 bis 5:00 Uhr wochentags und von 10:00 bis 5:00 Uhr an Sonn- und Feiertagen durch das zehnköpfige Ausbildungs-Team um Filialleiterin Sigrid Boehmfeld gewährleistet. Der Service umfasst auch verschiedene Tee- und Kaffeespezialitäten, Softdrinks und frische Snacks für die Gäste. Aber es gehört noch mehr dazu, so dass beispielsweise Konfliktmanagement und Suchtpräventionsverhalten feste Bestandteile der Ausbildung der zukünftigen Führungskräfte bilden.

Die Merkur-Spielothek GmbH ist ein Tochterunternehmen der familiengeführten Gauselmann Gruppe mit Sitz in Espelkamp (NRW). Die lachende Merkur-Sonne, Deutschlands beliebtestes Spiel- und Glückssymbol, gilt national wie international als Markenzeichen für modernes Entertainment. Vor 53 Jahren, im Juni 1957, legte der aus Münster stammende Firmengründer Paul Gauselmann mit seiner nebenberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Automatenaufsteller den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe Gauselmann. Die einmalige Entwicklung vom Einmannbetrieb zum internationalen Konzern mit aktuell über 6.000 Arbeitsplätzen weltweit und einem gesamten Geschäftsvolumen von 1,27 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2009 ist eine deutsche Erfolgsstory, wie es nur wenige gibt.

Insgesamt absolvieren rund 200 Azubis in 15 unterschiedlichen Berufen eine qualifizierte Ausbildung bei der Gauselmann Gruppe. Zum Ausbildungsbeginn am 1. August 2009 konnte die Gruppe 57 neue, zusätzliche Stellen für Auszubildende in den beiden neuen branchenspezifischen Ausbildungsberufen Automatenfachmann/ -frau sowie Fachkraft (m/w) für Automatenservice schaffen.