Deutscher Lotto- und Totoblock gründet Ethik-Beirat

Der Ethik-Beirat des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) hat sich am gestrigen Abend in Nürnberg konstituiert. Mit der Einrichtung dieses Beirats engagiert sich der DLTB weiter für sein Ziel eines effektiven und nachhaltigen Spielerschutzes. Der Beirat wird die Lotteriegesellschaften der Bundesländer in allen ethischen Fragen des Glücksspiels beraten. Mitglieder des Beirats sind die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, die ehemalige Sozialministerin Bayerns und Landtagsvizepräsidentin, Barbara Stamm, sowie der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Bundesminister a.D., Dr. Rudolf Seiters.

„Wir freuen uns, mit Renate Schmidt, Barbara Stamm und Dr. Rudolf Seiters drei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gewonnen zu haben, die uns mit ihrer Erfahrung und Fachkompetenz unterstützen. Dadurch können wir unserer Verantwortung dem Spielteilnehmer und dem Gemeinwohl gegenüber noch besser nachkommen“, erklärte Dr. Friedhelm Repnik, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und Federführer des DLTB.

„Das Angebot von Glücksspielen ist mit einer hohen sozialen Verantwortung verbunden. Unsere Aufgabe wird es sein, den Lotteriegesellschaften beratend zur Seite zu stehen“, sagte Renate Schmidt. „Wir werden Lotto bei der Umsetzung der Konzepte zu Suchtprävention und Spielerschutz sowie bei der entsprechenden Ausgestaltung des Spielangebotes mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Schmidt weiter.

Die Regierungschefs der Länder haben im Dezember 2006 die Fortführung des Glücksspielmonopols beschlossen und sind damit dem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom März 2006 gefolgt, wonach sich das staatliche Angebot konsequent am Spielerschutz und an einer aktiven Spielsuchtprävention orientieren muss. Auch der Europäische Gerichtshof hat in seinen jüngsten Urteilen bestätigt, dass ein staatliches Glücksspielangebot im Einklang mit geltendem EU-Recht steht, wenn es sich konsequent an den Vorgaben des Spielerschutzes orientiert. Ergänzend zu den vielfältigen Maßnahmen der Lotteriegesellschaften der Bundesländer, die unmittelbar nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergriffen wurden, ist der Ethik-Beirat ein weiteres, wichtiges Element zur Gewährleistung eines aktiven Spielerschutzes. Bereits Anfang des Jahres hatte der Deutsche Lotto- und Totoblock eine Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestartet und die Zusammenarbeit mit den Suchtberatungsstellen auf Landesebene intensiviert.

Zu sehen sind v.l.n.r.<br>Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Bundesminister a.D<br>Renate Schmidt, Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesfamilienministerin<br>Dr. Friedhelm Repnik, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH<br>Baden-Württemberg und Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks<br>Barbara Stamm, ehemalige Sozialministerin Bayerns und Landtagsvizepräsidentin

Quelle: Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg

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