Fußball–Kicker sorgen für Kurzweil

Ein ganzes Dorf rückt zusammen! (v.l.n.r)  Sabine Trudwig, Maximilian Trudwig,  Annika Melloh, Ortsbürgermeister Jens Baumgartl, Nils Rullkötter als Überbringer des Fußball-Kickers im Namen der Gauselmann Gruppe, Jürgen Hannemann, Gisela Hoppe und Brigitte und Heinz-Hermann Hilker stehen zusammen, um den neuen Dorfbewohnern beim Kickern zuzusehen.

Ein ganzes Dorf rückt zusammen! (v.l.n.r) Sabine Trudwig, Maximilian Trudwig, Annika Melloh, Ortsbürgermeister Jens Baumgartl, Nils Rullkötter als Überbringer des Fußball-Kickers im Namen der Gauselmann Gruppe, Jürgen Hannemann, Gisela Hoppe und Brigitte und Heinz-Hermann Hilker stehen zusammen, um den neuen Dorfbewohnern beim Kickern zuzusehen.

Espelkamp/Schlüsselburg/Stemwede. Die familiengeführte Gauselmann Gruppe hat zwei weitere Kicker an Flüchtlingseinrichtungen gespendet. Diese gingen an Aufnahmestellen in Schlüsselburg und in Stemwede/Wehdem, wo sie für Abwechslung bei den Bewohnern sorgen sollen und beim Kennenlernen untereinander helfen können.

Wie gut die Integration von Flüchtlingen funktionieren kann, wenn alle mit anpacken zeigten die Dorfbewohner von Schlüsselburg. Hier arbeitet ein kleines Dorf Hand in Hand und hat ein Flüchtlingsnetzwerk ins Leben gerufen. Die ehrenamtlichen Helfer sind Rentner, Angestellte aber auch Schülerinnen und Schüler. Sie unternehmen viel mit den Flüchtlingen und bieten ihnen Abwechslung. Neben Deutschkursen gibt es auch Kochabende bei denen sich alle etwas voneinander abgucken können. Um nebenbei ein bisschen Spiel und zu bekommen, kam die Fußball-Kicker-Spende der Gauselmann Gruppe noch wie gerufen. „An dem Kicker spielen nicht nur Flüchtlinge, sondern auch die Dorfbewohner, bei uns wurde das sofort gemischt und wir kamen von Anfang an gut miteinander aus“, berichtet Jürgen Hannemann, der tägliche Deutschkurse für die Flüchtlinge anbietet.

V.l.n.r.: Thomas Ramm, Sozialarbeiter bei der Stiftung Heilpädagogisches Kinderhaus und Thomas Cordes, Verein Lebensperspektiven e.V., übernahmen freudig zusammen mit dem Betreuer des Kinderhauses Georges Parker Saya den Kicker, den Nils Rullkötter im Namen der Gauselmann Gruppe übergab.

V.l.n.r.: Thomas Ramm, Sozialarbeiter bei der Stiftung Heilpädagogisches Kinderhaus und Thomas Cordes, Verein Lebensperspektiven e.V., übernahmen freudig zusammen mit dem Betreuer des Kinderhauses Georges Parker Saya den Kicker, den Nils Rullkötter im Namen der Gauselmann Gruppe übergab.

Auch die Stiftung Heilpädagogisches Kinderhaus in Wehdem war sehr dankbar für die Spende der Gauselmann Gruppe. In dieser Einrichtung leben minderjährige Flüchtlinge, die nicht wissen wo sich ihre Familienangehörigen befinden. Diese Aufnahmestelle hilft ihnen dabei, verlorene Elternteile im ganzen Bundesgebiet wiederzufinden. Aktuell leben in dem Kinderhaus acht Flüchtlingskinder, die mittlerweile schon einen fast „normalen“ Alltag mit Schule, Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten haben.

„Fußball ist ein weltweit bekannter Sport und selbst die Kinder, die kein Wort Deutsch konnten, kannten deutsche Fußballstars wie Mesut Özil oder Thomas Müller. Fußball verbindet und so hat uns der Kicker geholfen, einen Zugang zu den Jugendlichen zu bekommen. Zudem haben die Kinder mit dem Kicker einen Ort an dem sie gemeinsam etwas erleben können, was vor allem wichtig ist, um sich nicht mehr einsam in einem fremden Land zu fühlen“, sagt Thomas Ramm von der Stiftung Heilpädagogisches Kinderhaus.

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