Lotto informiert: Ein Hauch von „Oscar“ – GlücksSpirale verleiht Preise für die besten Webclips beim „GlücksSpirale Film Award 2015“

Die GlücksSpirale hat gestern (9. November) die Preise für die besten Beiträge bei der Premiere des bundesweiten Wettbewerbs „GlücksSpirale Film Award 2015“ verliehen. In den Kategorien Hochschulpreis und Publikumspreis gab es für die ersten Plätze 7.500 Siegprämie zu gewinnen, die zweiten und dritten Plätze waren mit 750 und 250 Euro dotiert. Prämiert wurden 30- bis 90-sekündige Webclips rund um die Themen Glück, Gewinnen und GlücksSpirale.

Charline Runge von der Bayerischen Akademie für Fernsehen, Unterföhring (BAF) holte sich in der Kategorie Hochschulpreis den ersten Platz. Ihre Studienkollegin Iruka Hämmerle landete auf dem zweiten Rang, während sich Christoph Kuckelkorn von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen den dritten Preis sicherte.

In der Kategorie Publikumspreis stand der Passauer Valentin Brandes ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Johannes Felker aus Dortmund und Simon Zastrow aus Oberstenfeld.

Valentin Brandes 5. v. li., Sebastian Niksch 6. v. li., Iruka Hämmerle 7. v. li., Charline Runge 10. v. li., Felix Parson 8. v. re., Simon Zastrow 7. v. re., Philip Fricker 6. v. re., Johannes Felker 5. v. re., Horak 3. v. re., Christoph Kuckelkorn 2. v. re., Gabriele Goderbauer-Marchner (rechts). (Foto: Lotto Bayern/Reisp)

Valentin Brandes 5. v. li., Sebastian Niksch 6. v. li., Iruka Hämmerle 7. v. li., Charline Runge 10. v. li., Felix Parson 8. v. re., Simon Zastrow 7. v. re., Philip Fricker 6. v. re., Johannes Felker 5. v. re., Horak 3. v. re., Christoph Kuckelkorn 2. v. re., Gabriele Goderbauer-Marchner (rechts). (Foto: Lotto Bayern/Reisp)

Emotionen waren im GOP Varieté-Theater München bei der Preisverleihung Trumpf. So zog Sebastian Niksch, Protagonist des Siegerclips der Kategorie Publikumspreis, spontan sein Handy, um mit eingeschaltetem Lautsprecher die nicht anwesende Filmkollegin Ursula Wiesenbauer vom gemeinsamen Triumph in Kenntnis zu setzen. Kaum hatte die ahnungslose Wiesenbauer den eingehenden Anruf angenommen, hörte sie brandenden Beifall und ein kollektives Hallo des Publikums – und wusste ohne weitere Erklärung, dass der erste Platz auch ihr gehörte.

Die 19-jährige Charline Runge, Siegerin des Hochschulpreises, war indes überrascht, nur wenige Tage nach Aufnahme ihres Studiums schon ihren ersten Filmwettbewerb gewonnen zu haben. Wie ihre Kommilitonen von der BAF hatte sie ab Beginn des Wintersemesters nur rund zwei Wochen Zeit, um ihr Filmkonzept mit den Teamkollegen in einen prämierten Clip umzusetzen.

„Mit der Premiere des Film Awards bin ich sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Filmhochschulen in ganz Deutschland hat erwartungsgemäß professionell gefertigte Webclips von hoher Qualität hervorgebracht. Das nächste Mal werden wir noch früher dran sein. Dann können die Hochschulen das Thema bereits in ihre Semesterarbeiten einbinden. So haben mehr Filmemacher die Chance, mit ihrem Clip in die Öffentlichkeit zu gelangen und gefördert zu werden“, kommentierte Erwin Horak, Federführer der GlücksSpirale im Deutschen Lotto- und Totoblock, die Erstauflage des „GlücksSpirale Film Awards“ – und fügte an: „Überrascht – aber positiv – bin ich allerdings besonders davon, wie viele Beiträge uns in der Kategorie Publikumspreis erreicht haben. Auch hier wurden Filme produziert, die die Themen „Glück“, „Gewinnen“ und „GlücksSpirale“ phantasievoll umsetzen. Die Filmemacher des Publikumspreises hatten tolle Ideen und haben sich bei der Verfilmung außerordentlich ins Zeug gelegt. Das zeigt großes Engagement mit hervorragenden Ergebnissen.“

Was Horak besonders freute: Das Ziel der GlücksSpirale, junge und begeisterungsfähige Filmemacher zur Teilnahme zu motivieren, ging voll auf. In beiden Kategorien wurden überwiegend Filmemacher ausgezeichnet, die rund 20 Jahre alt waren.

Eine aus fünf ausgewiesenen Experten bestehende Jury hatte die eingegangenen Filme insbesondere nach den Kriterien Kreativität, Qualität, Kamera und Schnitt, Inhalt und Verbindung zur Marke GlücksSpirale beurteilt.

„Die Frage, was eigentlich Glück ist, gehört eigentlich zu den schwierigsten philosophischen Fragen. Deshalb war ich überrascht, wie viele Beiträge eingereicht wurden“, freute sich Filmproduzent Felix Parson über eine lebendige Konkurrenz. Philip Fricker (Regisseur und Autor aus Böblingen) sah viele Clips, „die etwas in mir ausgelöst haben“, während Gabriele Goderbauer-Marchner (Professorin für Print- und Online-Journalismus) erstaunt war, „dass so viele Filme bei der Premiere des Wettbewerbs angemeldet wurden“. Erwin Horak (Präsident von Lotto Bayern und Federführer der GlücksSpirale) sowie Ernst Jürgens (Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf für Design digitaler Medien und Journalismus) komplettierten das fünfköpfige Gremium.

Insgesamt wurden 23 Filme für den Wettbewerb eingereicht. Sechs davon entfielen auf die Kategorie Hochschulpreis, 17 auf die Kategorie Publikumspreis.

Die GlücksSpirale bietet jede Woche die Chance, als Spitzengewinn eine Rente von 7.500 Euro zu gewinnen. Monat für Monat, ein Leben lang.

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