Vorsitzender des Lotterie Amtes droht mit extremen Maßnahmen falls der Verkaufspreis die 80 Baht Grenze überschreitet

pp Bangkok. Generalmajor Aphiratch Kongsompong, der stellvertretende Chef der Ersten Armee Region und neu ernannte Vorsitzende der Regierungs-Lotterie (GLO) sagte, dass er extreme Maßnahmen unternehmen würde, falls sie Lotterielose für den 16. Juni immer noch für mehr als 80 Baht verkauft werden.

Allerdings lehnte er es ab, besondere militärische Kräfte zu nutzen, um mit den „ 5 Tiger Gruppen“ die angeblich den Markt dominieren, „abzurechnen“.

Der Generalmajor sagte, dass er nicht hofft, dass es soweit kommt, dass er drastische Maßnahmen ergreifen muss.

„Ich hoffe, dass alle Beteiligten zu einer Zusammenarbeit bereit sind“, sagte er weiter. „Es ist besser, wenn ich auf meine militärische Macht verzichte, um das Problem zu lösen. Ich weiß, wer wer ist und ich möchte nicht unnötig hart dagegen vorgehen. Es wäre besser, wenn wir über die Dinge reden könnten“, betonte er.

Die Bekämpfung der überteuerten Lotterielose ist nur eines der Probleme, die der Nationale Rat für Frieden und Ordnung bereits im letzten Jahr angekündigt hat. Geändert hat sich aber bisher gar nichts.

Generalmajor Aphiratch wurde nach dem Rücktritt von dem Generaldirektor der Zollverwaltung Somchai Satjapong als neuer Vorsitzender der staatlichen Lotterie ernannt.

Herr Somchai, der freiwillig zurückgetreten war hatte bei seinem Rücktritt erklärt, dass er in den letzten Monaten verschiedene Maßnahmen zur Beseitigung des Problems vorgestellt habe. Sie seien allerdings alle gescheitert.

Es wird angenommen, dass die Verkaufspreise für die Lose durch die „5 Tiger Gruppen“ gesteuert und festgelegt wird. Dazu gehören Salak Mahalarp, Diamont-Lotto, Yardnampeth, Pluemwatthana und die BB-Händler.

Diese Gruppen kaufen die Lotterielos Kontingente von anderen Händlern einschließlich der Regierungsbehörden und von anderen Wohltätigkeitsorganisationen auf und verkaufen sie dann überteuert an die Straßenhändler.

Da diese Händler ebenfalls noch etwas verdienen müssen, werden die Lose dann auf der Straße für Preise zwischen 90 und 120 Baht an den Endkunden weiterverkauft.

Es bleibt abzuwarten, wie der neue Vorsitzende dagegen vorgehen will.

„Ich bin immer wieder dazu aufgefordert worden, meine Macht gegen die sogenannten 5-Tiger-Gruppen einzusetzen. Aber ich möchte weder Konflikte, noch neue Feinde schaffen“, sagte Khun Aphiratch.

„Die NCPO wünscht Versöhnung. Also werde ich mit den fünf Gruppen sprechen und nicht meine besonderen Befugnisse verwenden. Ich hoffe, dass wir dann zu einer Einigung kommen“.

Der Preis für die Lotterielose die von der GLO verkauft werden liegt bei 70,40 Baht pro Paar. Er erwartet, dass der Preis in der Vertriebskette eingehalten wird und nicht die 80 Baht Grenze überschreitet.

„Es wird Zeit für die Verkäufer, dass sie ihre Gewinne die sie im Laufe der letzten Jahre gemacht haben, verringern“, sagte er weiter.

Generalmajor Aphiratch plant in die Provinzen zu reisen um dort mit den Personen die in einer Schlüsselposition sitzen zu sprechen.

NCPO Chef und Ministerpräsident Prayuth Chan-ocha hatte angekündigt, dass er den Verkauf der Lotterielose aussetzen würde, wenn das Problem der überteuerten Lose nicht in den Griff zu bekommen sei.

Als eine der möglichen Lösungen zieht der Vorsitzende den Online-Verkauf der Lose in Betracht. Außerdem könne man die Lose auch über Geldautomaten oder über die reichlich vorhandenen 24-Stunden Geschäfte vertreiben.

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