Gauselmann-Tochterunternehmen HESS wirkt an Schnittstellen-Entwicklung mit

Mitglied bei „GS1 Germany“

Espelkamp/Magstadt. Bestell- und Liefervorgänge von Produkten und Dienstleistungen sind mit zahlreichen manuellen Vorgängen verbunden: Vom Erfassen des Bestandes über die Aufgabe der Bestellung beim Lieferanten bis hin zur Rechnungsstellung des Lieferanten. Ähnlich verhält es sich bei Banken: Soll beispielsweise ein Geldautomat befüllt werden, muss eine Bestellung aufgegeben werden, die Lieferung bestätigt und über die Dienstleistung eine Rechnung verschickt werden. Die Bundesbank hat diese Prozesse bereits in Zusammenarbeit mit der Organisation GS1 Germany standardisiert, um Zeit und Kosten zu sparen. Nun soll das Modell auch auf den Handel und die Banken übertragen werden. Bei der Entwicklung einer entsprechenden Schnittstelle wirken Vertreter des Magstadter Traditionsunternehmens HESS, ein Tochterunternehmen der familiengeführten Gauselmann Gruppe aus Espelkamp, mit.

HESS ist jetzt Mitglied im GS1 Germany Solution Provider Kreis, der für unterschiedliche Branchen die Umsetzung von Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards vorantreibt. HESS fungiert dabei als „Solution Provider Cash Logistik“, also als Lösungsanbieter im Bereich Bargeldmanagement. Tilo Arnold, Director der Businessline International bei HESS, nimmt für das Unternehmen an Prozessgestaltungen teil, bei denen Vertreter von GS1 Germany, Banken, dem Handel, Werttransportunternehmen und Unternehmen für geldverarbeitende Systemlösungen wie HESS an einer Schnittstelle arbeiten, mit der der Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten der Bargeldlogistik vereinheitlicht werden soll. Die Vorteile: Mit der Festlegung einheitlicher Standards können Prozesse optimiert und damit wiederum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Routineaufgaben entlastet werden.

Im Handel und bei Banken soll dafür die so genannte CashEDI-Schnittstelle etabliert werden, die seitens der Bundesbank bereits genutzt wird. „EDI“ steht für „Electronic Data Interchange“, also den elektronischen Datenaustausch. Mit „CashEDI“ können Kunden der Bundesbank Bargeldtransaktionen auf Basis eines standardisierten Datenaustausches elektronisch abwickeln. „Durch diese Vereinheitlichung sind viele einzelne manuelle Schritte weggefallen, die zuvor viel Zeit in Anspruch genommen und Kapazitäten gebunden haben. „CashEDI“ wird dem Handel und den Banken auch entsprechende Vorteile bringen“, erklärt Tilo Arnold. Als marktführendes Unternehmen im Bereich der Münzverarbeitung plant HESS „CashEDI“ bei den eigenen Produkten einzusetzen. „Sollte sich ‚CashEDI‘ durchsetzen, können wir damit zu einer wesentlichen Veränderung im Bereich des Informationsaustausches beitragen“, erklärt HESS-Geschäftsführer Ulrich Bauer.

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