Erfolgreicher Abschluss der bundesweit größten regionalen Info-Tour zur Schlaganfall-Prophylaxe

Ein Schlaganfall trifft nicht nur alte Menschen! Stefan Kröger (rechts sitzend), Sparkasse Minden-Lübbecke, geht mit gutem Beispiel voran und lässt seine Werte von Dr. Georg Backhausen (links) überprüfen. Georg Droste (2.v.r.), Direktor der Sparkasse Minden-Lübbecke, und Paul Gauselmann (2.v.l.) freuen sich über die herausragende Resonanz auf die Schlaganfall-Info-Tour 2015.

Ein Schlaganfall trifft nicht nur alte Menschen! Stefan Kröger (rechts sitzend), Sparkasse Minden-Lübbecke, geht mit gutem Beispiel voran und lässt seine Werte von Dr. Georg Backhausen (links) überprüfen. Georg Droste (2.v.r.), Direktor der Sparkasse Minden-Lübbecke, und Paul Gauselmann (2.v.l.) freuen sich über die herausragende Resonanz auf die Schlaganfall-Info-Tour 2015.

Espelkamp/Rahden. Auch nach 14 Jahren ist das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Schlaganfall-Info-Tour ungebrochen, denn bereits zum Anfang der Tour waren auch in diesem Jahr wieder alle Termine ausgebucht. Zum 14. Mal initiierten die Sparkasse Minden-Lübbecke, die Stadtsparkasse Rahden und die Gauselmann Gruppe die Schlaganfall-Info-Tour durch den Altkreis Lübbecke. Interessierte hatten vom 2. bis zum 13. März bei täglichen Terminen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer 15-minütigen Untersuchung durch Mediziner Dr. Georg Backhausen über ihre persönlichen Risikofaktoren zu informieren.

„Ein Schlaganfall verändert das Leben, und das nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für das komplette Umfeld. Dabei kann das Risiko eines Schlaganfalls durch Prophylaxe und ausreichende Aufklärung erfolgreich minimiert werden. Auch eine schnelle und adäquate Behandlung innerhalb der entscheidenden ersten drei Stunden nach Einsetzen der Symptome ist für die weitere Genesung von großer Bedeutung“, berichtet Dr. Georg Backhausen.

„Dafür ist es allerdings wichtig, dass die Menschen die Symptome eines Schlaganfalls kennen und bei dringendem Verdacht schnell handeln. Hier gehören Lähmungserscheinungen, Sehstörungen und Sprachstörungen zu den wichtigsten Warn-Symptomen. So ist es seit Jahren unser Ziel, mit der Schlaganfall-Info-Tour die Bevölkerung so umfassend wie möglich aufzuklären und zu sensibilisieren“, so Paul Gauselmann, der sich seit Jahren auch im Vorstand des “Schlaganfall“ Neurologische Klinik Minden e.V. Fördervereins engagiert.

Das Beratungsgespräch durch Dr. Georg Backhausen dauert ca. 15 Minuten. Bei den Untersuchungen wird ein persönliches Risikoprofil erstellt und es werden Blutdruck-, Cholesterin- und Glukosewerte gemessen sowie eine Gewichtsanalyse durchgeführt. Jeder Untersuchte erhält danach eine schriftliche Auswertung. In Form einer Ampel-Darstellung werden die eigenen Werte im Anschluss visualisiert und geeignete Lösungswege zur Minderung des Schlaganfall-Risikos zusammen mit dem Mediziner besprochen.

„Zeit, die gut angelegt ist!“, sagt Georg Droste, Direktor der Sparkasse Minden-Lübbecke. „Wenn die Tour in der Presse angekündigt wird, stehen die Telefone bei uns im Hause nicht mehr still. Wir hoffen darüber hinaus, dass die Menschen einmal mehr über ihre Gesundheit und ihre Lebensweise nachdenken, auch dazu soll diese Aktion beitragen“, so Georg Droste weiter.

In 2015 ließen sich rund 300 Bürger untersuchen. Eine abschließende Auswertung von Dr. Georg Backhausen zeigte, dass 35 Prozent der Untersuchten bei der Betrachtung aller kumulierten Werte im gelben Bereich der Gesundheitsampel lagen, was bereits auf ein eventuelles Schlaganfall-Risiko hindeutet. Bereits stark gefährdet waren 19 Prozent der Untersuchten mit Werten im roten Bereich.
Bei der Pressekonferenz zeigte Sigrid Krueger-Young vom Schlaganfallbüro der Klinik für Neurologie am Johannes Wesling Klinikum Minden auf, welche Möglichkeiten Betroffene im Altkreis zur Nachsorge, wie z. B. Unterstützung in Form von Beratungen oder Selbsthilfegruppen, haben. Ratsuchende können Sigrid Krueger-Young unter der Rufnummer 0157/39124502 kontaktieren.

„Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig Prophylaxe und ausreichende Information zum Thema Schlaganfall sind. Wenn wir durch die Tour nur einige Schlaganfälle verhindern können, haben wir etwas erreicht“, so Paul Gauselmann abschließend. Darüber hinaus waren sich die Initiatoren rund um Paul Gauselmann wieder einig, dass die Tour in 2016 fortgesetzt werden soll.

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