Gauselmann wächst weiter und gehört laut WELT zu den wichtigsten Top 500 Unternehmen in Deutschland

Trotz schwieriger politischer Rahmenbedungen in Deutschland konnte das Geschäftsvolumen der Gauselmann Gruppe in 2013 von 1,77 Milliarden Euro auf 1,85 Milliarden Euro leicht ansteigen. „Im Hinblick auf die in Deutschland zahlreichen politischen Herausforderungen von der kommunalen bis zur Bundesebene, die sich massiv auf die Geschäftsergebnisse in Deutschland auswirken, sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, weil wir rechtzeitig das Auslandsgeschäft forciert haben“, so Paul Gauselmann weiter. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 1.757 auf 8.161. Investiert wurden in 2013 rund 214 Millionen Euro im In- und Ausland, ein großer Teil davon in Forschung und Entwicklung.

Grundlage für das Kerngeschäft, das gewerbliche Spiel mit und um kleines Geld in Deutschland, sind seit über 60 Jahren bewährte gesetzliche Rahmenbedingungen, die durch neue Gesetze und Verordnungen aus den Fugen zu geraten drohen. Nach aktueller Gesetzeslage ist ab 2017 – wenn Rechtsprechung oder politische Vernunft dies nicht ausbremsen – mit einem Kahlschlag beim gewerblichen Spiel in Deutschland zu rechnen, der über 50 Prozent der 70.000 Branchenarbeitsplätze kosten würde. Daher kämpft die Branche mit vereinten Kräften gegen die aus ihrer und der Sicht von Rechtswissenschaftlern verfassungsrechtlich bedenklichen Forderungen der Länder, die die betreffenden Gesetze initiiert haben: Prozesse einerseits, Verhandlungen mit freiwilligen Angeboten – zum Beispiel einer Zertifizierung aller Spielstätten – andererseits laufen. „Ziel muss es sein, eine Lösung zu finden, die den vielen Millionen Spielgästen in Deutschland weiterhin ein attraktives, kontrolliertes und preiswertes Spiel ermöglicht, zugleich einen qualifizierten Spielerschutz bietet und darüber hinaus den Betreibern ein wirtschaftliches Auskommen sichert“, so Paul Gauselmann weiter.

Aufgrund der Situation auf dem deutschen Markt treibt die Gauselmann Gruppe verstärkt die neuen Geschäftsfelder Sportwette und Online-Gaming sowie die Expansion der eigenen Spiele, Geräte und Spielhallen ins Ausland voran. Dementsprechend hat das Auslandsgeschäft weiter zugelegt: auf wesentlich über 40 Prozent am Gesamtumsatz.

Ein besonderes Highlight in 2013 und ein Meilenstein in der Geschichte der Gauselmann Gruppe war der Gewinn der Ausschreibung von Spielbanklizenzen des Landes Sachsen-Anhalt. Die Gauselmann Gruppe wird hier gemeinsam mit ihrem Partner, der Stadtcasino Baden AG aus der Schweiz, ab 2014 erstmalig im Spielbankenbereich in Deutschland tätig werden. Wie erst kürzlich bekanntgegeben wurde, haben die beiden Unternehmen in den letzten Tagen auch eine Lizenz für ein das Grand Casino Wien erhalten. Unter www.merkur-spielcasino.de ist zudem das erste Gauselmann-Online-Casino mit Lizenz aus Schleswig-Holstein in 2013 online gegangen, ebenfalls ein Novum in der Unternehmensgeschichte – allerdings ohne dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg, da die neue Regierung Schleswig-Holsteins ihren Sonderweg aufgeben hat und die Lizenzen zeitlich bis 2017 begrenzt hat.

Abseits des Kerngeschäfts konnte in 2013 auch die vollständige Restaurierung von Schloss Benkhausen als neuem Seminar- und Schulungszentrum durch die Unternehmerfamilie privat erfolgreich abgeschlossen werden. Dort ist ein wirklich einmaliger Ort für die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von Fremdfirmen entstanden. Und auch das einmalige Deutsche Automatenmuseum – Sammlung Gauselmann hat auf Schloss Benkhausen ein neues, spektakuläres Zuhause gefunden.

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