Startschuss der 13. Schlaganfall-Info-Tour ist gefallen

Altkreis Lübbecke als Vorreiter der Schlaganfall-Prophylaxe

Dr. Georg Backhausen (sitzend rechts) untersucht Armin Gauselmann (sitzend links) beim Auftakt der Schlaganfall-Info-Tour. Georg Droste (stehend links) und Marc Schäuble (stehend rechts), Sparkasse Minden-Lübbecke, begrüßen die Gäste zum Auftakt der Tour.

Dr. Georg Backhausen (sitzend rechts) untersucht Armin Gauselmann (sitzend links) beim Auftakt der Schlaganfall-Info-Tour. Georg Droste (stehend links) und Marc Schäuble (stehend rechts), Sparkasse Minden-Lübbecke, begrüßen die Gäste zum Auftakt der Tour.

Espelkamp/Lübbecke. Fast die Hälfte aller Schlaganfälle könnte verhindert werden, wenn Warnsignale vorher erkannt und Symptome richtig behandelt werden würden. Dies kann jedoch nur mit ausreichender Prophylaxe und Aufklärung der Bevölkerung erreicht werden. Aus diesem Grund initiieren die Sparkasse Minden-Lübbecke und die Stadtsparkasse Rahden in Kooperation mit der Gauselmann Gruppe bereits zum 13. Mal die Schlaganfall-Info-Tour durch den Altkreis. Vom 18. bis 31. März haben Interessierte auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit an verschiedenen Untersuchungsorten im Kreisgebiet ihr persönliches Risikoprofil erstellen zu lassen.

Hoher Blutdruck, Blutzucker oder Cholesterin tun nicht weh! Somit wissen vor allem die Menschen, die nicht regelmäßig zum Arzt gehen, oftmals nicht, ob sich ihre Werte in einem akzeptablen Bereich befinden. „Mit der Schlaganfall-Info-Tour schaffen wir ein alltagstaugliches Angebot im Altkreis, bei dem sich Interessierte zum Beispiel bei einem ganz normalen Besuch in unseren Geschäftsstellen nebenbei noch kurz untersuchen lassen können. Das mindert Berührungsängste und der Untersuchungstermin bleibt nicht nur ein bloßer Vorsatz“, erklärt Georg Droste, Vorstand der Sparkasse Minden-Lübbecke.

Bei den Untersuchungen durch Dr. Georg Backhausen wird im Rahmen eines circa 15-minütigen Gespräches kostenlos ein persönliches Risikoprofil erstellt. Es werden Blutdruck-, Cholesterin- und Glukosewerte gemessen sowie eine Gewichtsanalyse durchgeführt. Jeder Untersuchte erhält danach eine schriftliche Auswertung. In Form einer Ampel-Darstellung werden die eigenen Werte im Anschluss visualisiert und geeignete Lösungswege zur Minderung des Schlaganfall-Risikos zusammen mit dem Mediziner Dr. Georg Backhausen besprochen.

„Prophylaxe und Aufklärung retten Leben! Unser oberstes Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen in der Region zu erreichen, um damit eventuell den ein oder anderen Notfall zu verhindern“, sagt Armin Gauselmann. „Wir hoffen, dass zudem durch die Kontinuität dieser Aktion und die große mediale Aufmerksamkeit die Menschen ein Stück weit sensibilisiert werden, sich Gedanken um ihre Lebensweise und ihre Gesundheit zu machen, denn Prävention ist besser als Nachsorge!“

„Ein Schlaganfall scheint plötzlich zu kommen, doch oftmals kündigt er sich vorher an. Klassische Warnsignale sind zum Beispiel halbseitige Lähmungserscheinungen des Körpers oder eines Körperteils, wie Arm, Bein oder eine Gesichtshälfte, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in bestimmten Körperregionen, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel sowie akute Kopfschmerzen. Auch wenn diese Symptome nur kurzzeitig auftreten und wieder verschwinden, sollten diese Warnsignale ernst genommen werden“, erklärt Dr. Georg Backhausen. „Ist der Schlaganfall erst einmal da, geht es darum, schnell zu handeln: Jede Minute zählt! Denn fast im selben Augenblick, in dem die Durchblutung stoppt, stellen die Nervenzellen in den nicht mehr durchbluteten Hirnarealen die Arbeit ein. Je länger die Durchblutungsstörung anhält, desto mehr Nervenzellen gehen im Gehirn zugrunde. Daraus folgt: Je schneller eine richtige Behandlung erfolgt, desto größer ist die Chance, den Schlaganfall mit einem größtmöglichen positiven Ergebnis zu behandeln. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Angehörige schnell und umsichtig handeln, und dass die behandelnden Ärzte sofort die bestmögliche Sofortversorgung einleiten.“

Wenn auch Sie sich über Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko informieren wollen und das kostenlose Angebot der Untersuchungen nutzen möchten, vereinbaren Sie wegen der hohen Nachfrage bitte im Vorfeld telefonisch oder vor Ort einen Termin bei den nachfolgend genannten Untersuchungsorten. Ohne eine vorherige Terminabsprache können leider in der Regel keine Untersuchungen durchgeführt werden.

Nachfolgend finden Sie die Termine und die Kontaktadressen der diesjährigen Tour:

Mittwoch, 19.03.2014:
Sparkasse Minden-Lübbecke
Geschäftsstelle Espelkamp, Wilhelm-Kern-Platz 12, 32339 Espelkamp
Tel. zur Terminabsprache: 05772/9118-4230
(09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr)

Donnerstag, 20.03.2014:
Sparkasse Minden-Lübbecke
Geschäftsstelle Hüllhorst, Hauptstraße 13, 32609 Hüllhorst
Tel. zur Terminabsprache: 05744/9292-6020
(09:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr)

Freitag, 21.03.2014:
Sparkasse Minden-Lübbecke
Geschäftsstelle Levern, Leverner Straße 39, 32351 Stemwede
Tel. zur Terminabsprache: 05745/9214-0
(09:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 16:30 Uhr)

Montag, 24.03.2014:
Lebenshilfe Lübbecke
– nicht öffentlich –

Dienstag, 25.03.2014:
Gauselmann AG, Espelkamp
– nicht öffentlich –

Mittwoch, 26.03.2014:
Gestringer Hof
Bahnstraße 6 (Am Dorfplatz), 32339 Espelkamp (Gestringen)
Tel. zur Terminabsprache: 05743/920436
(10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 19:00 Uhr)

Donnerstag, 27.03.2014:
Sparkasse Minden-Lübbecke
Geschäftsstelle Pr. Oldendorf, Kirchstraße 1, 32361 Pr. Oldendorf
Tel. zur Terminabsprache: 05742/9306-0
(09:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 16:30 Uhr)

Freitag, 28.03.2014:
Stadtsparkasse Rahden, Gerichtsstraße 1, 32369 Rahden
Tel. zur Terminabsprache: 05771/972-183
(10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 19:00 Uhr)

Montag, 31.03.2014
Stadtsparkasse Rahden, Gerichtsstraße 1, 32369 Rahden
Tel. zur Terminabsprache: 05771/972-183
(10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 19:00 Uhr)

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