LG Arnsberg: Tipico muss 36.300 Euro Verluste aus Online-Casino und Sportwetten erstatten – wegen fehlender Lizenz und ignorierter OASIS-Sperre.
LG Arnsberg: Tipico muss 36.300 Euro Verluste aus Online-Casino und Sportwetten erstatten – wegen fehlender Lizenz und ignorierter OASIS-Sperre.
EuGH-Generalanwalt stärkt Spielerrechte: Verluste aus Online-Sportwetten ohne deutsche Lizenz könnten grundsätzlich rückforderbar sein.
EuGH-Verfahren C-530/24 (Tipico): Schlussanträge jetzt auf den 5. Februar 2026 terminiert – richtungsweisend für Online-Sportwetten-Klagen.
LG Bonn verurteilt Bet3000: Spieler erhält rund 12.000 Euro zurück, da der Anbieter gegen das monatliche Einzahlungslimit verstieß.
Der französische Glücksspielmarkt verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein solides Wachstum. Laut der Regulierungsbehörde l’Autorité Nationale des Jeux (ANJ) stieg der Bruttospielertrag (GGR) um 3,5 % auf 5,7 Milliarden Euro. Besonders der Online-Sportwettensektor erwies sich erneut als Wachstumsmotor.
EuGH verhandelt C-530/24: Waren Online-Sportwetten 2013–2021 ohne deutsche Lizenz illegal? Milliarden-Rückforderungen möglich; weitreichende Folgen für Anbieter wie Tipico, bwin, Betano und das deutsche Glücksspielrecht.
Bet3000 kämpft seit Juli 2024 mit der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) um seine Sportwettenlizenz. Nach juristischen Erfolgen und einer Rückkehr auf die Whitelist ist das Online-Angebot seit September 2025 erneut gesperrt – das Hauptsacheverfahren bleibt entscheidend.
Am 24. September 2025 verhandelt der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Rechtssache C-530/24, betreffend Tipico Co. Ltd., die zentrale Fragen zur Vereinbarkeit des deutschen Glücksspielrechts mit europäischen Grundsätzen der Dienstleistungsfreiheit aufwirft.
Die maltesische Glücksspielaufsicht (Malta Gaming Authority) hat der Tipbet Limited am 20. Mai, mit sofortiger Wirkung, die Lizenz zur Veranstaltung von Online-Glücksspiel entzogen. Damit muss nun einer der ältesten Online-Sportwettenanbieter auf dem europäischen Markt seinen Betrieb einstellen.
In der noch nicht veröffentlichten Entscheidung zu 1 Ob 176/22x hat der Oberste Gerichtshof ("OGH") der außerordentlichen Revision des Klägers nicht Folge gegeben.
Das Oberlandesgericht Graz ("Berufungsgericht") hat in zweiter Instanz entschieden, dass kein Rückforderungsanspruch aus Verlusten bei Online-Wetten eines Wettkunden aus der Steiermark gegenüber einem Wettunternehmen mit Sitz in der EU ("beklagte Partei") besteht.
Der Deutsche Sportwettenverband wünscht der neuen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) einen erfolgreichen Start in eine neue Ära der Glücksspielregulierung.