Soziales Engagement: Schülerinnen aus Salzburg setzen mit dem Projekt „Glückgriff“ ein Zeichen zur Aufklärung von Glücksspielsucht

Wie spricht man mit Jugendlichen über die Risiken des Glücksspiels? Schülerinnen der Landesberufsschule 3 in Salzburg haben darauf eine überzeugende Antwort gefunden: Mit ihrem Projekt „Glückgriff“ informierten sie ihre Mitschüler über die Folgen von Glücksspielsucht, machten auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam und sammelten gleichzeitig Spenden für Betroffene.

Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Glücksspiel & Abhängigkeit. Im Rahmen einer Spendenaktion konnten die Schülerinnen finanzielle Mittel sammeln, die direkt in die Beratung und Therapie von Menschen mit Glücksspielsucht sowie in die Unterstützung ihrer Angehörigen fließen. So kommt die Hilfe genau dort an, wo sie gebraucht wird.

Neben der Spendensammlung stand vor allem die Prävention im Mittelpunkt. Durch ihre Aufklärungsarbeit sensibilisierten die Schülerinnen zahlreiche Mitschüler für die Risiken des Glücksspiels und informierten darüber, welche Unterstützung Betroffene und ihre Familien in Anspruch nehmen können.

Für dieses Engagement bedankt sich das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit herzlich bei den Schülerinnen. Besonders hervorgehoben wurden Klea Ebner, Emily Troyer und Arijana Dabulovic, die das Projekt federführend geplant und umgesetzt haben.

„Glückgriff“ zeigt, dass Präventionsarbeit bereits in der Schule einen wichtigen Beitrag leisten kann. Die Initiative verbindet Information, Sensibilisierung und konkrete Hilfe für Betroffene – und macht deutlich, wie viel junge Menschen mit Eigeninitiative bewegen können. ❤️