ISA-GUIDE berichtet: Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG betritt mit dem Spielerschutztag Neuland in der Branche

Einzigartiger Workshop zum Thema problematisches Glücksspiel – Kooperation mit der eva erfolgreich

Stuttgart – Der Schutz problematischer Spieler ist der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG als Betreiber der drei Casinos in Baden-Baden, Konstanz und Stuttgart ein wichtiges Anliegen. Seit nunmehr 15 Jahren – und damit lange vor entsprechenden gesetzlichen Auflagen – genießt dieser Spielerschutz einen herausragenden Stellenwert. In dieser Zeit hat sich mit der Evangelischen Gesellschaft (eva) Stuttgart als Partner auf Augenhöhe eine überaus vertrauensvolle Zweckgemeinschaft gebildet, die sich dem wichtigen Ziel verschrieben hat, dem problematischen Glücksspiel angemessen und wirksam zu begegnen. „Unsere Hilfe orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, ihren Selbsthilfekräften und ihrer Lebensgeschichte“, erklärt Otto Wulferding, der Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken Gesellschaft, den verantwortungsvollen Umgang mit dem Spielerschutz anhand eines mit der eva entwickelten Sozialkonzepts.

Als neue Plattform der Auseinandersetzung mit dem wichtigen sozialen und gesellschaftspolitischen Thema haben die BW-Spielbanken nun einen Spielerschutztag „Verantwortung“ für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere, am Thema Interessierte organisiert. Ziel dieser ganztägigen Veranstaltung in Stuttgart war es, „andere Zugänge zu ermöglichen, vielfältige Aspekte zu beleuchten und Perspektiven zu schaffen“, wie Dr. Uwe Kniesel, der Verantwortliche für den Spielerschutz, erläutert. Der deutschlandweit einzigartige Spielerschutztag sei ein „Bekenntnis der baden-württembergischen Spielbanken“ zum Spielerschutz und ein „aktueller Ausdruck der seit dem Jahr 2000 bestehenden Unternehmensphilosophie“, konstatiert Otto Wulferding.

Von Seiten der Baden-Württembergischen Spielbanken waren alle Unternehmensbereiche ins Thema einbezogen. Dabei gab es wiederholt deutliche und starke Statements für den offenen und innovativen Umgang mit den Spielerschutzkonzepten. In den Beiträgen und Diskussionen zeigte sich auch, dass sich starke Angebote von Seiten des Betreibers und starker Spielerschutz nicht ausschließen. „Trotz völlig unterschiedlichen Traditionen und unterschiedlicher Herkunft von Hilfesystem und Spielbank ergibt sich in der Spielerschutzfrage eine sehr hohe Zielkonformität, um Betroffenen konkrete Hilfe anzubieten“, zog Dr. Uwe Kniesel ein wichtiges Fazit.

Otto Wulferding ging auf die Bedeutung und Historie des Spielerschutzes im Südwesten ein; sein Dank ging an die eva für die jahrelange, hervorragende Zusammenarbeit. Pfarrer Heinz Gerstlauer, der Vorstandsvorsitzende der eva, hob den langen gemeinsamen Weg hervor, auf dem „Vertrauen aufgebaut wurde und man wechselseitig voneinander gelernt“ habe. Lob für das Modell von eva und den Spielbanken in Baden-Württemberg spendete Prof. Jörg Häfeli in seinem Referat „Spielerschutz – Anspruch und Wirklichkeit“; gleichzeitig forderte er auch „die Verantwortung des Individuums“ ein und plädierte „für ein sensitives und differenziertes Sozialkonzept“.

Vier Workshops schlossen sich den Referaten und Diskussionen an, wobei der Spielerschutz unmittelbar erfahrbar gemacht wurde. Betroffene Spieler berichteten von ihren Erfahrungen und tauschten sich intensiv in Dialogen mit Spielbank-Mitarbeitern aus. Außerdem stellten die Sozialkonzept-Beauftragten der Spielbank – vier Mitarbeiter je Standort – ihre Arbeit vor.

Abgerundet wurde der achtstündige Spielerschutztag mit dem unterhaltsamen Improvisationstheater der „Wilden Bühne“ Stuttgart zum Thema Spielerschutz/Spielbank. Ein Get Together im Spielbank-Club „Grace“ sorgte für den Ausklang.

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