Die Kunst des Unentdeckten – Kunstmatinee auf Schloss Benkhausen

Die Kunst des Unentdeckten

Farbe, Form und Klang bei Kunstmatinee auf Schloss Benkhausen

Im Rahmen der Kunstmatinee im Oktober präsentiert auch Horst Gläsker seine Werke auf Schloss Benkhausen. Bild: Merkur AG

Espelkamp/Benkhausen. Zwischen Zufall und Präzision, Ekstase und Ruhe, Erforschung und Erfindung liegt das, was Kunst ausmacht: Sie schafft Raum für neue Gedanken und Perspektiven. Sie eröffnet andere Wirklichkeiten und lässt Platz für das Unentdeckte. Am 3. und 4. Oktober lädt die Kunstmatinee auf Schloss Benkhausen dazu ein, sich genau darauf einzulassen. Artschloss, organisiert von Angelika Gauselmann, präsentiert im Rahmen von „Kunst im Schloss“ Arbeiten von Horst Gläsker, Melanie Richter und Tilmann Krumrey. Ergänzt wird die Matinee durch ein Konzert, das Musik und bildende Kunst eindrucksvoll vereint.

Die Ausstellung ist am Samstag, 3. Oktober, von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr im Herrenhaus zu sehen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Alle Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein.

Bei Tilmann Krumrey, der seine Werke ebenfalls auf Schloss Benkhausen ausstellt, steht der Mensch mit seinen existentiellen Erfahrungen im Mittelpunkt. Dieses Werk heißt „Das Grüne Land II“: Bild. Merkur AG

Horst Gläsker, der an der Düsseldorfer Kunstakademie unter anderem bei Gerhard Richter studierte und Meisterschüler von K. O. Götz war, ist für seine farbkräftigen und dynamischen Arbeiten bekannt. Seine Werke bewegen sich zwischen Zufall, Präzision und Rhythmik. Horst Gläsker stammt aus Herford, sein Abitur hat er allerdings am früheren Jung-Stilling-Kolleg gemacht und deshalb von 1970 bis 1973 in Espelkamp gelebt.

Melanie Richter, ebenfalls Meisterschülerin an der Kunstakademie Düsseldorf, widmet sich der figurativen Malerei. In ihren vielschichtigen Bildwelten setzt sie sich mit grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins auseinander.

Tilmann Krumrey kombiniert als Bildhauer, Maler und Videokünstler unterschiedliche Medien miteinander. Der 1966 in Frankfurt am Main geborene Künstler lebt und arbeitet heute in Ligurien. Im Zentrum seines Schaffens steht der Mensch mit seinen existenziellen Erfahrungen.

Auch Melanie Richter zeigt auf Schloss Benkhausen ihre Werke, die Sinnlichkeit mit der intensiven Erkundung von Wahrnehmung und Wirklichkeit verbinden. Bild: Merkur Ag

Am Sonntagvormittag erwartet die Besucherinnen und Besucher von 11 bis etwa 12 Uhr ein besonderes Zusammenspiel zweier Kunstformen. Die Pianistin Alba Gentili Tedeschi tritt gemeinsam mit Tilmann Krumrey im Kaminzimmer beziehungsweise Sommerfestsaal auf. Dabei verbindet sich ihre Musik mit seinen ausgestellten Arbeiten. Der Eintritt zum Konzert kostet 15 Euro, es wird um Anmeldung unter angauselmann@schloss-benkhausen.de gebeten. Mit seinem historischen Herrenhaus bietet Schloss Benkhausen den passenden Rahmen für ein stimmungsvolles Kunstwochenende. Darüber hinaus sind auch das Deutsche Automatenmuseum und das Schlosscafé „Die Rentei“ geöffnet.